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Die Testkompetenz - So testet hifitest.de Selbstbaulautsprecher

Testkriterien So testet hifitest.de Selbstbaulautsprecher im Test, Bild 1

Um die vielfältigen Angebote auf dem Lautsprecher-Selbstbaumarkt auf ihre Fähigkeiten hin zu überprüfen, führt die Redaktion regelmäßig eine Vielzahl an Tests von Lautsprecherchassis und Lautsprecherbausätzen durch. Um die Frage nach deren Qualität erschöpfend zu beantworten, verfügt das Team sowohl über ein hausinternes Messlabor als auch über einen Hörraum, welche in Kombination als Testräume für Lautsprecher dienen. Dort werden alle Testobjekte umfassend auf ihre Eigenschaften geprüft.

Die Vorbereitung zum Test

Da Einzelchassis in der Regel fabrikneu angeliefert werden, müssen sie im ersten Schritt eine 24-stündige Einspielphase über sich ergehen lassen, bei der jeder Proband mit einem tieffrequenten Signal und individuell festgelegter Eingangsleistung in unserem Labor unter Aufsicht in seinen langzeitstabilen Zustand überführt wird. Obwohl es sich nicht um einen Test im eigentlichen Sinne handelt, trennt sich bereits hier oft schnell die Spreu vom Weizen: So mancher Kandidat verlangt nach mehr Watt als gedacht, während andere Chassis ächzend die weiße Fahne schwenken. Defekte sind selten, und es entstehen erste Anhaltspunkte zur Belastbarkeit.

Lautsprecherboxen wandern hingegen noch vor dem Test im Messlabor in den Hörraum, in dem sie in einem vergleichbaren Zeitrahmen mit angemessenem Pegel eingespielt werden. Diese Prozedur stellt sicher, dass die Ergebnisse des Tests auch die Qualitäten widerspiegeln, die der Lautsprecher für viele Jahre bieten wird.

Während des ersten Kontakts mit den Probanden werden auch die qualitativen Merkmale beurteilt. Wurden gute Materialien eingesetzt? Sind alle Klebungen und Verbindungen sauber ausgeführt? Ist das Lautsprecherchassis technisch auf dem neuesten Stand? Auch Bausätze werden hier bereits umfassend bewertet, selbstverständlich unter Berücksichtigung der angepeilten Marktposition.

Testgeräte für die Vorbereitung:

Sinusgenerator

2 x PA-Endstufe IMG Stage-Line STA-121

1 x PA-Endstufe Behringer Europower EP2500

Schwitzen im Messlabor

Für die durchzuführenden elektrischen und akustischen Tests steht der Redaktion ein nahezu würfelförmiger Messraum mit weit über 100 m³ Rauminhalt zur Verfügung, der die perfekte Grundlage für die Messung von Lautsprechern darstellt. Mittels Hubwagen werden die Lautsprecher genau in die Mitte des Raums befördert, um maximalen Abstand zu allen sechs Flächen zu bekommen und so reflexionsarm gemessen werden zu können. Für den Test einzelner Chassis steht eine IEC-Normmesswand mit 1,35 m Höhe und 1,65 m Breite zur Verfügung, die mittels austauschbarer Einsätze alles an Chassis aufnimmt, angefangen beim Minihochtöner bis hin zum Riesensubwoofer.

Für alle Lautsprechertests im Messlabor gibt es spezifisch festgelegte Messroutinen. Als Grundlage für alle Tests dient das professionelle Messsystem Clio von Audiomatica, welches fast zahllose Testprozeduren zur Verfügung stellt. Dabei muss jeder Lautsprecher sowohl akustische als auch elektrische Tests über sich ergehen lassen. Ein eigens für das Messlabor abgestellter PC dient als Signalquelle, ein Referenzverstärker sorgt für die nötige Ausgangsleistung. Die Ergebnisse nimmt eine hochempfindliche Mikrofonkapsel nebst passendem Verstärker von Microtech Gefell entgegen. Das Testergebnis wird am Bildschirm des Rechners dargestellt und unmittelbar weiterverarbeitet. Dabei bietet KLANG+TON im Gegensatz zu anderen Magazinen mit dem Thema Lautsprecher eine deutlich größere Anzahl an Messungen an, die gleichzeitig wesentlich mehr Informationen enthalten, so dass das Testobjekt deutlich präziser beschrieben wird.

Testprozedur für Lautsprecherboxen:

- Messen des Frequenzgangs von 20 bis 200 Hz im Nahfeld und 200 Hz bis 22 kHz in 1 Meter Abstand unter 0, 15, 30 und 45 Grad

- Ermitteln des Ausschwingverhaltens über eine MLS-Messung mit Zeitfenster zum Ausblenden von Reflexionen

- Ermitteln der Klirrkomponenten K2 und K3 bei den praxisgerechten Pegeln 85 dB und 95 dB (für PA-Lautsprecher 95 dB und 105 dB)

- Messen des Impedanzverlaufs von 10 Hz bis 22 kHz

- Messen des Frequenzgangs der einzelnen Zweige mit und ohne Frequenzweiche

Testprozedur für Lautsprecherchassis:

- Einbau in 2000-Liter-Messkiste mit IEC-Normschallwand

- Messen des Frequenzgangs von 20 Hz bis 22 kHz in 1 Meter Abstand unter 0, 15 und 30 Grad

- Ermitteln des Ausschwingverhaltens über eine MLS-Messung mit Zeitfenster zum Ausblenden von Reflexionen

- Ermitteln der Klirrkomponenten K2 und K3 bei den praxisgerechten Pegeln 85 und 95 dB (für PA-Lautsprecher 95 und 105 dB)

- Messen des Freiluft-Impedanzverlaufs von 10 Hz bis 22 kHz

- Ermitteln der Thiele-Small-Parameter (TSP) über eine zweite Impedanzmessung mit Zusatzmasse

Anmerkung: Je nach individuellem Fall kommen weitere ergänzende Messungen hinzu.

Testgeräte im Messlabor:

Messsystem Audiomatica Clio PB-4281 mit SC-02

Messmikrofon Microtech Gefell MK 202

Netzanschlussgerät Microtech Gefell MN 900

Referenzverstärker Onkyo A-9911

Windows-PC mit Clio-Messsoftware

Ab zum Hörtest

Zu testende Lautsprecher werden sowohl während der Entwicklungsphase – sofern es sich um Eigenentwicklungen handelt – als auch nach der Fertigstellung, einem ausführlichen Hörtest unterzogen. Als Testraum dient dafür ein akustisch optimierter Hörraum, in dem selbst ausgewachsene Standlautsprecher problemlos Platz finden. Hier besteht der Test allerdings nicht nur aus vorgegebenen Routinen. Vielmehr richtet sich die Testprozedur nach dem individuellen Verhalten des Lautsprechers während des Hörtests. Auf diese Weise werden die Testergebnisse um wichtige Eigenschaften der Box wie Aufstellungsempfehlungen und bevorzugte Musikrichtungen ergänzt. Dazu gehört in vielen Fällen auch das Testen verschiedener Quellengeräte an jedem Lautsprecher, denn auch diese haben einen Einfluss auf seine Gesamtperformance und fließen daher ins Testergebnis ein.

Individuell zusammengestellte Test-CDs mit Referenzmusik bilden die Grundlage für die Bewertung von Lautsprechern. Dabei werden diese sowohl auf simpel erfassbare Größen, wie Basstiefe, Basspräzision, Stimmenwiedergabe, Hochtonauflösung, Räumlichkeit und Maximallautstärke, als auch auf abstraktere Kriterien wie musikalischer Fluss und Homogenität des Klangs abgeklopft, um dem Leser ein ebenso verlässliches wie umfassendes Resümee zu bieten.

Testgeräte im Hörraum:

Quercheck-Lautsprecher je nach Proband

CD-Spieler Shanling CD-S 100 MkII

CD-Spieler Rega Planet 2000

CD-Spieler Electrocompaniet ECC1

Vorverstärker Mal Valve preamp three line

Vorverstärker THEL Röhrenvorstufe (Selbstbau)

Monoendstufen K+T SymAsym (Selbstbau)

Stereoendstufe Dynavox VR-70E (modifiziert)

Stereoendstufe IMG Stage-Line STA-2400

diverse Referenz-CDs

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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