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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Innuos Zenith Mk II


Höhepunkt

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Auch wenn sie für Musik gebaut sind, steckt hinter einem Server doch immer ein Computer, mit den typischen Eigenheiten. Innuos möchte jedoch echte HiFi-Systeme bauen und setzt mit dem Zenith an den richtigen Stellen an.

Als Redakteur für digitales HiFi hat man natürlich öfter mit verschiedensten Musikservern zu tun. Kommt ein entsprechendes Gerät zum Test in die Redaktion, kommt nach dem Aufstellen, dem Einschalten und der ersten Funktionsprüfung irgendwann der Moment, an dem man Musik auf die Festplatte des Gerätes überspielen muss. Normalerweise bedeutet das zunächst, zu überprüfen, wie dies beim jeweiligen Gerät überhaupt funktioniert. Per USB-Festplatte, über das Netzwerk, per Remoteprogramm oder aus einer App heraus. Verschiedenste Möglichkeiten kamen schon zum Einsatz. Diesmal war die Sachlage jedoch klar, denn der Innuos Zenith Mk II der im Hörraum vor mir stand, bot eine mir bereits bekannte Oberfläche, das InnuOS genannte Betriebssystem, das eigens für die Server der Firma erstellt wurde. Den Laptop auf den Knien verschob ich also verschiedenste Ordner mit Musik über das Netzwerk in den Auto-Import-Ordner auf der internen Festplatte des Zenith, der mir sofort als Gerät angezeigt wurde. Einem kurzen Wechsel in den Webbrowser folgte die Eingabe der Adresse my.innuos.com, woraufhin das Menü des Servers umgehend auf dem Bildschirm erschien. Der Griff zum Smartphone, um die IP-Adresse des Gerätes herauszufinden und diese zum Erreichen des Menüs zu verwenden, blieb aus.

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Das würde zwar auch funktionieren, doch der Kurzbefehl, der immer funktioniert, ist deutlich bequemer. Unter dem Menüpunkt Import werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Datenübertragung präsentiert. Neben dem Import von Festplatten, von UPnP-Ordnern oder per direktem Netzwerkimport wurde hier auch die Auto-Import Funktion angezeigt, die Musik im entsprechenden Ordner direkt in die Bibliothek integriert. Ein schneller Klick, ein paar Sekunden Bedenkzeit, und schon kam die Meldung, dass der Vorgang abgeschlossen war. So weit so gut. Alles funktionierte tadellos, war bequem und außerdem in kurzer Zeit erledigt. Dann aber fiel mir auf, dass eines der importierten Alben im Quarantäne-Ordner gelandet war. Ein kurzer Moment der Irritation wurde abgelöst von enormer Erleichterung, denn der Zenith hatte etwas getan, was man beim Umgang mit Servern oder Technik im Allgemeinen oft vermisst: Er hatte intelligent gehandelt. Beim besagten Album handelte es sich um Metallicas Live-Doppelalbum S&M, dass ich vor Kurzem auf einem älteren Server fand und wieder in meine Sammlung aufnahm. Der Zenith störte sich daran, dass hier die Titelnummern der Songs doppelt vorhanden waren, weshalb das Album nicht direkt in die Bibliothek wanderte, wo der Fehler unbemerkt geblieben wäre, sondern in die Quarantäne.

Preis: um 2700 Euro

Innuos Zenith Mk II


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