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Kategorie: HDTV-Settop-Box

Einzeltest: Diveo MZ-101


TV unverpassbar

HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 1
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Wer über Satellit die privaten TV-Stationen in HD-Qualität sehen möchte, musste sich bisher das verschlüsselte Angebot HD+ holen. Jetzt steht mit Diveo ein weiterer Anbieter am Start, der mit einer neuen Hybridbox auf den Markt kommt. Wir haben das Programmpaket getestet.

Wer RTL und Sat.1 via Satellit empfängt, kann die Programme nur in Standardauflösung unverschlüsselt sehen. Für den Empfang in HD war bisher entweder ein HD+-Sat-Receiver oder ein CI+-Modul notwendig, welches in den Fernseher oder CI+-Receiver mit zugehöriger Smartcard eingesteckt wird. Wer ein Sky-Abonnement besitzt, kann sich HD+ ebenfalls kostenpflichtig hinzubuchen. Mit Diveo gibt es jetzt einen weiteren Anbieter, der unter anderem die Sender der RTL- und ProSiebenSat1- Gruppe hochauflösend via Satellit mit einer eigenen Dekoderbox anbietet. 


Ausstattung


Die kleine, kompakte Diveo-Box fungiert zunächst als ganz normaler HDTV-Satellitenreceiver. Um die verschlüsselten Sender sehen zu können, ist ein kostenpflichtiges Abo notwendig, welches ab 7,90 Euro pro Monat bei einem 12-Monats-Vertrag erhältlich ist. Zur Entschlüsselung der Sender wird eine kleine Micro-SIM-Karte benötigt, die bereits in den an der Seite befindlichen Einschub eingesetzt ist. Der Diveo-Receiver, der die Bezeichnung MZ-101 trägt, besitzt kein Display und lässt sich durch den Anschluss des zum Lieferumfang gehörenden Infrarotsensors komplett unauffällig im TV-Schrank verstecken. Mit den auf der Frontseite befindlichen Tasten kann man den Receiver einschalten und die Programme und Lautstärke wählen. Auf der Rückseite sind die Anschlussbuchsen für die Verbindung mit Fernseher und HiFi-Anlage untergebracht. Neben dem für HD-Bild verpflichtenden HDMI-Ausgang kann man bei Bedarf auch Fernseher via analogem Cinchkabel mit Signalen versorgen. Eine HiFi-Anlage oder Soundbar lässt sich zusätzlich mit einem optischen Digitalkabel anschließen.

HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 2HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 3HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 4HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 5HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 6HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 7HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 8HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 9HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 10HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 11HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 12HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 13HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 14HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 15HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 16HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 17HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 18HDTV-Settop-Box Diveo MZ-101 im Test, Bild 19
  Die Rückseite beheimatet außerdem noch zwei USB-Schnittstellen, einen Netzschalter sowie eine LAN-Schnittstelle. Hierüber ermöglicht der Diveo-Hybridreceiver den Zugang zum Internet und weiteren attraktiven Zusatzprogrammen per OTT. 

Hybrider Empfang


OTT steht für Over-the-Top und bedeutet, dass der Receiver einen speziell für seine Mac-Adresse freigegebenen Stream empfängt, der nicht als freier Stream im Internet zur Verfügung steht. Das OTT-Angebot von Diveo umfasst insgesamt 27 Sender unterschiedlicher Sparten. Hierzu zählen Programme wie 13th Street, Fox und Universal Channel oder auch der Heimatkanal und Gute Laune TV. Wer auf das komplette Angebot aus SD- und HD-Programmen Zugriff haben möchte, muss das „Vielfalt“- Paket für weitere 9 Euro im Monat hinzubuchen. Als weitere Option bietet Diveo das sogenannte „Entdecker- Paket“ an. Hier kann man aus allen verfügbaren OTT-Programmen drei Sender auswählen, die freigeschaltet werden. Innerhalb des Jahresabonnements kann man monatlich die Sender des Entdeckerpakets sogar tauschen. Das Entdecker-Paket kostet zusätzlich 4 Euro pro Monat. 

In der Praxis


Wir haben unseren Diveo-Receiver mittels HDMI-Kabel an unseren Referenzfernseher und AV-Receiver angeschlossen und das „Vielfalt-Paket“ hinzugebucht. Im ersten Schritt führt das Gerät nun eine automatische Ersteinrichtung durch. Hierbei wird es auch ans Internet angebunden, die aktuelle Senderliste geladen sowie nach neuer Betriebssoftware geschaut. In der derzeitigen Software-Version ist der Receiver nur für den Empfang von Astra 19,2° Ost und der von Diveo vorgegebenen Senderliste ausgelegt. Ein Betrieb an Multifeed- oder Unicable-Anlagen ist bisher nicht möglich. Das Sortieren der Sender kann durch Anlegen von mehreren Favoritenlisten erfolgen. Nach dem Durchlaufen der Erstinstallation und Verbindung mit dem Internet erscheint „Das Erste HD“ in gestochen scharfer Bild- und Tonqualität. Nun kann man mittels der Programmwahltasten am Gerät oder der mitgelieferten Fernbedienung ganz bequem durch die logisch vorsortierten Sender zappen. Nach jedem Programmwechsel oder durch Drücken der OK-Taste werden Sendername sowie Sendungstitel und Dauer auf dem Fernseher angezeigt. Ein kleines Zeichen zeigt außerdem an, ob der ausgewählte Kanal vom Satelliten oder per OTT via Internet wiedergegeben wird. Außerdem hat man hierüber den Zugriff auf verfügbare Audiospuren und umfangreiche Zusatzfunktionen. Natürlich hat der Diveo-Receiver auch einen klassischen Teletext-Empfänger und eine Auto-Standby- Funktion an Bord. 

Spannende Zusatzfeatures


Durch die Anbindung an das Internet und die automatische Registrierung in der Diveo-Kundendatenbank bietet das Diveo-Abo umfangreiche interaktive Funktionen. So ist es beispielsweise möglich, per Knopfdruck an den Anfang der gerade laufenden Sendung zurückzuspringen. Wer es also beispielsweise nicht rechtzeitig zum Anfang des 20.15-Uhr-Tatorts schafft, kann um 20.34 Uhr einfach zurück „auf Anfang“ springen, und die Sendung in gewohnter Bild- und Tonqualität genießen. Die Online-Verbindung erlaubt im Gegensatz zum klassischen Aufzeichnen auf Festplatte bei Diveo das Speichern in einer Cloud. Hierauf können bis zu 10 Stunden Inhalte über Direktaufnahme am Gerät, Vorprogrammierung via EPG oder von unterwegs via App gestartet werden. Gegen einen Aufpreis ab 2 Euro bietet Diveo auch größeren Onlinespeicher für bis zu 100, 250 und 500 Stunden an. Die am Gerät befindlichen USB-Schnittstellen sind für den Anschluss von Festplatten derzeit nicht vorgesehen. 

Steuerung per App


Ein besonders spannendes Feature ist auch die komplette Steuerung des Diveo-Accounts per App mit dem Smartphone oder Tablet. Die Diveo-App ermöglicht alle Funktionalitäten der Settop-Box inklusive Live-TV und Aufnahmefunktion. So lässt sich das laufende Fernsehprogramm nicht nur ganz bequem im Garten anschauen, sondern auch von unterwegs. Zusätzlich bietet Diveo den Zugang zu zahlreichen Mediatheken und dem kostenpflichtigen Video-on-Demand-Angebot von Videociety. Das klassische HbbTV-Angebot, z. B. von ARD und ZDF ist in der aktuellen, zum Test erhältlichen Software- Version noch nicht verfügbar gewesen, soll laut Hersteller aber bald ebenfalls zur Verfügung stehen.

Fazit

Mit Diveo bietet ein weiterer Anbieter die privaten TV-Programme in HD-Qualität über Satellit an. Das Hybridmodell bietet via Internetanbindung zusätzlich die Möglichkeit, weitere Spartensender zu abonnieren. Durch einen integrierten Onlinespeicher lässt sich das TV-Programm zurückspulen, aufzeichnen und via App auch von unterwegs anschauen. Damit bietet Diveo mehr TV-Erlebnis zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis.

Übersicht Diveo TV-Pakete: https://www.diveo.de/tv-pakete/
Hier direkt bestellen: https://www.diveo.de/tv-pakete/erlebnis/bestellen/

Preis: um 130 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Diveo MZ-101

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Bild 25%

Ton 15%

Ausstattung 20%

Verarbeitung 10%

Bedienung 30%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Diveo, Köln 
Telefon 0221 6500 4332 
Internet www.diveo.de 
Messwerte
Abmessungen (B x H x T in mm) 180/40/120 
Stromverbrauch (Betrieb / Standby in Watt) 6,6/5,8 
Aktuelle Software-Version im Test 5.0.21.p 
Ausstattung
Kurz und knapp
+ hybrider TV-Empfang via Sat und Internet 
+ + Online-Cloud mit vielfältigen Funktionen 
Preis/Leistung sehr gut 
Klasse Oberklasse 

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Autor Dirk Weyel
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Datum 02.05.2018, 17:33 Uhr
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Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Und wie üblich haben wir einen genauen Blick auf neue Dinge geworfen, mit denen der Analogfan das Erlebnis Schallplatte zu etwas Besonderem machen kann. Wir hätten unter Anderem drei potente Phonovorstufen in verschiedenen Preisklassen im Angebot, zwei sehr besondere Lautsprecher und einen feinen, erfreulich bezahlbaren Plattenspieler aus Italien. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
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Es geht wieder in Richtung Herbst und Winter - wegen der doch eingeschränkten Möglichkeiten, sich draußen zu betätigen, die Hauptsaison der gemütlichen Musik- und Filmabende in den eigenen vier Wänden.
A propos Wände: In dieser Ausgabe finden Sie eine Reportage über die Zukunft des Lautsprechers als Begleiter des täglichen Lebens, nämlich unsichtbar in der Wand eingelassen, versteckt hinter der Tapete oder sogar Putz!
Aber auch die klassischen Hifi-Themen kommen nicht zu kurz: So haben wir die PS-Audio-Stellar M1200 Endstufen getestet, mit deren Leistung von über 1000 Watt pro Kanal dynamisch keine Wünsche mehr offen bleiben.
Viel Spaß beim Lesen!
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