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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Iomega Home Media Network Hard Disk
Plattenkiste
Die Unmengen von digitalen Daten, die sich in Form von Musik, Fotos und Filmen überall ansammeln, wollen irgendwo gespeichert werden. Zu diesem Zweck bietet sich eine Netzwerk-Festplatte geradezu an - und zwar erst recht, wenn sie die gespeicherten Inhalte auch bereitwillig an andere Geräte im Netzwerk streamen kann.
„Network Attached Storage“, kurz NAS und zu Deutsch Netzwerkspeicher, sind längst auch für viele Privathaushalte ein Thema. Das liegt natürlich unter anderem daran, dass die Preise für große Festplatten sich im freien Fall befinden und so selbst Kapazitäten von 500 Gigabyte und mehr längst ihren Schrecken verloren haben. Und solche Riesenplatten braucht man auch, wenn man fleißig digitale Medien sammelt und nicht alle sechs Monate an neue Platzgrenzen stoßen möchte.
Ausstattung und Technik
Iomega hüllt die Speicherfülle beim Home Media Network Hard Drive in ein schickes und hochwertig verarbeitetes Alu-Gehäuse. Zum Test stand die Ausführung mit 500 GB Kapazität, was für die meisten üblichen Mediensammlungen reichen dürfte und noch Platz für eine Datensicherung vom PC lässt.





In der Praxis
In einem normalen Heimnetzwerk, in dem die Vergabe von IP-Adressen automatisch per DHCP geregelt wird (das wird wohl in 99% der Fälle so sein), gestalten sich Installation und Inbetriebnahme des Home Media Netork Drives angenehm unkompliziert. Einfach die mitgelieferte Software auf dem PC installieren, die Festplatte mit dem Router verbinden und die automatische Erkennung auf dem Rechner starten - fertig. Einige vorinstallierte Ordner für Musik, Filme etc. können sofort mit Daten befüllt werden; über das Konfigurationsprogramm können weitere Ordner angelegt und Benutzerrechte verwaltet werden. Zudem kann man hier zwei verschiedene Serverdienste starten, so dass die Mediendaten für andere Geräte im Netz zur Verfügung stehen. Nach dem Import größerer Datenmengen dauert es mitunter eine Weile, bis die interne Datenbank auf den aktuellen Stand gebracht wurde, danach erkennen die iTunes- Software auf dem PC oder dem Mac, der Windows Media Player oder ein DLNA-Netzwerk-Client (z.B. die Playstation3) die Iomega-Festplatte jedoch problemlos als Server und können - übersichtlich sortiert, etwa nach Künstler, Album, Genre etc. - auf die Daten zugreifen. Das ebenfalls mitgelieferte Programm Retrospect bietet außerdem die Möglichkeit, vollautomatisch regelmäßige Backups bestimmter Inhalte oder des ganzen Rechnerinhalts zu erstellen, so dass keine wichtigen Daten mehr verloren gehen können.
Fazit
Iomegas Home Media Network Hard Drive bietet sich als zentraler Speicherort im heimischen Netzwerk an und erfüllt diesen Anspruch perfekt. Es ist günstig, einfach zu installieren und in der alltäglichen Handhabung völlig unproblematisch. Durch die sinnvolle Software-Ausstattung wird es zudem ebenso einfach zum Medienserver im digitalen Zuhause, dessen spannende Möglichkeiten sich somit geradezu spielerisch erforschen lassen.Kategorie: Musikserver
Produkt: Iomega Home Media Network Hard Disk
Preis: um 150 Euro
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