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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Taga Harmony HTA-700B V.3


Leuchtende Erscheinung

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Taga Harmony hat sein ohnehin nicht kleines Vollverstärkersortiment um einen in zwei Versionen lieferbaren Hybrid-Vollverstärker erweitert: Der HTA-700B V.3 und sein zusätzlich mit einem USB-Eingang ausgestatteter Kollege HTA-700B V.3-USB bilden die neuesten Inkarnationen der erfolgreichen Hybrid-Baureihe des in Polen ansässigen Herstellers. Der ältere HTA-700B V.2 bleibt vorerst im Programm.

Die beiden neuen Modelle sind keine kompletten Neuentwicklungen, sondern behutsame Weiterentwicklungen der bisherigen Erfolgsmodelle und wechseln für 519 respektive 629 Euro Listenpreis den Besitzer. Hybrid- Vollverstärker? Dann gibt‘s da also eine Kombination verschiedener Technologien? Aber ja: Der HTA-700B überlässt die eingangsseitige Spannungsverstärkung einem Paar Elektronenröhren, die ein Stück Vintage-Atmosphäre in der Anmutung und dem Klang des ansonsten ziemlich modernen Gerätes verbreiten sollen. Rein optisch klappt das schon mal ziemlich gut: Die beiden Doppeltrioden vom Typ 12AU7 / ECC82 recken ihre Glaskolben nicht nur weithin sichtbar vorne auf dem Gerätedeckel gen Zuhörer, sondern werden dabei auch von einer kräftigen Zusatzbeleuchtung mit orangefarbenen Leuchtdioden unterstützt. Weiter hinten auf dem mit 20 Zentimeter Breite in der Mini-Liga angesiedelten Verstärker ist der in solides Aluminium verpackte Ringkerntrafo zur Versorgung des Ganzen untergebrachte. Er ist mit 150 VA belastbar, was für die angegebenen 26 / 45 Watt Ausgangsleistung an acht / vier Ohm absolut in Ordnung geht.

Hybrid


Jenseits der Spannungsverstärkung mit den beiden Röhren haben beim HTA-700B V.3 Halbleiter das Heft fest in der Hand: Der größte Teil der Arbeit liegt in den Händen von zwei Verstärkerchips, die rechts und links im Gehäuse auf separaten Kühlkörpern untergebracht sind. Der Typ TDA7296 ist ein Klassiker auf dem Gebiet und eine überaus solide Lösung in dieser Leistungsklasse. Ihm zur Seite steht eine stabile Stromversorgung mit besagtem Ringkerntrafo und ordentlich Siebkapazität – das passt so. Wer am Sound ein wenig drehen will, der hat mit den Bass- und Höhenreglern auf der Gerätefront reichlich Gelegenheit dazu, ihr Regelbereich erlaubt nämlich ziemlich weitreichende Eingriffe ins Klangbild. Die kleinen und eng zusammenstehenden Knöpfe sind allerdings nichts für Zeitgenossen mit großen Händen, zudem liegt die Klangregelung immer im Signalweg und ist nicht überbrückbar. Eingangsseitig lassen sich zwei klassisch analoge Quellen via Cinchbuchsen anschließen, fürs Digitale stehen ein optischer Toslink-Eingang und eine Bluetooth-Antenne bereit. Der D/A-Wandler verarbeitet Daten bis 192 Kilohertz und 24 Bit, die Bandbreite lässt sich über die gebotenen Eingänge allerdings nicht in vollem Umfang nutzen. Ein Separater Kopfhörerverstärker bedient eine entsprechende Klinkenbuchse auf der Gerätefront.

Preis: um 519 Euro

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Taga Harmony HTA-700B V.3

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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