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Kategorie: Soundbar

Einzeltest: Teufel Cinebar Duett


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Soundbar Teufel Cinebar Duett im Test, Bild 1
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Frontsurroundsysteme konkurrieren immer mehr mit ausgewachsenen 5.1-Systemen. Anstatt Unmengen an Lautsprechern und Kabeln reicht heute oft schon eine schlanke Soundbar aus. Doch kommt bei den schmalen Schallwandlern auch echtes Kinofeeling auf?

Teufel kennt sich im Heimkino aus. Sowohl bei Lautsprechern für Surroundsets jeder Größe wie auch bei der dezenten Unterstützung des heimischen Flachbildfernsehers in Sachen Klang. Gerade der zweite Bereich ist in den letzten Jahren unheimlich gewachsen, denn Soundbars wie die von uns für einen Test zur Verfügung gestellte Cinebar Duett sind eine unkomplizierte und praktische Lösung für besseren Sound im heimischen Wohnzimmer. 

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Ausstattung

Zusätzlich zur eigentlichen Soundbar beinhaltet das Cinebar-Duett-2.1-Set auch den kabellosen Subwoofer CB 11 SW. Ausgestattet mit einem 165-mm-Tieftöner und einem direkt daneben befindlichen Bassreflexrohr sorgt das Downfire-Bassmodul für die passende akustische Grundlage. Dafür stehen dem Subwoofer etwa 90 Watt Leistung zur Verfügung, die sich im Wohnzimmer durchaus bemerkbar machen. Anders als der eher schnörkellos designte CB 11 unterscheidet sich die Cinebar selbst deutlich von den meisten anderen Soundbars. Die langhubigen Treiber sind hier etwas nach vorne gezogen, während das Display des Gerätes dadurch in das Gehäuse hinein versetzt wirkt. Insgesamt zehn Chassis finden in dem schlanken Riegel Platz, die von einer sechskanaligen Endstufe mit ebenfalls knapp 90 Watt Leistung angetrieben werden. Dank der Kombination aus Leistung und Membranfläche entwickeln die zwei 20-mm-Hochtöner und acht 44-mm-Mitteltöner dann einen sehr anständigen Schalldruck, der auch in größeren Räumen noch gute Kinoatmosphäre schafft.

Soundbar Teufel Cinebar Duett im Test, Bild 2Soundbar Teufel Cinebar Duett im Test, Bild 3Soundbar Teufel Cinebar Duett im Test, Bild 4
Etwas weniger üppig fallen hingegen die Anschlussmöglichkeiten aus. Ein HDMI-Eingang und ein weiterer Ausgang mit ARC werden hier um einen optischen Toslink-Anschluss und eine 3,5-mm-Klinke ergänzt. Das reicht für die meisten Anwender wahrscheinlich aus, doch ein zweiter HDMI-Anschluss wäre durchaus praktisch. Für eine ordentliche Kabelzufuhr sind die Anschlüsse in das Gehäuse hinein versetzt und drei praktische Gummischlaufen halten die genutzten Verbindungen zusammen. Ganz ohne Kabel funktioniert hingegen der Anschluss von Smartphones, die dank AptX-Bluetooth-Verbindung verlustfrei Musik übertragen können.

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Praxis

Wahlweise liegend auf einem Möbelstück oder an der Wand hängend kann die 96 Zentimeter breite Cinebar zum Einsatz kommen. Der Subwoofer findet rechts oder links daneben auf dem Boden Platz und benötigt außer dem Stromkabel keinerlei weitere Kabel. Die Verbindung der beiden Systeme geschieht über das Pairing in wenigen Sekunden und bleibt auch nach dem Aus- und wieder Einschalten erhalten. Mit der Fernbedienung oder den Tasten über dem Display in der Mitte der Soundbar können Quellen und Lautstärke gewählt werden. Zusätzlich bietet die Fernbedienung Zugriff auf die Klangkontrolle der Cinebar. Neben den vier Modi für Musik, Sprache, Filme oder Nacht kann hier außerdem der Grad der Surroundsimulation eingestellt werden. Auf der Seite der Soundbar sitzen dazu jeweils zwei der verbauten Mitteltöner und strahlen ihren Schall nach außen hin ab. Während der Wide-Modus bereits deutlich die Räumlichkeit steigert, kommt beim Ultra-Modus hier wirklich Kinofeeling auf. Actionszenen kommen mit der nötigen Wucht, auch dank der guten Kraftreserven der Endstufe. Dialoge bleiben auch im Originalton stets verständlich, selbst wenn man statt dem Sprach- den gut umgesetzten Kinomodus verwendet, der mit toller Dynamik punktet. So röhrten die Formel-1-Boliden aus „Rush“ wunderbar um den Zuschauer herum, so dass man in jeder Kurve dazu neigte, sich selbst in die richtige Richtung zu lehnen. Für eine bessere Individualisierung und Anpassung an den Raum können über das Menü Höhen und Tiefen der Cinebar verändert werden. Für die Einstellung des Basses verfügt die Fernbedienung sogar direkt über eine Plus- und eine Minus-Taste, um den Subwoofer zu jeder Zeit auf das Geschehen auf dem Bildschirm ausrichten zu können. So schafft der CB 11 stets ein gutes Tieftonfundament und ist, genau wie die Cinebar selbst, in der Lage, höhere Pegel zu fahren und gleichzeitig den schönen Dynamikumfang und die Feinauflösung zu erhalten.

Fazit

Teufels Rezept von langhubigen Treibern, einer großen Membranfläche und ausreichend Leistung geht bei der Cinebar Duett wunderbar auf. Pegelfest und dynamisch geht die Soundbar zu Werke und überzeugt mit tollem Filmsound. Auch das simulierte Surroundfeld funktioniert hier wunderbar. Gerade im Hinblick auf die unkomplizierte Einrichtung und Handhabung des Sets wird hier eine gute Alternative zu klassischen 5.1-Sets gegeben.

Preis: um 600 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Teufel Cinebar Duett

Mittelklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Ton 50% :
Surround 40%

Stereo 10%

Praxis 50% :
Ausstattung 20%

Bedienung 10%

Verarbeitung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Lautsprecher Teufel, Berlin 
Telefon 030 21784217 
Internet www.teufel.de 
Ausstattung
Funktionsprinzip Frontsurround + Subwoofer 
Frontsystem (B x T x H in mm) 960/68/125 
Gewicht (in Kg) 2,2 kg 
Farbe Weiß / Schwarz 
Chassis Front Anzahl 2 x 20-mm-Hochtöner, 8 x 44-mm-Mitteltöner / 1 x 165-mm-Tieftöner (Sub) 
Abmessungen Subwoofer (B x T x H in mm) / Gewicht (in Kg) 210/400/380/8.6 
Verstärkerleistung (W) Front/Sub 1 x 90 Watt/1 x 60 Watt 
Dekodierung:
Dolby Digital/ PL II/ DTS Ja / Ja / Ja 
Surround-Programme Movie, Voice, Music, Night 
Radiotuner Nein 
Anschlüsse 1 x HDMI-Eingang, 1 x HDMI-Ausgang (ARC), 1 x Toslink optisch, 1 x 3,5-mm-Klinke, Bluetooth 
Besonderheiten kabelloser Subwoofer, AptX-Bluetooth, CEC, Klangregelung 
Preis/Leistung sehr gut 
+ kabelloser Subwoofer 
+ satter Klang 
+/- Nein 
Klasse: Mittelklasse 
Testurteil überragend 

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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 18.06.2018, 09:57 Uhr
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