Kategorie: Hifi sonstiges

Stromversorgung Rowen PT 2000


Problemlöser

Hifi sonstiges ROWEN PT 2000 im Test, Bild 1
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Es stimmt schon, nicht jede Anlage profitiert gleichermaßen von einem Riesen-Transformator wie dem Rowen PT 2000. Wenn der Klang aber zulegt, dann häufig in unerwarteten Dimensionen. 

Der Zubehör-Markt hält viele „Strom-Produkte“ bereit, die den Klang einer Stereo- oder Heimkino-Anlage verbessern sollen. Angefangen bei Netzkabeln, über Netzleisten bis hin zu exotischen Produkten wie audiophilen Sicherungen und Wandsteckdosen mit vergoldeten Kontakten. Mittlerweile haben sich viele Gerätschaften einen festen Platz in der Stromversorgung des ambitionierten HiFiisten verschafft. Dazu gehören in erster Linie Netzfilter, also Netzleisten mit eingebauten Filtern zur „Reinigung“ des Stroms sowie Power Conditioner oder, wie Rowen das passender und sachlicher nennt, Power Transformatoren.  

Zuvor möchte ich kurz gestehen, dass ich lange gegenüber Stromversorgungszubehör sehr skeptisch war.

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Ich habe erst vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal mit einem Netzfilter experimentiert und diesen seitdem nicht mehr aus meiner Anlage entfernt. Der Schritt nach vorne war so enorm, dass ich sprachlos war. Ich habe dann sukzessive alle Stromkabel meiner Anlage gegen bessere ausgetauscht und auch das nie bereut (auch wenn der klangliche Zugewinn nicht vergleichbar war). Seitdem bin ich überzeugter Anhänger dieser Zubehör-Gattung und gehe so weit, einigen dieser Produkte Komponentenstatus zuzusprechen. Dazu zähle ich auch klar den Rowen PT2000. 

Unverzichtbar 


Die Bezeichnung Power Transformator verrät schon die Hauptzutat des Rowen-Gerätes: In einem sehr stabilen Gehäuse sitzt ein reichlich großer Ringkern-Transformator.

Hifi sonstiges ROWEN PT 2000 im Test, Bild 3
Wozu sitzt er da?  Nun, der Trafo ist in erster Linie ein Energiespeicher. Dadurch ist er in der Lage, kurzzeitige (!) Schwankungen der Netzspannung abzufangen. Diese Schwankungen sind keine Seltenheit und treten umso häufiger auf, je näher man an einem Industriegebiet wohnt. Sie sind auch nicht nur relevant für große Industrieanlagen, sondern haben unter Umständen auch Auswirkungen auf den Klang von HiFi-Anlagen. Dazu muss noch nicht mal ein Aufzug im Haus sein. Außerdem fungiert der PT 2000 als Filter, das die heute ebenfalls üblichen hochfrequenten Einstreuungen durch Mobilfunknetze, Schaltnetzteile etc. nicht durchlässt. Auch wer Probleme mit Brummschleifen hat, sollte mal einen Power-Conditioner ausprobieren, denn zu guter Letzt findet hier auch eine galvanische Trennung statt, denn Primär- und Sekundär-Wicklung des Trafos sind ausschließlich magnetisch miteinander verbunden, nicht mit einem Draht. 

Der Name PT 2000 kommt dadurch zustande, dass der Trafo mit gewaltigen 2000VA spezifiziert ist. Enorm überdimensioniert für seine Leistungsabgabe von 800 Voltampère, oder anders ausgedrückt 800 Watt. Hier wurde die Abgabe bewusst unter den Möglichkeiten des Trafos gehalten, um die Wärmeentwicklung bei hoher Dauerbelastung kontrollieren zu können. Wohlgemerkt: Dauerbelastung. Kurzzeitig kann hier ohne Probleme die volle Leistung von 2000 Watt abgerufen werden. Das müssten aber dann schon enorme Pegel und Impuslspitzen sein. Ohne die Begrenzung hätte das Gehäuse größer gemacht werden müssen, was auch den Preis beeinflusst hätte. Diese 800 Watt Dauerleistung sollten aber in den allermeisten Fällen völlig ausreichen, exotische Setups mit mehreren Endstufen oder ein aktives Mehrkanalsystem mal außen vorgelassen. Ein üblicher, nicht allzu kleiner AB-Verstärker benötigt nicht mehr als 20 bis 40 Watt. Selbst wer zwei Monoendstufen nutzt, dürfte selten mehr als 100 Watt abrufen. Die hohe Dimensionierung des Transformators sei laut den Entwicklern aber grundsätzlich sinnvoll, da sie der Garant für eine Steigerung der Dynamik eines Verstärkers ist. Es sollten mindestens 1400 VA sollten es sein, da nach den Erfahrungen der Schweizer alles darunter eher eine Verschlechterung des Klangs bewirke.   

Auswirkungen


Wie eingangs erwähnt, wird nicht jeder Nutzer beim Einschleusen des Rowen PT 2000 in die Anlage einen riesigen Unterschied hören, aber jeder sollte es zumindest mal ausprobieren. Im Idealfall passiert, was bei uns im Hörraum passiert: Der Klang legt deutlich zu. Dabei kann man ganz gut alle Klischees der Klangverbesserung aufzählen: Schwärzerer Hintergrund, tiefere, stabilere Bässe, mehr Farbigkeit, mehr Räumlichkeit. Insgesamt wird das Klangbild locker eine bis zwei Klassen besser, und genau das meine ich mit Komponentenstatus. Auch Stimmen profitieren, weil sie sich besser aus dem Klangbild lösen. Wechselt man zurück auf eine gute Steckdosenleiste, ist der Klang eindimensionaler und langweiliger. Von daher ist es gut möglich, dass die 1400 Euro für den PT 2000 an dieser Stelle der Kette besser investiert sind als an jeder anderen.  

Kategorie: Hifi sonstiges

Produkt: ROWEN PT 2000

Preis: um 1400 Euro

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3/2026
5.0 von 5 Sternen

High-Endklasse
ROWEN PT 2000

3/2026

ROWEN PT 2000
ZUBEHöRTIPP
Bewertung 
Verarbeitung: 20%

Performance-Gewinn 50%

Praxis 30%

Ausstattung & technische Daten 
Kategorie: Stromversorgung 
Preis (in Euro) 1400 
Vertrieb: Rowen Sonox Werksvertretung, Hauptstraße 61-63, D-69231 Rauenberg 
E-Mai de@rowen.ch 
Internet: www.dynavox.ch 
Ausstattung
Ausführungen Anthrazit, Silber 
Abmessungen (B x H x T in mm) 215 x 142 x 300 
Gewicht: 21kg 
Preis/Leistung: hervorragend 
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Autor Alexander Rose-Fehling
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Datum 02.03.2026, 10:01 Uhr
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