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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Phasemation PP-500


Ein Viertel Referenz, bitte

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Unterhalb der Flaggschiffe eines Herstellers tummeln sich ja oft einige Typen, die mehr oder weniger die gleichen Zutaten besitzen wie diese Vorzeigemodelle. Und gerade bei relativ einfachen Komponenten besteht massiv die Gefahr, dass es hier zu einem Duell David gegen Goliath kommt. Dessen Ausgang ist bekannt

Vielleicht zum Glück hatte ich die beiden aktuellen Top-Tonabnehmer aus dem Hause Phasemation noch nicht in meinen Fingern. Dafür konnte ich mir aber dank Jörg Labza vom deutschen Vertrieb Axiss Audio über einen sehr langen Zeitraum die Unterschiede zwischen den drei älteren Systemen P-1, P-3 und P-3G erhören, die zu der Zeit, als man noch unter Phase Tech firmierte, die ersten Modelle des damals noch neuen Herstellers waren. Die vom Hersteller vorgegebene Hierarchie wurde damals auch eingehalten: Das P-3 als günstigstes System hat mir immer am besten mit Rock- und Popmusik gefallen, während das etwas verfeinerte P-3G für klassische Musik meine erste Wahl wurde. Das P-1 konnte beide „Dreier“ um einen Hauch distanzieren und trug damals zu Recht die Krone. Inzwischen hat sich der Name zu Phasemation geändert und man hat die gesamte Tonabnehmer-Palette erneuert, was leider auch zu einer recht deutlichen Preisanpassung geführt hat. Konnte man das P-3 zu seiner Zeit noch für knapp über 1.000 Euro erwerben, kostet nun das „Einsteigermodell“ PP-300 schon gut 1.500 Euro. Dafür spielt es durchweg auf oder über dem Niveau des P-3G, dem ich lange hinterhergeweint hatte. Ich bin nun gespannt, wie sich das neue PP-500 bei mir schlägt, das viel mit dem Topmodell PP-2000 gemein haben soll, während das PP-300 laut Hersteller eher die Gene des PP-1000 in sich trägt.

Preislich ist der Sprung vom PP-300 zum PP- 500 deutlich: Einen guten Tausender muss man drauflegen. Im Vergleich zum großen PP-2000 bezahlt man für das PP-500 – so viel sei schon verraten – nur knapp über die Hälfte. Alle Phasemation-Tonabnehmer haben einen Korpus aus Duraluminium mit seiner gehärteten Oberfläche nach der „DLC“- Methode (Diamond-like Carbon), die den Systemen ihr charakteristisches Äußeres und eine besondere Steifigkeit verleiht. Früher gab es beim Topmodell einen Holzkorpus, aber diese Bauart hat man komplett eingestellt. Das hier vorgestellte PP-500 als kleiner Bruder des „großen“ PP-2000 hat hochreine Kupfer-Spulendrähte und Samarium-Kobalt-Magneten, während die Compliance wie bei allen Phasemations bei 8 mm/N liegt. Der in einem Bornadelträger sitzende Abtastdiamant besitzt einen Line-Contact-Schliff, der mit Verrundungsradien von 0,03 und 0,003 Millimetern angegeben wird. Die angegebene Ausgangsspannung liegt bei 0,3 mV, die Masse bei 11,3 Gramm. Zusammen mit dem hauseigenen Headshell CS-1000 kommt das PP-500 damit auf eine Gesamtmasse von etwas über 25 Gramm. Das bekommt man auf den wenigsten in unserer Region verbreiteten Armen ausbalanciert, weswegen diese Kombination eher den traditionell gebauten japanischen Tonarmen auf den Leib geschneidert ist.

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Phasemation PP-500


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 26.05.2018, 14:57 Uhr
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