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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Miyajima Takumi - Seite 2 / 2


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Wie die anderen Stereo-MCs von Miyajima hat das Takumi einen Innenwiderstand von 16 Ohm und liefert eine Ausgangsspannung von 0,2 mV – damit ist es verhältnismäßig leise. Dennoch kann man mit der handelsüblichen Verstärkung von 60 dB gut arbeiten – die Phonostufe sollte aber einen brauchbaren Rauschabstand aufweisen. Und natürlich sollte man bei so einem System auch immer über den Betrieb mit Übertrager nachdenken – Miyajima hat da selbstverständlich etwas im Angebot. Der gegenüber den Top-Systemen etwas nüchterner und eckiger gehaltene Korpus besteht aus Grenadill, allerdings etwas weniger ebenmäßig als beim Shilabe. Der Nadelträger beherbergt einen elliptisch geschliffenen Diamant, die empfohlene Auflagekraft liegt bei 2,3 mN. Die dynamische Compliance wird mit 9 mm/N angegeben – ein Wert, den ich nach einer kurzen Überprüfung mit einer Testplatte grob bestätigen würde. Also keine Extreme, aber auch hier gilt: Der verwendete Tonarm darf ruhig etwas schwerer oder zumindest gut bedämpft sein. Mit dem Tonarm des EAT C-Sharp mit seiner einstellbaren Silikonöl-Dämpfung habe ich übrigens beste Ergebnisse erzielt, ebenso wie mit dem einzigartigen Rigid- Float-Tonarm, dessen zentrale Lagereinheit ja mit Ferrofluid bedämpft ist.

Mit einem alten SME 3009 improved mit festem Headshell ging es eher nicht so gut – hier sind teilweise die im Musiksignal vorhandenen Bässe zu vorlaut geworden –, mit einem älteren 3009 Series II war die Welt dann wieder in Ordnung. Ich kann hier natürlich keinen ernsthaften Vergleich mit dem ehrwürdigen Shilabe anstellen – schlicht und ergreifend, weil ich das System schon eine ganze Weile nicht mehr habe. Was ich allerdings sagen kann: Auch das Takumi ist seit der ersten Montage nicht mehr von meinem Plattenspieler gewichen, außer, um auf einem anderen Plattenspieler montiert zu werden. Seine Stärke äußert sich vielleicht nicht ganz so stürmisch wie die exaltierte Dynamik und Spielfreude des großen Bruders – dennoch empfinde ich die Richtung als eine ähnliche: Satte Klangfarben auf einem extrem festen Tieftonfundament gehen einher mit einer extrem guten Trennschärfe weiter oben im Frequenzumfang. Dabei werden die Höhen (und damit die feineren Details einer musikalischen Darbietung) nicht über Gebühr herausgehoben, sie lassen sich aber mühelos aus dem sehr stimmig dargebrachten Gesamtkontext heraushören. Damit habe ich auch schon beschrieben, was die vielleicht wichtigste Qualität eines guten Tonabnehmers (und jeder Komponente einer Anlage) ist: Ausgewogenheit und damit uneingeschränkte Langzeitqualität.

Und aus dieser ruhigen Überlegenheit heraus entfalten sich im Ohr nach und nach alle einzelnen Eigenschaften, die auch das Shilabe so faszinierend gemacht haben: Dynamik, Klarheit, atemberaubende räumliche Abbildung und auch diese schwer in Worten zu vermittelnde Lebendigkeit und Authentizität, die aus einem Teil einer Wiedergabekette erst etwas ganz Besonderes machen.   

Fazit

 Das Takumi setzt die Geschichte der faszinierenden Miyajima-Tonabnehmer fort, kommt verdammt nah an die Qualität seiner größeren Geschwister heran, und das zu einem noch erschwinglichen Preis.

Preis: um 1800 Euro

Miyajima Takumi


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Absolute Sounds 
Telefon 030 78913883 
E-Mail info@absolute-sounds.de 
Internet www.absolute-sounds.de 
Innenwiderstand (in Ohm) 16 
Ausgangsspannung 0,2 m V 
Frequenzumfang 20 Hz – 25 kHz 
Auflagekraft 2,3 mN 
Nadelschliff elliptisch 
Compliance 9 mm/N 
Gewicht (in g) 8.9 
Unterm Strich... » Das Takumi setzt die Geschichte der faszinierenden Miyajima-Tonabnehmer fort, kommt verdammt nah an die Qualität seiner größeren Geschwister heran, und das zu einem noch erschwinglichen Preis. 
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Autor Thomas Schmidt
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