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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Jack Reacher (Paramount)


Jack Reacher

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Smarter Actionfilm irgendwo zwischen „Bourne“ und „Mission: Impossible“ 

Scheinbar wahllos hat ein Präzisionsschütze fünf Menschen auf Distanz erschossen. Der vermeintliche Täter ist schnell gefunden, will aber nur mit einem gewissen Jack Reacher sprechen, bevor man ihn auf seinem Gefangenentransport ins Koma prügelt. Der Ex-Armeepolizist Reacher ist für den Staatsanwalt ein Phantom, quasi unauffindbar. Umso überraschender als er selbst auftaucht und gemeinsam mit der Tochter des Staatsanwalts, die den Beschuldigten vertritt, der Sache auf den Grund gehen möchte. Kaum vor Ort kommen den beiden Zweifel an der Schuld des Inhaftierten auf … Herrlich altmodisch kommt McQuarries erste Verfilmung eines Romans von Lee Child daher. Zwar ist die Geschichte letztlich schon mal etwas unlogisch, hier und da auch etwas zu patriotisch, doch das Scharfschützenszenario fesselt, die Dialoge sind pointiert und die Besetzung erhaben. Dazu gibt es ehrliche Faustkämpfe, mal eben die coolste Autoverfolgungsjagd seit Jahren und ein ultra packendes Finale, in dem den Zusehern die Querschläger und Patronen nur so um die Ohren fliegen,. Gerne mehr davon. 

Bild und Ton


Erneut und schon wieder patzt der deutsche Ton eines großen Verleihs. Mal abgesehen davon, dass er im Gegensatz zur englischen 7.1-dts-HD-Master-Variante nur in DD 5.1. vorliegt, fehlt der deutschen Spur im direkten Vergleich nahezu jegliche Dynamik und auch die Effektkanäle bleiben blasser. Nimmt man den Hubschrauber (ab 5’20), so glaubt man in der englischen Version, er flöge dem Betrachter direkt in die Magengrube. Im Deutschen bleibt davon fast nichts übrig. Auch der extrem effektvolle Sniper- Showdown bleibt blass. Die englische Tonspur schrappt nur knapp an der Höchstwertung vorbei, die deutsche ist enttäuschendes Mittelmaß. Das Bild zeigt ein bewusstes, sichtbares Filmkorn, saubere Kontraste und eine gute Schärfe.

Extras


Neben den zwei Audiokommentaren kümmern sich die drei Featurettes um die Entstehung und Besetzung des Films, um die Action mit Hand und Waffe und um das „Reacher-Phänomen“, in dem Autor Lee Child selbst zu Wort kommt. 

Fazit

Bemerkenswert unaufgeregter und wenig effektheischender Actioner mit großartig inszenierten Shoot-outs und souveränem Darstellerensemble. Hier kann sich der letzte „Bourne“ eine Scheibe abschneiden.
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Jack Reacher (Paramount)

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Datum 31.07.2013, 09:20 Uhr