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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Netzwerk-Festplatten

Einzeltest: Qnap TS-199 Pro


Verborgene Schätze

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Ich gebe es zu, ich hatte vor geraumer Zeit, als ich begann, mich mit dem Thema „Computer-HiFi“ zu befassen, erst einmal ein paar Berührungsprobleme mit Dingen wie Netzwerken, Begriffen wie uPnP-Server und dem Einrichten eines Netzwerkspeichers. Bis mir die erfreuliche Erkenntnis kam, dass das alles gar nicht so schlimm ist.

Ein Musterbeispiel für eine kleine, aber feine Netzwerkfestplatte ist die QNAP TS- 119 Pro. Sie wird „nackig“ angeliefert, also ohne Festplatte und muss zunächst erstmal mit einer 3,5‘‘-Platte bestückt werden. Danach geht’s an die Konfiguration: Das mitgelieferte Programm QNAPFinder scannt das Netzwerk und sucht alle verbundenen QNAP-Netzspeicher. Bei mir war‘s einfach, ich hatte ja nur einen und deshalb konnte ich mehr oder weniger sofort loslegen, meine Serverdienste einzurichten. Die TS-119 hat eine ganze Reihe vorinstallierte Serverdienste, dazu gehören uPnP, iTunes, mySQL und noch ein paar mehr, wobei die beiden erstgenannten für uns die interessantesten sind. Für Logitech-Nutzer wären zwar vorinstallierte SqueezeServer wichtig gewesen, die müssen den Umweg über den eigenen Rechner nehmen. UPnP (Universal Plug & Play Protocoll) ist wie der Name schon sagt ein recht universell genutztes Serverprotokoll, das bereits von einer ganzen Reihe Endgeräte genutzt wird, um Musik darüber zu streamen. iTunes Server auf der anderen Seite wird gebraucht, um dem hauseigenen Player der Apple- Computer ansprechen und mit Musik versorgen zu können. Der für uns so schöne Nebeneffekt ist, dass es dann völlig egal ist, in welchem Format die Musikdateien abgelegt werden. Der Server bereitet sie so auf, dass iTunes sie als WAV-Dateien sieht, und die kann das Tool ja wiedergeben.

Ich habe zum Test eine wahre Flut an High-Res-Downloads auf den QNAP gepackt und den iTunes-Server gestartet. Hat einwandfrei funktioniert. Das Einzige, was den Musikgenuss offensichtlich etwas geschmälert hat war die Geschwindigkeit des LANs. Die ganz dicken Brocken in Form von 192 kHz/24-Bit-Downloads spielten zwar meistens (aber auch nicht immer) abbruchfrei von der QNAP-Platte runter, allerdings dauerte es manchmal eine ganze Weile, bis beispielsweise ein komplettes Album inklusive Coverdarstellung in meinem MediaMonkey im Listenfenster stand. Gigabit- LAN sei also für derartige Geschichten ausdrücklich empfohlen. Neben insgesamt drei USB-Buchsen für externe Festplatten befindet sich auf der Rückseite noch ein Anschluss für eSATA-Festplatten. Dort kann man beispielsweise die Festplatte für die geplante, permanente Sicherung der Daten anschließen. Sollte man irgendwann ganz auf NAS für Musik umgestiegen sein, sollte man auf diesem Weg jedenfalls für Backups sorgen, da ja nur eine Festplatte einbaubar ist und umpartitionieren recht wenig Sinn macht.

Fazit

Eins habe ich festgestellt: Auch wenn nur eine Platte reinpasst - das QNAP TS-119 ist ein richtig sympathisches Einstiegsmodell. Die Einrichtung ist recht intuitiv durchführbar, die Performance im LAN für unsere Zwecke genau richtig.

Preis: um 380 Euro

Qnap TS-199 Pro

Spitzenklasse


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Gutes Vorbild macht Schule

Abseits von den üblichen Produktmeldung der Hersteller erreichen uns manchmal auch Informationen über spannende Aktionen und Events. Besonders erfreulich finde ich, wenn einige Hersteller neben ihrem Alltagsgeschäft – sprich der Entwicklung und Verkauf ihrer Produkte – auch ein soziales Engagement an den Tag legen und völlig unkompliziert die eigenen Produkte einem guten Zweck zuführen.
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Autor Christian Rechenbach
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Datum 10.11.2009, 11:31 Uhr