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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Star Trek Into Darkness (Paramount)


Star Trek Into Darkness

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Wie gut ist J.J. Abrams zweiter Star-Trek-Film?

Aufgrund eines Verstoßes gegen die Oberste Direktive wird Captain Kirk degradiert und vom Kommando über die Enterprise befreit. Als jedoch ein Sternenflotten- Archiv und im Anschluss daran die Konferenz der höchsten Offiziere von einem Attentäter angegriffen werden, betreut Admiral Marcus Kirk höchstpersönlich damit, den als John Harrison ausfindig gemachten Verantwortlichen zu verfolgen und zu töten. Kein leichtes Unterfangen, befindet sich Harrison doch auf Kronos, dem Heimatplaneten der Klingonen, mit denen ein Krieg mehr als wahrscheinlich ist. Doch die Gefahr ist nicht das einzige Problem, denn der Attentäter gibt sich als ein gewisser Khan aus, der durchaus Gründe für seine Anschläge zu haben scheint … Die Reintegration eines der charismatischsten Bösewichte aus dem klassischen Star-Trek-Universum gelingt vor allem aufgrund des sensationell guten Benedict Cumberbatch hervorragend. Da der Regisseur ein absolut sicheres Händchen im Umgang mit Actionszenen hat, unterhält „Into Darkness“ auf voller Länge prächtig. Nach wie vor zeigt sich, dass die Besetzung aller Figuren perfekt gelungen ist und der oft sarkastische Humor wird dem Grundtenor der Ur-Serie absolut gerecht. 

Bild und Ton


Während die allgemeine Schärfe gut ist und die Farben kräftig wiedergegeben werden, trüben sichtbare Unruhen auf Hintergründen den Gesamteindruck etwas. Hinzu kommen die in ihrer Häufigkeit etwas anstrengenden Lens-Flare-Einsätze des Regisseurs (Lichtreflexionen in der Kameraoptik). Der Ton hingegen macht es fast perfekt. Für den deutschen Dolby- Digital-Sound von „G.I. Joe“ noch gescholten, fährt Paramount dieses Mal mächtig auf. Beide Tonspuren glänzen mit einem lupenreinen, extrem effekt- und an entscheidenden Stellen massiv druckvollen Dolby-Digital-True-HD-Sound mit 7.1 Spuren. 

3D-Effekt


In Real 3D produziert, überzeugt der Film mit hervorragender Tiefenstaffelung (Planet Nibiru) und plastischem Erlebnis. Auch hier verwirrt der Lens-Flare-Effekt jedoch mehr als er beeindruckt, denn die Lichtreflexionen befinden sich fast immer im dreidimensionalen Vordergrund. 

Bonsumaterial


Sechs Featurettes mit einer Laufzeit von 40 Minuten klären über das Produktionsdesign, die Gestaltung der Klingonen oder den finalen Kampf zwischen Spock und Khan auf. Etwas mehr wäre hier aber schön gewesen.

Fazit

Auch der zweite Star-Trek-Film von J.J. Abrams liefert prächtige Unterhaltung über die volle Laufzeit.
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Star Trek Into Darkness (Paramount)

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 30.12.2013, 10:28 Uhr