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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: DigitBit Aria - Seite 2 / 4


Moderne Klassik

Dann wurde es spannend: Das Laufwerk schloss sich, und nach wenigen Momenten brach der Aria in recht lautes Getöse aus. Das ist an und für sich nichts Besonderes, denn viele Server entwickeln beim Rippen einen gewissen Lautstärkepegel. Trotzdem setzte ich mich in der Erwartung auf die Couch, nun etwa 15 Minuten dem Lärm der sich drehenden Scheibe ausgesetzt zu sein. Kaum hatte ich mich jedoch hingesetzt, um mal nachzusehen welches Album ich da eigentlich gerade eingelegt habe - „Rust in Pieces“ der berliner Punkband Terrorgruppe – da hörte der Lärm auch schon auf und die CD wurde ausgeworfen. Verwundert schaute ich auf mein Tablet, um nachzusehen, ob wirklich das ganze Album in den vielleicht drei Minuten seinen Weg auf die Festplatte gefunden hat. Tatsächlich. Eine vollständige Kopie des Albums im verlustfreien FLAC-Format mit 44,1 kHz und 16 Bit, inklusive allen Metadaten und einem Coverbild, trotz der eher obskuren CD. Nun lag natürlich die Befürchtung nahe, dass die Kopie nur ein fehlerbehafteter Haufen Daten wäre, aber beim Abspielen ließ sich kein Unterschied zur CD ausmachen. Stattdessen lief der etwas rotzige Mix aus Gitarre, Bass und Schlagzeug mit schöner Detailtreue. Lediglich beim Tiefton hielt sich der Aria hier ein wenig zurück, zumindest was Musik in CD-Qualität angeht. Bei höheren Abtastraten geht es auch untenrum etwas kräftiger zur Sache.

Um Kompatibilität mit High-Res Musik braucht man sich beim Aria keine Sorgen zu machen, denn unser Testmodell war mit dem optionalen DAC-Modul ausgestattet. Damit erhöht sich der Basispreis des Gerätes zwar um etwa 700 auf knapp 4.700 Euro, doch wer noch keinen hochwertigen Wandler sein Eigen nennt, ist hier bestens bedient. Der verwendete Burr-Brown- PCM-1795-Chip verarbeitet nämlich nicht nur PCM-Formate bis 384 kHz bei 24 Bit, sondern auch DSD und Doppel-DSD. Die Versorgung des Chips mit Daten übernimmt der eigentliche Server im Innern des Aria, bei dem es sich um einen modifizierten Windows-Rechner handelt, auf dem mit JRiver eines der besten Musikprogramme überhaupt läuft. Wer bei der Erwähnung des Computers nun zurückschreckt, dem sei hier aber jede Angst genommen, denn die Bedienung per Maus und Tastatur kann man sich sparen. Nur wer wirklich möchte, kann mithilfe eines Remoteprogramms in der Tiefe der Oprionsmenüs eintauchen, der normale Nutzer bekommt davon aber absolut nichts mit. Stattdessen geschieht die eigentliche Interaktion mit dem Aria über die wunderbar geschaltete iPad-App, die kostenlos im App- Store erhältlich ist. Von hier aus erhält man Zugriff auf sämtliche Musik, die von mehreren Quellen kommen kann.

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Preis: um 4700 Euro

DigitBit Aria


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 27.05.2015, 09:59 Uhr
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