Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
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Choke
Victor ist ein Loser, sexsüchtig und arbeitet als Statist in einem Freilichtmuseum. Wenn das Geld einmal nicht reicht, um das Pflegeheim für seine an Alzheimer erkrankte Mutter zu bezahlen, täuscht er in Restaurants Erstickungsanfälle vor, lässt sich von anderen Gästen retten, welche sich daraufhin scheinbar verantwortlich fühlen und ihn mit Geschenken überhäufen. Ach ja, und vielleicht ist er ein geklonter Nachkomme von Jesus ... Sam Rockwell, der Zaphod Beeblebrox aus „Per Anhalter durch die Galaxis“, hat ja durchaus eine Vorliebe fürs Abseitige. Doch diese verfehlte Verfilmung des Romans von „Fight Club“-Autor Chuck Palahniuk kann er ebenso wenig retten wie die fantastische Anjelica Huston als Victors Mutter. Bild und Ton passen zum Indie-Anspruch des Films, die umfänglich recht ordentliche Bonus-Ausstattung hat inhaltlich leider auch kaum neue Erkenntnisse zu bieten.



