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Hollywood in den eigenen vier Wänden: Heimkino boomt

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23.11.2020 12:44 Uhr von Robert Glückshöfer

Zurücklehnen und die neuesten Blockbuster bei atemberaubender kuscheliger Atmosphäre genießen: Das wollen immer mehr Nutzer, denn die Heimkino-Nachfrage boomt. Es ist gar nicht so schwer, sich selbst mit ein paar Tipps und Tricks eine individuelle Kinoanlage im Wohnzimmer zusammenzustellen.

Tipps für das Heimkino: So sitzt jeder in der ersten Reihe

Wer Kinofilme zu Hause stilvoll erleben möchte, braucht dafür vielleicht etwas mehr als einen gängigen Fernseher. Schließlich werden Emotionen nicht nur durch gute Bilder, sondern vor allem durch die ultimativen Klänge und Lichtverhältnisse erzeugt.

Jeder kann das Kinoprogramm selbst bestimmen und festlegen, wann seine Vorstellung anfängt. Mittlerweile gibt es unzählige Streaming Dienste, die auch mobil verfügbar sind (beispielsweise die Magenta TV App für iOS und Android). Wer manchmal unterwegs solche Dienste nutzt, sollte sich bewusst sein, dass öffentliche WLAN-Verbindungen nicht immer ganz risikofrei sind. Hier sollte dringend eine VPN-Verschlüsselung genutzt werden, um sicherzustellen, dass Daten wie Passwörter beim Login nicht abgegriffen werden können. Dafür ist einfach nur ein VPN Download notwendig, um das mobile Endgerät gegen solche Angriffe zu schützen.

Die Einrichtung des Heimkinos: Damit wird der Filmgenuss zu Hause zum Erlebnis

Mit ein paar Handgriffen und den richtigen Geräten wird das Wohnzimmer zum privaten Kinosaal. Wichtig ist vor allem die optimale Bildgröße. Damit jeder seine passende TV-Bildschirmgröße/Leinwandgröße findet, gilt es einiges zu beachten. Ein gutes Bild wird vor allem durch die Display-Auflösung und die Lichtverhältnisse bestimmt. Wichtigste Frage: Wie weit sitzen Kinofans von ihrem Bildschirm entfernen?

Sitzen die Kino-Fans beispielsweise 2 m davon entfernt, sollte die Bildschirmdiagonale 81 cm (32 Zoll) aufweisen. Bei einem Abstand von 2,90 m sind es schon 118 cm/120 cm (46 Zoll/47 Zoll). Für alle, die diesen riesigen Bildschirm nicht ständig vor Augen haben, sondern nur temporär nutzen wollen, ist eine Leinwand ideal.

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Sie lässt sich auf Wunsch einfahren und bietet mit dem passenden Beamer ein absolutes Kino-Highlight zu Hause.

Beamer als TV-Alternative

Wer sich gegen ein Fernsehgerät und für einen Beamer entscheidet, hat mittlerweile eine große Auswahl. Allein die Montagemöglichkeiten der Beamer sind vielfältig: an der Decke, am Schrank, direkt neben der Couch. Bestenfalls wird der Beamer platzsparend an der Decke montiert. Wichtig: Damit das optimale Bild erzeugt wird, sollte der Beamer der Leinwand unmittelbar gegenüberstehen.

Der Ton macht das Kinoerlebnis

Ein Blockbuster lebt von den faszinierenden Geräuschen, die bestenfalls noch in Surround-Manier zum Besten gegeben werden. Damit der Ton auch das hält, was das Bild verspricht, sollte auf die optimale Ausstattung geachtet werden: gute Boxen in einer ausreichenden Anzahl, eine richtige Verkabelung. Damit sich die Nachbarn nicht gestört fühlen, gilt es ebenso, den Geräuschpegel zu prüfen. Nachbarschaftslärm ist nämlich rechtlich geregelt, sodass beispielsweise nicht ohne Weiteres die ganze Nachbarschaft gewünscht am Kinoerlebnis teilnimmt und sich durch Kanoneneinschläge, laute Motorengeräusche oder Schießszenen gestört fühlt.

Für alle, die stilvoll hören und das Kino-Erlebnis für sich genießen möchten, gibt es interessante Kopfhörerlösungen, die sogar ein Surround-Erlebnis schaffen. Mit einer Bluetooth-Verbindung fällt auch der lästige Kabelsalat weg, sodass es einfach nur heißt: auf dem Sofa oder im heimischen Kinosessel zurücklehnen, Kopfhörer an, die Umwelt aus und genießen.

Tipp: So wird der Klang verbessert

Gerade bei größeren Räumen ist die Akustik häufig etwas hallend, was oft an harten Fußbodenoberflächen (beispielsweise Stein oder Fliesen) oder glatten Flächen bei Möbeln liegt. Wer die Akustik verbessern möchte, sollte nicht nur auf die richtige Auswahl der Boxen und deren Verteilung achten, sondern auch auf das Interieur. Zum Dämpfen eignen sich Polstermöbel, Gardinen oder Teppiche.

Es werde Licht – die optimale Beleuchtung für das Heimkino

Die optimale Beleuchtung ist für das Erlebnis im Heimkino mindestens genauso wichtig wie die richtige Bildschirmgröße und das Klangerlebnis. Um eine richtige Kinoatmosphäre zu schaffen, sollten die Wände und Möbel nicht allzu hell sein oder sich zumindest durch das Ausscheiden des Lichts verdunkeln lassen. Ohne weiße Wände, die besonders grell leuchten, liegt der Fokus im Raum tatsächlich auf dem Bildschirm und um ihn geht es ja schließlich.

Damit die Lichtverhältnisse gemalt sind, eignen sich vor allem Räume im Untergeschoss, beispielsweise Keller. Wer keinen Keller hat, sollte darauf achten, dass er den Raum optimal abdunkeln kann. Empfehlenswert dafür sind natürlich Außenjalousien, aber es gibt auch spezielle Verdunkelungs-Jalousien für den Innenbereich, die sich mit wenigen Handgriffen und häufig sogar ohne Bohren anbringen lassen.

Bequem sitzen im Heimkino: Das eignet sich dafür< /p>

Das Kinoerlebnis zu Hause wird vor allem durch eine komfortable Sitzmöglichkeit abgerundet. Wichtig ist es, dass die Oberfläche möglichst bequem, weich und gut gepolstert ist. Deshalb bieten sich spezielle Kinosessel geradezu an. Sie haben nicht nur eine breitere Sitzfläche als konventionelle Sessel, sondern verfügen auch über bequeme Armlehnen, um beispielsweise die Unterarme lässig aufzulegen und die Seele richtig baumeln zu lassen.

Hat das Sitzmöbel noch dazu eine Vorrichtung für Beine und Füße, um sie hoch zu lagern, wird es richtig gemütlich. Viele Couches haben mittlerweile auch derartige Features, sodass es platzsparend gar keinen extra Kinosessel braucht. Für längere Filmabende empfiehlt sich eine kuschelige Decke, um die Oberschenkel und Füße zu wärmen. Noch bequemer wird es mit einem Kissen, das sich flexibel in den Nackenbereich legen oder als Kopfstütze nutzen lässt.

Der kulinarische Kinogenuss: diese Snacks runden das Heim Kino-Erlebnis ab

Worauf freuen wir uns beim Kinobesuch am meisten? Popcorn? Eis? Schokolade? All diese Leckereien können auch problemlos zu Hause genossen werden. Um Popcorn selber zuzubereiten, braucht es gar nicht viel: etwas Mais, eine heiße Pfanne oder Topf, etwas Geduld. Wer möchte, kann das Popcorn sogar veredeln und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen versehen. Für alle, die es süßer mögen, sorgt Karamell, Ahornsirup oder etwas Zucker für die richtige Geschmacksrichtung sorgen. Wer es deftiger mag, streut einfach Salz oder etwas Paprikapulver darüber.

Eis, Schokolade und ein kühlendes Getränk werden im Heimkino ebenfalls gern serviert. Besonders praktisch wird es mit einem Tablett, das beispielsweise bequem auf der Couch abgestellt oder auf der Lehne platziert werden kann. Fehlt etwas, gar kein Problem: Der Vorteil beim Heimkino besteht nämlich darin, dass jederzeit die Pause-Taste gedrückt werden kann.

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