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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: NuForce DAC-9 - Seite 2 / 3


Der Nachtfalke

Sein Design finde ich jedenfalls richtig scharf, besonders mit den roten LEDs oben drauf. Die einzelnen Quellen wählt man an, indem man den entsprechenden Eingang an berührungssensitiven Anzeige an der Oberseite des Geräts antippt. Neben den dort aufgeführten Zahlen gibt’s auch noch Pfeiltasten, mit denen man den Ausgangspegel einstellt. Ja: Der DAC-9 ist als komplette digitale Vorstufe zu verstehen, die Lautstärkeregelung ist auf digitalem Weg implementiert. Das funktioniert mit dem richtigen Dithering ganz hervorragend; wer trotzdem Angst vor Auflösungsverlusten hat, kann das auch abschalten und eine analoge Vorstufe oder einen Vollverstärker einsetzen. In der Praxis ist es etwas fummelig, die Lautstärke am Gerät einzustellen, da ist man mit der Fernbedienung weitaus besser bedient. Die steuert noch eine ganz Reihe anderer Geräte von NuForce, lernfähig ist sie allerdings nicht. Wer hauptsächlich per Kopfhörer Musik hört, muss sie nicht unbedingt auf den Schreibtisch legen, den der Kopfhörerpegel ist mit einem kleinen Poti regelbar. Eingänge hat der DAC-9 jedenfalls noch und nöcher, es ist so ziemlich alles dabei, was man so brauchen kann: AES/EBU, Cinch, Toslink – da ist eigentlich alles dabei – und mehr. Selbst S/PDIF in BNC-Form ist verbaut, auch darauf kann man durchaus stoßen und freut sich, wenn man nicht adaptieren muss.

Ein weiterer Eingang hat sich ein wenig versteckt, denn er sitzt genau in der 3,5er Klinkenbuchse. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn portbale Player zum Einsatz kommen oder wenn man einen Mac, bei dem das ja teilweise genau so realisiert ist, mal eben schnell anschließen möchte. Wichtig ist heute natürlich auch die USB-Verbindung, um Musik direkt vom Rechner abspielen zu können. Die Kommunikation mit dem Computer erfolgt auf asynchronem Weg, verarbeitet werden Dateien in bis zu 96 kHz/24 Bit. Das tut‘s. Klar lesen sich heutzutage 192 kHz besser, doch es bleibt dabei: Ein Großteil der auf den meisten Festplatten gespeicherten Musik ist als CD-Rip abgelegt, dazu gesellen sich noch ein paar Hires-Alben, meist in 96 kHz. Und wer SACDs abspielen möchte, tut das eh per S/PDIF und das unterstützt der DAC- 9 voll. Und noch was: Wer immer noch sagt, das ist zukünftig zu wenig USB-Bandbreite, kann sich in ein paar Monaten ein besseres USB-Modul für den DAC-9 zulegen. Dieser Teil des Wandlers ist nämlich austauschbar, damit man ein zukunftssicheres Gerät kauft. Wer weiß, vielleicht reichen den Leuten irgendwann 192 kHz auch nicht mehr? Kann ja sein. Stichwort Samplingfrequenz: Von Upsampling und überhaupt vom Ändern der anliegenden Abtastrate halten die Amerikaner gar nichts, weshalb jedes Signal genau so bearbeitet wird, wie es ist.

Preis: um 1700 Euro

NuForce DAC-9


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.09.2011, 15:03 Uhr