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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Tom Evans MicroGroove Plus MK 2 - Seite 2 / 3


Der Herr der Käfer

Beim MicroGroove Plus MK 2 kein Problem, immerhin lassen sich mit den vier Schalterchen pro Kanal fünf verschiedene Werte einstellen: 112, 140, 187, 280 und 560 Ohm. Damit sollte man in den allermeisten Fällen ohne Probleme zurechtkommen. Die Geräterückwand trägt sonst keine größeren Überraschungen: zwei Cinch-Eingangsbuchsen, zwei Ausgangsbuchsen – beide erfreulich fest mit dem Gehäuse verschraubt. Hinzu kommen eine Erdungsklemme, ein dreipoliger Anschluss fürs externe Netzteil und eine Einschaltkontrollleuchte: Jawohl, die sitzt auf der Rückseite. Und nein, irgendetwas, um das Gerät ein- oder auszuschalten, gibt es nicht. So gar nicht. In Anbetracht von einer Stromaufnahme von 11,3 Watt ist das eventuell zu verschmerzen – der lokale Energieversorger wird Ihnen dafür rund 100 Kilowattstunden im Jahr in Rechnung stellen. Auf der Front prangt ein Aufkleber, der das Vorhandensein von „Lithos voltage regulation“ anzeigt. Das ist eine technische Errungenschaft, auf die Tom Evans ausgesprochen stolz ist: Es handelt sich um einen aus rund 50 meist diskreten Bauteilen aufgebauten Spannungsregler, der direkt vor Ort – also auf der Verstärkerplatine, wo die Spannung gebraucht wird – für extrem rauscharme Betriebsspannungen sorgt. Unter dem eher dünnwandigen Kunststoffdeckel manifestiert sich die Anordnung als Huckepackplatine auf dem eigentlichen Verstärkerboard.

Tatsächlich ist der dort getriebene Aufwand für die Stabilisierung der beiden Betriebsspannungen nicht unerheblich, unter anderem beschäftigt Evans zwei integrierte Operationsverstärker und gleich sechs Leistungstransistoren mit dem Job. Wie üblich, ist das alles ordentlich aufgebaut, lässt aber dennoch eine gewisse Rustikalität erkennen: Von einem modernen, per Computer entworfenen und optimierten Aufbau ist das alles weit entfernt. Allerdings lässt die Konstruktion eine ganz eigene Handschrift erkennen und solcherlei „Elektronik mit Gesicht“ ist etwas, das ich sehr zu schätzen weiß. Der Verstärkerpart selbst erschließt sich in Sachen Funktionsweise genauso wenig intuitiv wie bei den anderen Phonovorstufen dieses Herstellers, die mir im Laufe der Jahre über den Weg gelaufen sind. Die Verstärkung liegt in den Händen von vier fein säuberlich abgeschliffenen Chips. Einer ist definitiv ein gänzlich anderer Typ als die drei anderen (weil ein mit Adapterplatinchen angepasstes SMD-Bauteil), die Platine zeigt auch sonst keine größere Kanalsymmetrie – daraus auf die Schaltungstopologie zu schließen kannste knicken.

Preis: um 1150 Euro

Tom Evans MicroGroove Plus MK 2


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Datum 28.04.2019, 14:59 Uhr