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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Seismograph Professional


Mensch und Maschine

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Manchmal, zugegebenermaßen nicht sehr oft, vermag das highendige Metier doch noch mit etwas Überraschendem aufzuwarten. Das hier ist so ein seltener Fall

Ja, es ist ein Plattenspieler. Einer, der auf den ersten Blick nicht besonders geheimnisvoll daherkommt. Und genau das ist die Überraschung: In Anbetracht des konstruktiven Ursprungs des Gerätes ohne Firmennamen mit der Typenbezeichnung „Seismograph“ hätte man sehr Spezielles erwarten dürfen. Hinter dem Seismographen steckt nämlich der österreichische Konstrukteur Othmar Spitaler, der in der HiFi-Welt seinerzeit mit einer weitgehend neuen Produktgruppe auf sich aufmerksam machte: Er hat nämlich mehr oder weniger den „Animator“ im weitesten Sinne erfunden, jene sich weitgehend der klassischen Physik entziehende Technologie, die für Wohlklang sorgen soll. Wie Sie wissen, beschäftigen wir uns in der „LP“ nur sehr selten mit solchen Dingen, Othmar Spitaler mittlerweile auch: Zwar spricht er seinen damaligen Kreationen eine positive klangliche Wirkung nicht ab, hat sich aber schon seit Längerem deutlich greifbareren Produkten zugewandt. Das Label „Artkustik“, mit dem er seinerzeit bekannt wurde, existiert noch, man findet dort heutzutage gänzlich esoterikfreie Verstärker und Lautsprecher.

Auf dem Seismograph steht zwar nicht Artkustik, irgendwelche Verdächtigungen in Sachen grenzwissenschaftlicher Details sind aber auch hier völlig fehl am Platze: Der Seismograph steht dermaßen fest mit allen drei Beinen auf dem Boden der Physik, dass bei der Erklärung des Funktionsprinzips schon fast Langeweile droht: Viel pragmatischer kann man ein Laufwerk kaum konstruieren. Was auf gar keinen Fall heißt, dass hier keine Idee zu finden ist, im Gegenteil: Qualität lautet das Gebot der Stunde. Sorgfalt bei der Materialwahl, exquisites Finish und der bewusste Verzicht auf eher der Optik denn dem Klang dienliche „Tuning-Maßnahmen“ stehen hier im Vordergrund. Der Seismograph ist eine recht ausladende Konstruktion (63 cm breit, 46 cm tief) und besteht im Wesentlichen aus Aluminium. Dämpfende Elemente sucht man vergebens. Alles an diesem Laufwerk ist auf Steifigkeit und Stabilität getrimmt. Da liegt der Verdacht nahe, dass das Ganze klingelt wie eine Glocke, was sich in der Praxis aber nur als bedingt richtig erweist: Der berüchtigte „Klopftest“ weist die beiden Zargenplatten zwar nicht als akustisch mausetot aus, aber als relativ ruhige Angelegenheit.

Preis: um 22000 Euro

Seismograph Professional


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 17.12.2017, 10:00 Uhr