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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Helix DSP Ultra XT
Signal vom Feinsten
Mit dem DSP Ultra XT stellt Helix den einen Stand-alone DSP vor, der als nächstes Topmodell der Marke wohl endgültig im High-End Bereich angekommen ist. Wir sehen ihn uns genauer an.
Der DSP Ultra XT steht in einer Ahnenreihe, in der mit die besten DSP Designs am Markt in einer Perlenkette aneinandergereiht sind. Der Ur-DSP, der einfach DSP hieß, dann der DSP PRO und der DSP Ultra mit höherwertigen Features und schließlich der DSP Ultra S, von dem man schon denken könnte, dass nicht mehr viel geht. Doch der neue DSP Ultra XT ist noch einmal eine ganz andere Welt, nur weil er sich im Namen kaum von den kleineren Modellen unterscheidet, sollte man nicht annehmen, dass er nur eine aufgebohrte Version des DSP Ultra S ist. Helix deutet bereits mit der Optik, die sich deutlich von allen früheren DSPs unterscheidet, an, dass hier jetzt auch bei den Stand-alone DSPs eine neue Ära eingeleitet wird, die Helix 2025 unter dem Label Next lanciert hat.













Hardware
Auf der Platine präsentiert sich eine Ansammlung feinster Komponenten, die wir so noch nicht gesehen haben.
Messwerte
Software
Alle DSP-Produkte der Marken Brax, Helix und Match werden über das DSP PC-Tool gesteuert. Die Software ist wie immer kostenlos und abwärtskompatibel zu allen DSP Produkten mit ACO Plattform (seit 2018). Das DSP PC-Tool 6 weist eine intuitive Benutzerführung auf und gliedert sich in die 5 Hauptabteilungen Input, Signal Management, Virtual, FX und Outputs, die per Reiter erreichbar sind. Darüber hinaus gibt es eine Abteilung RTA zur Frequenzgangmessung und diverse Einstellmöglichkeiten für das Gerät, Fernbedienungen und das PC-Tool selbst. Für alle Eingänge stehen ein 15-Band EQ, eine Laufzeitkorrektur und die Dynamische Loudnesseinstellung zur Verfügung. Letztere kann eine klassische Loudnesskorrektur für kleine Abhörlautstärken, aber genauso einen zurückgenommenen Hochton für hohe Pegel nachbilden, immer dynamisch, das heißt abhängig von der Lautstärkeeinstellung. Diese Funktion ist auch erhältlich, wenn eine nachgerüstete Fernbedienung benutzt wird. Die virtuelle Kanalebene ermöglicht es, Kanalgruppen zusammenzufassen und gemeinsam zu prozessieren. So kann etwa ein Dreiwege-Frontsystem mit sechs Ausgangskanälen für rechte und linke Seite von den virtuellen Kanälen Front links und rechts gemanagt werden. Die Laufzeiten der Einzellautsprecher, die Trennungen von Hoch-, Mittel- und Tieftöner werden bei den Ausgangskanälen vorgenommen, hier werden auch Eigenheiten der Einbausituationen korrigiert. Das klangentscheidende Equalizing lässt sich jedoch bequem bei den virtuellen Frontkanälen vornehmen, und zwar fürs ganze Frontsystem und über alle Trennfrequenzen hinweg. Auch lässt sich mit dem virtuellen Kanal die gesamte Dreiwege-Seite per Laufzeitkorrektur „verschieben“ oder per Gain-Regler einpegeln. Auch die FX-Klangeffekte wirken auf die virtuellen Front-, Center- und Rearkanäle, womit auch Zweiwege-Center perfekt angesteuert werden können. Unter der Rubrik FX (Effects) lassen sich Algorithmen zur Optimierung von Center und Subwoofer aktivieren. Der Real Center ist erst einmal durch seine Existenz ein Segen, hier wird ein Centerkanalsignal durch eigens programmiertes Audioprocessing errechnet. Damit ist der Real Center keine Notlösung wie eine Monosumme oder eine verpolte Summe aus Links und Rechts. Für den Center gibt es den Clarity-Expander, der sich auf die Mittenwiedergabe z.B. bei Stimmen auswirkt. Das Bassprocessing umfasst den SubXpander, der der Musik tiefe Töne hinzurechnet, indem er Subharmonische zu vorhandenen Frequenzen erzeugt. Dazu gibt es einen dynamischen Bassboost, der in Abhängigkeit von der Wiedergabelautstärke die Bässe anhebt. Das hilft z.B. sehr schön bei Werksanlagen mit begrenzt belastbaren Tieftönern und Subwoofern. Für alle FX-Funktionen gibt es Einstellregler, mit denen man Ausmaß und Funktion gezielt beeinflussen kann. In ständigem Ausbau befinden sich die Messfunktionen des PC-Tool. Gemessen werden können die elektrischen Eingänge (aISA) sowie mit einem Messmikrofon der akustische Frequenzgang im Fahrzeug (RTA). Der aISA (Advanced Input Signal Analyser) erfasst dank Hardwareunterstützung in der Endstufe sehr schnell und genau, was an den einzelnen Eingängen vom Fahrzeug reinkommt. So kommt der Einbauer unvollständigem oder verbogenem Signal auf die Spur, und durch Summierung von Eingängen lassen sich auch werksseitige Allpassfilter aufspüren, die in der Einzelmessung unauffällig bleiben. Sowohl im Zuge der Eingangsmessung als auch bei der RTA Frequenzgangmessung gibt es ständig wachsende Automatiken und Einstellhilfen. Auf Wunsch lassen sich die EQs automatisch einstellen, hierbei lassen sich Toleranzschwellen und die Anzahl der zu benutzenden EQ-Bänder festlegen. Bereits seit Version 5 wird auch die Einstellung von Einzellautsprechern mit ihren Frequenzweichen ermöglicht, so dass perfekte akustische Filterflanken entstehen, die dann auch eine saubere Summe bilden, wenn die Lautsprecher zusammen spielen. Ähnlich geht es beim Eingangs-EQ zu, auch hier lässt sich der Frequenzbereich und die Anzahl Bänder frei wählen. Weiter gibt es das ATM (Automatic Time Measurment), das eine vollautomatische Laufzeitmessung und Einstellung des gesamten Systems ermöglicht. Vorteilhaft ist hier, dass das Messsignal als Soundfile wie ein Musikstück über die Headunit abgespielt wird, dies ist in allen Fahrzeugen möglich. Die Messung erfolgt dann mit eigenen, im Haus programmierten Messsignalen und jeder Menge Audioprocessing, wobei die Laufzeit aller in der Anlage befindlichen Lautsprecher mit einem Referenzlautsprecher verglichen und dann ausgerechnet wird. Ebenfalls enthalten ist die erweiterte Importfunktion von Setups, die jetzt auch für die Eingänge verfügbar ist. Das macht das Leben besonders von Profis einfacher, weil sich so bereits erstellte Setups ganz oder teilweise auf das frische Gerät übertragen lassen. Die vorhandenen Subwoofereinstellungen eines bestehenden Setups lassen sich beispielsweise per Klick auf zwei beliebige Kanäle legen. Die Übertragung von Hochpass, Tiefpass, EQ, Gain und Name von beliebigen Kanälen auf beliebige sind möglich bei Ein- wie Ausgängen – praktisch für Poweruser. Sehr lobenswert sind die zahlreichen Integrationsfeatures wie Power-Save-Mode für CAN-Fahrzeuge oder Umgehungsschaltungen für Diagnoseprogramme mancher Werksradios und eine frei konfigurierbare Quellenverwaltung mit automatischer Umschaltung von Quellen und Fahrzeugtönen. Das hauseigene ADEP.3-System ist in der Lage, die Lautsprecherdiagnose mancher Fahrzeuge zu umgehen, so werden Fehlercodes oder gar die Abschaltung von Kanälen umgangen.
Fazit
Der Helix DSP Ultra XT dürfte so ziemlich das Beste an Stand-alone DSP sein, das der Markt hergibt. Er punktet sowohl auf der digitalen Seite mit den neuesten Komponenten als auch auf der analogen Seite mit durchdachter Ausführung.Kategorie: Car Hifi Soundprozessor
Produkt: Helix DSP Ultra XT
Preis: um 2200 Euro
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325-2615
Schneller Hören |
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324-2553
Planet-CarAudio |
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304-2071
Monsteraudio GmbH |
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193-1073
ACR Hof CarHifi |
| Vertrieb | Audiotec Fischer, Schmallenberg |
| Hotline | 02972 9788 0 |
| Internet | www.audiotec-fischer.com |
| Technische Daten | |
| Abmessungen (in mm) | 256/110/55 |
| Eingänge | • 8-Kanal RCA • 12-Kanal High-Level • 1 x digital S/PDIF optisch • 1 x digital S/PDIF coax • 1 x USB Audio • Empfindlichkeit Low: 4/8 V, High: 16/32 V (per Jumper) |
| Ausgänge | • 16-Kanal RCA (8 V) • 1 x digital S/PDIF optisch • 1 x Remote-out |
| DSP-Kanäle | • 16 + 8 virtuelle Kanäle |
| DSP-Software | (V 6.03.04 im Test) |
| Equalizer | |
| Eingänge | • param., 15 Band pro Kanal • EQ, Shelf, Allpass 1. und 2. Ordnung |
| Virtuelle Kanäle | • param., 30 Band pro Kanal • EQ, Shelf, Allpass 1. und 2. Ordnung |
| Ausgänge | • parametrisch, 30 Band pro Kanal, +12 – -30 dB • 20 – 20k Hz, 1-Hz-Schritte, Q 0,5 – 15 • Shelf 25-10k Hz, Q 0,1-2 • Allpassfilter 1. oder 2. Ordnung, f und Q einstellbar |
| Frequenzweichen | |
| Ausgänge | • 20 – 20k Hz, 1-Hz-Schritte • Bessel, Butterworth, Chebychev, Linkwitz, User, 6-42 dB/Okt. |
| Zeit und Pegel | Samplerate 96 kHz, 3,5-mm-Schritte (0,01 ms) |
| Eingänge | • 0 – 5,20 ms, 512 Samples |
| Viruelle Kanäle | • 0 – 708 cm (20,82 ms), 2048 Samples |
| Ausgänge | • 0 – 708 cm (20,82 ms), 2048 Samples • Phase 0, 180° (fullrange), 0 – 360° (22,5°-Schritte) • Pegelschritte einstellbar 0,1 – 1 dB |
| Ausstattung | • 10 Setups mit schneller Umschaltung • Ein- und Ausgänge beliebig routbar • SCP-Control-Anschluss für programmierbare Fernbedienungen und Zubehör • Start-Stopp-Fähigkeit bis 6 V • Signalabhängiges Umschalten auf digitale oder AUX-Eingänge, frei priorisierbar • Automatisches Durchschalten aller Fahrzeugtöne • Power-Save-Mode • ADEP.3 Error-Protection-Circuit für Werksradios mit Lautsprechererkennung • RTA Echtzeitfrequenzgangmessung(mit optionalem Mikrofon), automatische EQ-Einstellung auch für Filterflanken • FX-Menü mit dynamischem Bass- und Center-Processing • aISA zum Messen, Summieren und Korrigieren der Eingänge per USB C ohne Zusatzhardware, bidirektional, Abspielen Testtöne + Signalanalyse • Time Machine zum Rückgängigmachen und Wiederherstellen von Einstellungen • Device Monitor (Kontrolle von Temperatur und Spannungsversorgung) • ATM Automatische Einstellung der Laufzeitkorrektur mit Spezialsignal • Importfunktion für Daten und Einstellungen anderer Setups • VCP, virtuelle Kanäle, frei routbar, mit EQ, LZK und FX-Processing |
| Optionales Zubehör | • Kabelfernbedienung (programmierbar) • Displayfernbedienung Director mit Speicher, USB, etc. • Smarte Fenbedienung Conductor • drahtlose Programmierung per BT Karte • AMI Audio Measurment Interface, auch als Set mit Messmikrofon • EC 2.0 Extension Cards (Bluetooth, zusätzliche analoge oder digitale Eingänge) |
| Kommentar | High-End Stand-alone DSP. |







