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Kategorie: Beamer

Einzeltest: Epson EH-TW9200


Der Routinier

9402

Mit dem Epson EH-TW9200 erreichte uns das aktuelle Spitzengerät von Epson; er ist der designierte Nachfolger des 9100, den wir vor wenigen Ausgaben in der Wireless-Variante testen konnten. Auch vom neuen 9200-er gibt es wieder eine W-Version – wieder mit drahtloser HD-Übertragung und in Weiß.

Das Grundsystem des TW9200 geht nunmehr in die dritte Generation, es handelt sich beim aktuellen Modell also eher um die Pflege bewährter Technik, denn um einen Technologiesprung. Mit seiner extrem guten Lichtausbeute eignet sich das Gerät seit jeher für den unkomplizierten Betrieb im Wohnzimmer, dafür spricht ebenfalls die leichte Handhabung bei der Installation sowie die übersichtliche Menüstruktur. 

Ausstattung und Bedienung


Weil es nach wie vor Bedarf zu geben scheint, hat man an den Anschlüssen, respektive den analogen Video-Eingängen nicht gespart; es gibt sowohl einen Komponenten- als auch einen Komposite- Eingang. Daneben ist noch reichlich Platz für zwei HDMI-Schnittstellen. Die Fernbedienung bewahrt die Übersicht; sämtliche Eingänge sind direkt anwählbar. Seitlich am gegenüber dem des Vorgängers kaum veränderten Gehäuse finden sich rudimentäre Bedienelemente, falls mal keine Batterien für den Infrarotgeber zur Hand sind. Für gemeinsames Heimkino-Vergnügen liegen dem Beamer gleich zwei 3D-Brillen bei. Eine adaptive Iris ermöglicht die hervorragenden Schwarzwerte des TW9200, allerdings dürfte sie ihren Dienst etwas leiser verrichten. 

Setup und Bildqualität


Lieber etwas mehr als zu wenig, so die Devise bei den meisten aktuellen Beamern bezüglich des dargestellten Farbraumes. Frisch ausgepackt überrascht die Abbildung des deutlich vergrößerten Farbraumes dann auch beim Epson kaum. Eher schon, wie gleichmäßig die Sollwerte in allen Richtungen überschritten werden. Da reicht dann bereits ein kleiner Griff in die Trickkiste, die da Farbmanagement heißt, das Preset auf „natürlich gestellt, und schon liegt das Farbdreieck quasi deckungsgleich auf dem von der Videonorm vorgeschriebenen Bereich. Auch die Farbtemperatur gibt sich nun mustergültig und zeigt über den gesamten Helligkeitsbereich lediglich eine leichte Einbuchtung, die sich allerdings nicht sichtbar aufs Bild auswirkt. Für eine akkurate Farbdarstellung sollte man allerdings auf die letzten Helligkeitsreserven verzichten, im besonders hellen Dynamic-Modus schafft der Epson zwar die angepriesenen 2400 Lumen, verleiht dem Bild allerdings auch einen kräftigen Grünstich. Da die Lampe in diesem Falle auch nicht im Eco-Modus leuchtet, muss sie entsprechend gekühlt werden, was wiederum zu erhöhtem Lüfter-Geräusch führt. Insgesamt bildet der TW9200 knackscharf ab, selbst im Gitter-Chart sind keine Farbsäume zu erkennen, das Resultat chromatischer Aberrationen.

Preis: um 2700 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Epson EH-TW9200

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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