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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: NuForce DAC-9 - Seite 3 / 3


Der Nachtfalke

Auf diesen Standpunkt kann man sich durchaus stellen, bedeutet Umherrechnen doch immer Quantisierungsfehler. Im Klartext heißt das: Eine CD wird in 44,1 kHz/16 Bit „durchgereicht“, Dateien eben in genau der Auflösung, in der sie gespeichert sind. Die anliegende Frequenz wird im rechten Display angezeigt, was besonders am PC hilfreich ist, wenn man gerade bei der Treiberwahl ist und sicher sein will, den richtigen gefunden zu haben. Natürlich funktioniert der DAC-9 auch gänzlich treiberlos, aber es wäre doch schade, wenn man guten Klang verschenken würde, weil man den Windows-Mixer im Weg hat. Denn was NuForce da ins Gehäuse gebaut hat, ist vom Feinsten. Für die Wandlung hat man sich zwei DAC-Chips höchster Güte (PCM1792 von Texas) geschnappt, deren Ausgänge für maximalen Rausch- und dementsprechend Dynamikumfang summiert und überlegt, was man noch anstellen kann, um das klangliche Erlebnis zu maximieren. So kam man in Milpitas, Kalifornien auf den Trichter, den Ausgangsfilter des Wandlers auf passivem Weg zu realisieren. Das ist, wenn man sich insbesondere mal die Prominenz der verwendeten Bauteile auf der Zunge zergehen lässt, eine weitere Herangehensweise, die nicht alltäglich, aber fürstlich umgesetzt ist. Wenn man mal grob überschlägt, wie viele Bauteile da verbaut wurden, kommt eine gar nicht mal so große Zahl zustande.

Und das ist gewollt so, das puristische Konzept war es, das NuForce erreichen wollte und das haben sie konsequent durchgezogen – ganz im Sinne der guten Musik. Und Musik gibt’s. Satt und in voller Farbe! Bedeutet im Klartext: Das Ding musiziert richtig feist. Mächtig, aber völlig entschlackt kommt sie aus den Buchsen. Das geht auch und ganz besonders gut mit einem Rechner als Zuspieler. Dann schält der DAC-9 nämlich unmissverständlich die Vorzüge hochaufgelöster Musik heraus, peitscht die Lautsprecher ordentlich nach vorn. Auch mit dem Kopfhörerausgang habe ich mich eine Weile vergnügt – zum Glück! Denn dieser Teil des Wandlers ist wahrlich eine besondere Erwähnung wert. An meinen gut verdaubaren 300-Ohm-Kopfhörern legte er jedenfalls einen aufs Parkett, dass es sich gewaschen hat. Er baut nennenswerten Druck auf, vermittelt ein sehr starkes Gefühl der Direktheit, und das ist großer Spaß, besonders mit einem Computer daneben, wenn man nachts nochmal ein wenig Gas geben und rocken will. Das kann ich mit voller Überzeugung behaupten, denn genau das habe ich intensivst getan. Ich bin mir ja schon im Klaren darüber, dass amerikanisches Design in europäischen Augen erst einmal liebgewonnen werden will. Aber wenn es einem hauptsächlich um gute Musik geht, merkt man sofort, dass man mit dem NuForce den richtigen Hebel ansetzt.

Fazit

Die Universalwaffe. Mit seiner Vielzahl von Anschlüssen, dem bombastisch klingenden Kopfhörerverstärker, der Vorstufe und nicht zuletzt dem satten Klang erarbeitet sich der DAC-9 einen Platz unter den ganz Großen.

Preis: um 1700 Euro

NuForce DAC-9


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Higoto, Essen 
Telefon 0201 8325825 
Internet www.higoto.de 
Eingänge: 1 x AES/EBU (bis 192 kHz, 24 Bit) 
Ausgänge: 1 x analog RCA 
Abmessungen (in mm): 215/60/400 
Besonderheiten
checksum „Die Universalwaffe. Mit seiner Vielzahl von Anschlüssen, dem bombastisch klingenden Kopfhörerverstärker, der Vorstufe und nicht zuletzt dem satten Klang erarbeitet sich der DAC-9 einen Platz unter den ganz Großen.“ 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.09.2011, 15:03 Uhr