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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Twixt – Virginias Geheimnis (Pandastorm)


Twixt – Virginias Geheimnis

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Francis Ford Coppola mit einem experimentellen Genremix

Hall Baltimore, drittklassiger Autor von Hexenromanen, macht bei seiner Signiertour fürs aktuelle Buch Halt in einem Provinzkaff. Der unter Schreibblockade leidende Hall spinnt sich seine Geschichten gerne im Schlaf zusammen, und da just in dieser Stadt vor langer Zeit schon Edgar Allan Poe residierte, scheint die Inspiration in der Person der mysteriösen V Gestalt anzunehmen. Von ihr und einem rätselhaften Mord träumt Baltimore und versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Zur Hilfe kommt ihm dabei der örtliche Sheriff. Ein knochiger Möchtegernschreiber, dessen Hobby es ist, Fledermausbehausungen zu bauen und Krimiromane mit sich selbst als Hauptfigur zu schreiben. Werden die beiden gemeinsam ein neues Werk zustande bringen? Abstrus, bizarr und surreal – drei Worte, die allesamt auf „Twixt“ zutreffen. Das muss man mögen oder lässt es sein. Wer sich darauf einlassen kann, der bekommt erlesen fotografierte Bilder, Val Kilmer als Autor und Bruce Dern als Sheriff, die sichtlich Spaß an ihren Rollen haben, und dazu noch zahlreiche Querverweise auf die Geschichte von Werken bekannter Autoren der Gruselabteilung. Der Wechsel zwischen Alptraum und Wirklichkeit wird irgendwann fließend und aufgeschlossene Cineasten werden sich davon gerne gefangen nehmen lassen. 

Bild und Ton


Das Bild im ungewöhnlichen Format von 2,20:1 ist gerade in Nahaufnahmen sensationell scharf und insgesamt gut kontrastiert. Die schwarzweiß- Szenen wirken ein wenig weicher, was aber die Atmosphäre unterstützt. „Twixt“ dürfte der erste Film sein, der nur gewisse Szenen (zwei an der Zahl) in 3D präsentiert. Diese sind dann allerdings wirklich gut gelungen und vor allem die Einstellungen im Glockenturm machen richtig Spaß. Der Ton bleibt während der gut synchronisierten Dialoge auf dem Center, ist aber während der Traumsequenzen extrem räumlich und effektvoll. Einige Szenen funktionieren umso besser, da der Ton sie derart unterstützt. 

Extras


Außer dem Filmtrailer und weiteren Programmvorschauen ist kein Bonusmaterial an Bord.

Fazit

Coppolas vielleicht experimentellster Film ist ein atmosphärischer Grusler mit ironischen Zwischentönen und zahlreichen Zitaten der Grusel-Lyrik.
Ganze Bewertung anzeigen
Twixt – Virginias Geheimnis (Pandastorm)

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 12.03.2013, 12:20 Uhr