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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Record Doctor V


Mal wieder durchsaugen

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Bei alle Messwerten und technischen Daten, die wir zu unseren Testgeräten sammeln, vergessen wir gerne eine Sache: Die Komponente mit den schlechtesten „Messwerten“ in der analogen Kette ist die Platte selbst. Vor allem, wenn man sich die Sache mit Schmutz noch unnötig schwer macht

Das Klischee scheint zu jedem „externen“ Artikel über das Wiederaufleben der Schallplatte zu gehören: Wenn es in der Tagespresse, im Radio oder den einschlägigen Magazinen um den Vinylboom geht, findet man ausnahmslos die Formulierungen „die Nadel senkt sich, das Knistern und Knacken … blablabla“. Als ausgewiesener Fachmann, sprich: Autor eines Magazins, das sich dem Thema seit gut zehn Jahren verschrieben hat, musste ich auch schon als Interviewpartner für solche Artikel herhalten. Wenn ich den Journalisten dann erzählt habe, dass es eben NICHT um das Knistern geht, sondern tatsächlich um hochwertige Musikwiedergabe, dann gab es am anderen Ende der Leitung spätestens nach dem Wort „Plattenwaschmaschine“ das große Schweigen, mit dem der normale Mensch ehrfürchtig seine Erkenntnis begleitet, es mit einem wahren und großen Irren zu tun zu haben. Nun, wir bewegen uns hier in eingeweihten Kreisen und können offen über das Thema plaudern. Erinnert sich noch wer an die „Nitty Gritty“? Das war vor 15 bis 20 Jahren die günstigste Lösung, wenn man eine leistungsfähige Absaugung haben wollte: Eine Kiste mit einem Staubsaugermotor, alles andere musste man manuell erledigen.

Dazu war das Gerät höllisch laut: In meiner damaligen Mietwohnung hatte ich unter den Nachbarn bald keine Freunde mehr, aber das waren vermutlich vor allem die dünnen Wände schuld. Es gab Gerüchte, dass der Record Doctor, der seit ein paar Wochen in Deutschland von Sintron vertrieben wird, auch von Nitty Gritty stammt. Das können wir aber mit einiger Sicherheit verneinen: Nitty Gritty existiert noch, deren einfachste Geräte kosten ab 500 Dollar zuzüglich 100 Dollar für 220-Volt-Varianten und einen Deutschlandvertrieb gibt es offiziell zumindest auch nicht. Also ist der Record Doctor für schlappe 229 Euro die momentan günstigste Variante, eine solche Maschine zu bekommen. Ich habe nachgesehen: Die nächsthöhere Stufe der Reinigung kostet knapp doppelt so viel – es hängt also ganz davon ab, wie viel Komfort man denn haben möchte. Denn Ausstattung gibt‘s für den Preis nicht: Der Record Doctor V ist ein schwarz folierter Kasten, der eine manuell zu betätigende Drehscheibe hat und dazu den passenden Puck mit Griff. Die entscheidende Funktion befindet sich im Inneren verborgen: Ein kräftiger Motor, der durch einen schmalen Schlitz in der Oberseite der Maschine die Reinigungsflüssigkeit samt gelöstem Schmutz absaugt.

Preis: um 229 Euro

Record Doctor V


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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 16.09.2017, 10:02 Uhr
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