Kategorie: Beamer

Portabler UHD-HDR-LCD-LED-Projektor · Epson EF-72


Smart und mobil

Beamer Epson EF-72 im Test, Bild 1
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Offenbar gibt es einen steigenden Bedarf an Beamern, die nicht unbedingt fest an einem Standort eingesetzt werden sollen. Aus diesem Grund hat Epson seine EF-Reihe kürzlich um einige neue Geräte erweitert. Wir haben uns den EF-72 aus der neuen Range einmal genauer unter die Lupe genommen, um herauszufi nden, ob der schicke Beamer mehr kann, als gut auszusehen.

Der Epson EF-72* gehört zu Epsons aktueller Lifestudio-Reihe, dank seiner flexiblen Aufstellungsmöglichkeiten führt er außerdem den Zusatz Flex im Namen. Neben dem EF-72 mit seiner markanten Abdeckung aus Eiche-Furnier gibt es auch den EF-71 mit einer Abdeckung aus Diamantweiß. Auch hier gibt es einen flexiblen Standfuß, allerdings arbeitet der EF-71 mit weniger Licht und ist auch sonst leicht abgespeckt, allerdings auch günstiger.

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Noch günstiger wird es mit den EF-61 und F-62, die ebenfalls neu sind. Anders als diese verfügt unser EF-72 über einen fest angebauten Standfuß, sowie ein deutlich voluminöseres Gehäuse, in dem sich die beiden eingebauten Lautsprecher von Bose besonders gut entfalten können. Dabei ist der EF-72 noch nicht einmal an die Steckdose gebunden, eine kleine, unscheinbare USB-C-Buchse auf der Rückseite macht es möglich, dass man eine Powerbank für die Stromversorgung einsetzen kann. Hier gilt: je potenter diese ist, desto länger hält der Epson durch, um die 20.000 mAh sollten aber schon zur Verfügung stehen.  

Smart dank WLAN und Google TV

 
Mit dem fest angebauten Standfuß lässt sich der EF-72 besonders flexibel aufstellen.

Beamer Epson EF-72 im Test, Bild 3
Der Homescreen von Google TV erlauft den direkten Zugriff aufs Internet und diverse Streamindienste sowie Mediatheken
Er lässt sich nämlich nicht nur in der Horizontalen drehen, sondern auch vertikal um 90 Grad schwenken. Dank eines nahezu unsichtbaren Gelenks zwischen Beamer-Gehäuse und Standfuß lässt sich der EF-72 für eine Projektion sogar gen Decke schwenken. Nach dem Schwenk sowie im Grunde nach jeder Bewegung stellt der Beamer das Bild automatisch gerade und sorgt mit seinem Autofokus für eine perfekte Schärfe. Dennoch kann man beide Einstellungen bei Bedarf auch händisch korrigieren. Nachdem er an seiner Position steht und die Projektionsfläche mit einem geraden, scharfen Bild anstrahlt, muss der EF-72 nur noch eingerichtet werden. Dank Google TV und WLAN geht das ebenso einfach wie beim Smartphone, zugegebenermaßen jedoch ebenso langwierig, denn auch hier muss man sich erstmal durch sämtliche datenschutzrechtlichen Angelegenheiten klicken und diese gegebenenfalls bestätigen. Es geht zwar auch schneller ohne smarte Oberfläche, dann verzichtet man allerdings auch auf die Möglichkeiten der vorinstallierten Streamingdienste, und ist damit lediglich auf die HDMI-Schnittstelle angewiesen. Wie man sich auch entscheidet, die beamerspezifischen Einstellungen für Bild und Ton werden auf Tastendruck als Icons ins laufende Programm eingeblendet.  

Setup und Bildqualität 

 
Gleich nach dem Start leuchtet der EF-72 für eine nominelle Lichtausbeute von 1000 Lumen ziemlich hell, wobei sich eine sichtbar kühle Abstimmung mit Tendenz in Richtung Blau nicht leugnen lässt. Ein Blick ins Menü zeigt, dass der EF- 72 im Bildmodus „Standard“ steht, was für die Farbtemperatur ebenfalls gilt. Außerdem steht die Helligkeit der LEDs auf 100 Prozent. Die Gammakorrektur steht ebenfalls im Standard- Modus, was die Gammakurve jedoch schon ziemlich gut ins Soll bringt. Was beim kurzfristigen Filmvergnügen, in nicht perfekt dunkler Umgebung noch in Ordnung geht, entspricht nicht den Ansprüchen an die Bildqualität eines Heimkinos. Hierzu stellen wir den Beamer auf den Bildmodus „Kino“ und erreichen sogleich ein deutlich wärmeres Bild. Unsere Messung ergibt dann auch eine Farbtemperatur, die diesmal sogar unterhalb der gewünschten 6500 Kelvin liegt. Wir haben diese dann wahlweise auf den Modus „kalt“ gestellt, was den Wert wiederum etwas über das Soll hebt, und zwar knapp über 7000 Kelvin. Die Farbtemperatur bewegt sich also konsequent um das Soll von 6500 Kelvin herum, sodass die Einstellung „normal“ oder „kalt“ reine Geschmacksfrage bleibt. Unabhängig davon wird der HDTV-Normfarbraum BT.709 deutlich überdeckt, wenngleich es nicht ganz zum erweiterten Farbraum reicht. Dafür bleiben die tonalen Abweichungen sämtlicher Farben erstaunlich gering. Das ändert sich auch nicht, wenn man den EF-72 mit HDR-Signalen füttert. Zwar ändert sich der Bildmodus nicht etwa in „Kino HDR“, dennoch steigt der Kontrast deutlich, und eine Messung ergibt eine weitgehende Anpassung der Gammakorrektur an die nun erforderliche PQ-Kurve. Damit erfüllt der kompakte Beamer eines der wichtigsten Kriterien für eine adäquate HDR-Wiedergabe. Zwar bleibt die Bildhelligkeit im farbkalibrierten Modus deutlich unterhalb der möglichen 1000 Lumen, im leicht abgedunkelten Raum stellt das jedoch kein Problem dar.  

Bose Sound 

 
Beim Sound setzt Epson neuerdings auf Bose, was beim EF-72 und EF-71 besonders erfolgreich funktioniert, da man den eingebauten Lautsprechern reichlich Volumen gegönnt hat. So klingt der EF-72 dann auch, nämlich ausgesprochen voluminös. Dank der optimalen Ausrichtung der beiden Lautsprecher im Gehäuse des Beamers gelingt ihm sogar eine besonders raumfüllende Audio-Darbietung. Was wir ein wenig vermissen, sind weitergehende Einstellmöglichkeiten des Sounds, hier hält man sich dezent zurück. Mehr als vier verschiedene Soundmodi, nämlich Standard, Kino, Dialog und Musik, kann man nicht auswählen, hier ist also noch reichlich Luft nach oben.  

Fazit

Der EF-72 Lifestudio Flex von Epson markiert wieder einen Meilenstein bei den mobil einsetzbaren Beamern. Selbst wenn andere Beamer sich ebenso schnell und akkurat einrichten und mit externen Stromquellen betreiben lassen, so kann der EF-72 die meisten immer noch mit seiner hervorragenden Bild- und Ton-Performance toppen.

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Kategorie: Beamer

Produkt: Epson EF-72

Preis: um 1350 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


1/2026
5.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Epson EF-72

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Bewertung 
Bild: 60%

Praxis: 15%

Bedienung: 15%

Ausstattung: 5%

Verarbeitung: 5%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: 1349 
Vertrieb: Epson, Düsseldorf 
Telefon: 0211 54229-0 
Internet: www.epson.de 
Ausstattung
Lumen (lt. Hersteller): 1000 
Gemessen (kalibriert) 465 
ANSI-Kontrast 216:1 
Full-on-Kontrast 1175:1 
Full-off-Kontrast 1175:1 
Betriebsgeräusch (0,5 m/dB(A)) (in dB) <30dB 
Abmessungen (B x H x T in mm): 19/24.9/19 
Gewicht (in Kg):
Stromverbrauch (Betrieb/Eco/Standby in Watt): 105 W / 82 W / 55 W (Laser 100/80/50)//< 0,3 W 
Lichtquelle LED 
Lebensdauer Lichtquelle in Std.: 20.000 / 20.000 
Projektionsprinzip: 3 x 0,62" LCD 
Native Auflösung: 1920 x 1080 
Kommunikation: HDMI (ARC/eARC), USB 2.0-A, USB-C (Stromversorgung), Klinkenstecker (Kopfhörer), Bluetooth, WLAN 
Trapezausgleich: Automatisch Vertikal: ±20 °, Automatisch Horizontal ±20 ° 
Projektionsabstand: 2,4 m 
Signalkompatibilität: Pal, SECAM, NTSC, HDTV 720p, 1080i, 1080p, EDTV 480p, 576p 
Interne Lautsprecher: 2 x 5 W (Bose-Sound) 
+ sehr farbtreue Wiedergabe 
+ Google TV installiert 
+ Optional per Powerbank zu betreiben 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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