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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Minianlagen

Einzeltest: Denon Ceol - Seite 2 / 2


Tradition trifft Moderne

Musik liegt in der Luft ... Air- Play


Üblicherweise nutzen Besitzer eines iPhones oder eines iPods iTunes. Diese werden sich über die Möglichkeit freuen, auf ihre Musik über Apples Air- Play zugreifen zu können. Über ein leider kostenpflichtiges Software-Update, können die in iTunes archivierten Stücke mit einem Klick auf den Netzwerk- Receiver Ceol gestreamt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Anbindung per LAN-Kabel oder WLAN geschieht. Auch hier werden die Titel- und Interpretinformationen sowie die Spielzeit angezeigt. Der Denon-Receiver erlaubt einfaches Navigieren in der iTunes-Mediathek, Sie können vor- und zurückspringen, Titel starten/pausieren oder die Wiedergabe beenden. Über die Denon-Systemfernbedienung gelingt das schon recht gut. Weitaus komfortabler ist es jedoch, die iPod App „Remote“ zu nutzen. Remote ist gratis im Appstore erhältlich und ermöglicht die komplette Steuerung der iTunes-Mediathek per iPod, iPhone oder iPad. Auch die Lautstärke aller angeschlossenen AirPlay-Geräte kann hierüber geregelt werden. Denon bietet ebenfalls seine kostenlose RemoteApp an, die eine komfortable Auswahl von Quellen, Netzwerkinhalten, Hörzonen und mehr bietet. Haben wir etwas vergessen? Upps, das haben wir, in der Tat. Der CD-Receiver RCD-N7 verfügt über digitale und analoge Anschlussmöglichkeiten, so dass der kleine Tausendsassa um weitere Geräte ergänzt werden kann. Die kompakten Bassreflex-Lautsprecher SCN7 sind mit Tiefmitteltönern im 125-mm-Format sowie 25-mm-Kalottenhochtönern ausgerüstet. Verbaut sind die Treiber in formschönen MDF-Gehäusen.

Praxis


Per DHCP haben wir Ceol in unser Netzwerk eingebunden. Das geht spielend leicht und sollte auch Anfänger vor keine Probleme stellen. Die kleinen Lautsprecher dürfen wandnah auf Ständern Platz nehmen. So klingen sie ausgewogen, ohne den Bass zu sehr zu betonen. Die Systemlautsprecher klingen quirlig und offenbaren auch schon Unterschiede zwischen den vorliegenden Tonformaten. Deutlich wird dies beispielsweise bei FLAC- und MP3-Dateien. Noch mehr Klangdetails offenbaren die Standlautsprecher aus unserem Hörraum, die wir kurzerhand an den kompakten CD-Receiver anschließen. Ceol hat ordentlich Leistungsreserven und klingt ausgesprochen souverän. Instrumente und Stimmen werden präzise auf der weiträumigen virtuellen Bühne abgebildet.

Fazit

Ceol ist eine kompakte Musikanlage mit unglaublich vielen Talenten. Hinzu kommt ein außerordentlich schönes Design, das die guten Klangeigenschaften des Systems auch optisch gut zur Geltung bringt.

Preis: um 800 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Denon Ceol

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 40%

Praxis 35%

Ausstattung 25%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Denon, Nettetal 
Telefon 02157 12080 
Internet www.denon.de 
Messwerte
Abmessungen Receiver (B x H x T in mm) 280/112/299 
Gewicht Receiver (in Kg) 4.3 
Abmessung Box (B x H x T in mm) 145/233/236 
Gewicht Box (in Kg) 2.3 
Leistung (8 Ohm, bei 0,7% klirr) (in Watt) 2 x 38 W 
Klirrfaktor (in %) 0.077 
Rauschabstand (in dB (A)) 56 
Übersprechen (in dB (A)) 61 
Stromverbrauch Standby/ 2x1 Watt Ausgangsleistung (in Watt) 8/32 
Eingänge
USB/ Aux/ optisch Digital Ja /2/ Ja 
3,5-mm-Portable / iPod-Dock Ja / Ja 
Ausgänge
Aux / Subwoofer Pre-out Ja / Ja 
Kopfhörer 3,5mm / Lautsprecher Ja /2 
Klangregelung Ja 
Tuner UKW-RDS, MW 
CD- / DVD-Player Ja / Nein 
Abspielen: MP3 / WMA Ja / Ja 
Fernbedienung / lernf. / vorprogr. Ja / Nein / Nein 
LAN / WLAN Ja / Ja 
Internetradio Ja 
Besonderheiten Airplay (Update 49 Euro) 
Hochtöner (Durchmesser in mm) 25 
Tieftöner (Durchmesser in mm) 120 
Kurz und knapp
+ sehr umfangreiche Ausstattung 
+ ausgewogenes Klangbild 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut