Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: B&W Bowers & Wilkins Formation Duo


Die Überraschung

18601

Wenn Bowers & Wilkins ein neues Lautsprecherset am Start hat, ist das erst mal nichts Ungewöhnliches, wenn dieses Set dank eingebauter Verstärker komplett autark spielen kann, sollte man allerdings hellhörig werden. Erst recht, wenn jede Box zusätzlich über LAN, WLAN und Bluetooth verfügt, damit betreten die Briten nämlich fast schon Neuland. Fast, denn ich habe die Zeppelin-Systeme noch in klangvoller Erinnerung. Von der neuen Formation- Reihe erreichte uns das Stereoset mit dem schlichten Namen Duo, und ich war mir von vornherein ziemlich sicher, dass dieses kompakte Stereo- Pärchen meiner Erinnerung auf die Sprünge helfen würde. Es wurde ein riesiger Sprung.

Das Duo-Set ist Teil der Formation-Familie von B&W, zu der aktuell außer dem Stereoset, das uns zur Verfügung stand, auch eine Soundbar, ein Subwoofer sowie der Wedge gehört. Letzterer ist mit insgesamt fünf Chassis als Standalone-Lautsprecher für ein Multiroom- System gedacht, mit beiden Stereokanälen wohlgemerkt. Sämtliche Komponenten der Formation-Serie lassen sich per LAN oder WLAN ins Netzwerk einbinden, und pragmatisch wie die Briten manchmal sind, hat man hier auf eine Insellösung à la Sonos verzichtet. Stattdessen stellt hier ein ganz normales Netzwerk mit einem ganz normalen Router die Infrastruktur zur Verfügung. Sind mehrere Komponenten im selben Netzwerk, bilden die Formation-Geräte untereinander ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, das an Reichweite und Stabilität einer einfachen Netzwerkstruktur weit überlegen ist. Außerdem gehört noch das Formation Audio dazu, ein nicht zu kleines Kästchen, ebenfalls mit Netzwerk-Konnektivität. Das Audio dient nun als Eingangstor in die Formation-Welt für bereits vorhandene Komponenten, auch analoge. Wir werden sicher noch berichten. 

22
Anzeige
ELAC Solano Serie: Höchstes Klang- und Verarbeitungsniveau
qc_stereo-schraeg_1610370357.jpg
qc_Solano_Claim_Text_2_1610370357.jpg
qc_Solano_Claim_Text_2_1610370357.jpg

>> Mehr erfahren

Smarte Erscheinung 


So viel vorerst zur Familienaufstellung, nun soll es erst mal an die Duos gehen, die frisch aus dem Messlabor in den Hörraum getragen wurden. Kleine Bemerkung am Rande: Gut 10 Kilo Lebendgewicht einer einzelnen Box sind selbst für eine Aktive in der Größe mehr als beachtlich und zeugen vorab schon mal für im Wortsinn solide Verarbeitung des Gehäuses. Von außen bekommt man davon erst mal nicht viel mit, es sei denn, man durfte sie aus dem Karton wuchten. Das organisch geformte Gehäuse ohne Ecken und Kanten, mit dem nach B&W-Manier aufgesetzten Hochtöner sieht einfach nur schön, aber eben nicht schwer aus. Die Anleihen aus der Referenz-Reihe sind also unverkennbar, so findet man neben dem Hochtöner mit Carbon- Kalotte den ebenfalls aus der 705er bekannten Continuum-Tiefmitteltöner. Unsere Testmuster waren in mattes Schwarz gehüllt, von dem sich lediglich der ohnehin extrovertierte Hochtöner mit Hochglanzlackierung leicht absetzt. Das Set gibt es auch in Weiß, wo nur die untere Kante schwarz abgesetzt ist. Sie können die Duos auf Stands stellen, die es optional in Silber und Schwarz gibt, dann werden zusätzlich knapp 400 Euro pro Stück fällig, was sich aber durchaus lohnt. Die Duos werden damit erst mal auf optimale Höhe zum Hören gebracht, außerdem lässt sich die Verkabelung komplett im Ständer verstecken.

Preis: um 4000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
B&W Bowers & Wilkins Formation Duo

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Neu im Shop

Raumakustik verbessern durch Schallabsorber

>> Mehr erfahren
Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 09.10.2019, 15:15 Uhr
211_0_3
Topthema: Reinsetzen und sofort wohlfühlen
Reinsetzen_und_sofort_wohlfuehlen_1605694481.jpg
Anzeige
Gala Kinosessel der Extraklasse

Diese Kinositze schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Ausbau geht weiter

Das Digitalradio DAB+ ist weiter auf der Erfolgsspur und nimmt kurz vor dem Jahreswechsel nochmal richtig an Fahrt auf.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Es geht wieder los...

Es gibt viele Dinge, an denen man leicht das bevorstehende Ende des Jahres ablesen kann. Kürzere Tage, kälteres Wetter, Lebkuchen im Supermarkt, oder die ersten Prospekte für die Feiertagsdekoration. Der Musikfan kann das nahende Weihnachtsfest aber noch an einer ganz anderen Sache ablesen: Den neu veröffentlichten Alben.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
jetzt laden (PDF, 16.14 MB)
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Media@Home Velde