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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Lyravox Karlina Pure


Puristin

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Schön zu sehen, dass Streaming mittlerweile so normal geworden ist, dass Produkte, die ohne Netzwerkbuchse auskommen, speziell deklariert werden. So macht das zumindest Lyravox.

Streaming gehörte immer zu den Grundpfeilern der Hamburger Audiomanufaktur Lyravox. Die ersten Systeme des Herstellers waren so konzipiert, dass in einem Gehäuse ein All-in-one-System unterkommt, das sämtliche Aufgaben einer modernen Anlage übernimmt. Vom Streaming bis zum Lautsprecher, alles in einem einzigen Gerät. Das funktionierte prima, doch irgendwann kam der Gedanke, vielleicht doch einen etwas konventionelleren Weg zu gehen. So wurde das Stereomaster-Konzept durch die Karl-Aktivlautsprecher-Serie ergänzt. Hier gab es dann das typische Stereopaar aus linker und rechter Box, doch der Funktionsumfang war derselbe geblieben. Streaming, DAC, Verstärker, Lautsprecher: alles muss dabei sein. Um auch Leute für ihre Produkte zu begeistern, die bereits einen Musikserver oder Streamer zu Hause haben, gibt es die Aktivlautsprecher von Lyravox nun auch ohne integriertes Streamingmodul. Deutlich gemacht wird dieser Unterschied durch den Namenszusatz Pure. Doch kann man ein Teil des Gesamtkonzeptes einfach heraustrennen, ohne dass dadurch die Identität der Produkte verloren geht? Wir probieren es mit der neuen Karlina Pure aus. Angesiedelt zwischen den Modellen Karlos und Karlotta soll sie für Räume mit bis zu 60 Quadratmetern Fläche geeignet sein. Während ich kurz darüber nachdenke, wie groß unser Hörraum eigentlich ist, schweife ich kurz ab und zolle Lyravox Respekt dafür, wie vieler Namensvariationen von Karl sie sich mittlerweile angenommen haben. Grundsätzlich handelt es sich also um eine kleinere Variante der Karlotta, die ich guten Gewissens als eines meiner Lieblings-Musiksysteme bezeichne. Während dort vier Gehäusesegmente für die einzelnen Chassis genutzt werden, kommt Karlina mit nur zwei Segmenten aus. Auch das Volumen ist durch die deutlich schmalere und niedrigere Konstruktion etwas kleiner geworden. Dafür bietet Karlina Pure nun gleich zwei statt einen Subwoofer. Beide Lautsprecher nutzen je einen 26-W-10-Zoll-Aluminium- Tieftöner von Scan-Speak, der auf der Rückseite der Standboxen eingesetzt ist. Für die direkte Beschallung nutzt Lyravox eine Konstruktion mit einem 7-Zoll-Tiefmitteltöner und einem 30-mm-Keramik-Hochtöner. Beide wurden speziell vom renommierten Schallwandlerspezialisten Accuton für den Einsatz in den Geräten der Hamburger gefertigt. Unterstützt werden die beiden Treiber zusätzlich von einem Hochtöner in Form eines nach oben hin abstrahlenden AMT, der unauffällig in der Oberseite des Lautsprechers eingelassen ist. Dieser soll ein Diffusfeld erzeugen, das den Lautsprecher noch raumfüllender machen und weniger auf den typischen Sweet-Spot fokussieren soll. All dies mit klassischen passiven Weichen unter einen Hut zu bekommen, wäre mit immensem Aufwand sicher auch machbar, doch da Karlina nach dem Kauf bei jedem Nutzer individuell auf den Raum angepasst werden soll, setzt man stattdessen auf ein aufwendiges DSP. Damit werden alle Treiber zielgenau angesprochen, bevor die verbauten Endstufen schließlich die nötige Power ins Signal legen. Insgesamt sechs Verstärker sind verbaut, die es kombiniert auf eine Systemleistung von satten 1200 Watt bringen. Damit all die Leistung möglichst effizient genutzt wird, hat man sich bei Lyravox viele Gedanken um Abstrahlverhalten und Aufstellung der Karlina gemacht. Anstatt die Lautsprecher wie üblich einfach kerzengerade in die Höhe ragen zu lassen, ist das Gehäuse hier leicht nach hinten ange

Preis: um 17800 Euro

Lyravox Karlina Pure


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 29.06.2019, 10:01 Uhr