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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Grimm Audio MU1


Rechenspieler

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Studioequipment und Heimsysteme legen Wert auf unterschiedliche Faktoren, wenn es um eine gute Wiedergabekette geht. Grimm Audio will dennoch beide Felder kombinieren.

Entwickelt eine Firma, die sich mit Studioequipment einen Namen gemacht hat, irgendwann Produkte für Heim-HiFi, bleibt die DNA der professionellen Ansprüche oft noch lange sehr of ensichtlich. In den meisten Fällen äußert sich dies in sehr pragmatisch gestalteten Gehäusen, die gerade genügend Stil und Komfort bieten, um auch bei Privatanwendern eingesetzt werden zu können, ohne als totaler Fremdkörper zu wirken. Schaut man sich hingegen die Produkte von Grimm Audio aus Eindhoven an, würde man kaum auf die Idee kommen, dass die Firma zunächst Systeme für Aufnahmestudios entwickelte. 2004 tat sich eine Reihe von Audioexperten zusammen, um gleichzeitig wissenschaftlich, aber auch mit Leidenschaft für Musik hochwertige Geräte zu ersinnen. Debüt war der diskrete Analog-Digital-Converter AD1, dem irgendwann die hochpräzise Masterclock CC1 zur Seite gestellt wurde. Ergänzt um ebenfalls selbst entwickelte Kabel, fanden die Produkte von Grimm Audio Anwendung in bekannten niederländischen Studios, bevor man schließlich mit der Entwicklung des LS1-Aktivmonitors begann, der zum neuen Flaggschiff für die Firma aus Eindhoven wurde und neben dem professionellen Gebrauch auch in privaten Hörräumen gerne eingesetzt wird. Für die komplette Audioerfahrung aus einer Hand mangelte es aber noch an einer passenden Quelle für den eleganten Lautsprecher.

So wurde mit dem MU1 ein Player ersonnen, der nicht nur für die eigenen Produkte ideale Voraussetzungen schaffen sollte, sondern für praktisch alle D/A-Wandler auf dem Markt. Somit wären wir dann wieder bei der DNA des Pro- Bereiches, die auch der MU1 in sich trägt. Anders als sonst ist der Player von außen allerdings deutlich anders als die erwähnten Heimprodukte etablierter Studiomanufakturen. Keine standardisierten Abmessungen, keine Montagehalterungen, kaum direkte Bedienelemente. Stattdessen machte Grimm Audio seine Quelle zu einem sehr ansehnlichen modernen Gerät, bei dem die Nutzererfahrung ebenso wichtig war wie die Technik. Von vorne gibt sich der MU1 dabei eher schlicht, wenn man vom Farbdisplay und der elegant in den Firmennamen integrierten Status-LED einmal absieht. Das Display ist eher informativ als stylisch gehalten, klärt über Titel, Album, Interpret und weitere Details auf, verzichtet aber auf die Darstellung des Covers. Seine externen Besonderheiten spart sich Grimm Audios Quellgerät für die Oberseite auf. Statt eines topfebenen Gehäusedeckels fällt die Abdeckung zur Mitte des Gerätes hin sanft in eine Kuhle ab. Darüber scheint ein goldener Teller zu schweben und zieht mit seiner scheinbar mühelosen Überwindung der Schwerkraft schnell die Blicke auf sich.

Preis: um 10 Euro

Grimm Audio MU1


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