Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Audiolab M-DAC nano


Der will nur spielen

D/A-Wandler Audiolab M-DAC nano im Test, Bild 1
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Bluetooth ist nach wie vor schwer im Kommen, gleichzeitig verschwindet die Kopfhörerbuchse vom Smartphone. Wer allerdings nicht auf den gewohnten Sound seines drahtgebundenen Lieblingskopfhörers verzichten möchte, muss sich nach Lösungen wie dem M-DAC nano von Audiolab umsehen; der bringt den geliebten highfidelen Kabelkopfhörer auch unterwegs ans Smartphone, selbst wenn es dort unter Umständen keine Kopfhörerbuchse mehr gibt.

Der M-DAC nano nimmt kurzerhand per Bluetooth Verbindung zum Smartphone auf, selbstverständlich unter Verwendung des AptX-Codecs, wird in der Tasche oder per mitgelieferten Clip am Gürtel untergebracht und versorgt den Kopfhörer dann per Kabel mit Musik. Das unübersehbare und leicht zu ertastende Clickwheel ist für die Lautstärke und die Start-/Stopp-Funktion zuständig. Daneben gibt es noch die f-Taste, die bisher für das Einschalten und das Pairing zuständig war; beim Abspielen hat sie eine weitere Funktion: Nach einem Tastendruck wird das via Bluetooth ankommende Signal von 16 Bit/44 Kilohertz auf 32 Bit/384 Kilohertz hochgerechnet. 

Klangpotenzial


Sogleich werden mehr Details hörbar, die Bässe haben mehr Druck und die Mittelhochtöne werden präsenter. Der Pegel wird ebenfalls leicht angehoben, ein kurzer Quervergleich zeigt aber, dass dies nicht allein für die Klangveränderung verantwortlich ist.

D/A-Wandler Audiolab M-DAC nano im Test, Bild 2D/A-Wandler Audiolab M-DAC nano im Test, Bild 3
Dennoch bleibt dieser Schub Geschmackssache, denn was da via Bluetooth ankommt ist eben nur 16 Bit bei 44 kHz, was der DAC zugegebenermaßen geschickt hochrechnet. Den Klangtest nahm ich jedenfalls in der Grundeinstellung vor, mit unterschiedlichen Kopfhörern. Zuerst durfte der kleine Kasten den Sennheiser HD 25-1 II antreiben, die Abhörlegende für Kamera- und Ton-Leute; ein komfortabler, leichter, geschlossener On-Ear-Hörer, der mit 70 Ohm Impedanz eher im unteren, mobilen Bereich angesiedelt ist. Der M-DAC macht seine Sache richtig gut, er löst sehr fein auf und liefert eine realistische räumliche Abbildung, so weit, so erfreulich. Um dem M-DAC, vor allem seiner Ausgangsstufe richtig auf den Zahn zu fühlen, muss jetzt mal ein Beyerdynamic DT 1990 Pro mit 250 Ohm an die Ausgangsbuchse. Nachdem die Lautstärke angepasst wurde, wobei durchaus noch Luft nach oben ist, merkt man, wie die Musik förmlich durchatmet, die Klangbühne breiter wird. Mit anderen Worten, der M-DAC nano schafft es auf ganzer Linie, das Potenzial des DT 1990 auszuschöpfen, und das scheinbar mühelos.

Fazit

Mit dem M-DAC nano darf der High-End- Kopfhörer auch unterwegs am Smartphone für gewohnt guten Klang sorgen. Die Bedienung ist denkbar einfach und klanglich dürfte der M-DAC nano der Anlage zu Hause in vielen Fällen ebenbürtig sein.

Kategorie: D/A-Wandler

Produkt: Audiolab M-DAC nano

Preis: um 200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


8/2019
4.5 von 5 Sternen

Oberklasse
Audiolab M-DAC nano

Bewertung 
Klang 50%

Praxis 30%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 200 Euro 
Vertrieb: IAD, Korschenbroich 
Telefon: 02161 61783–0 
Internet: www.audiolust.de 
Technische Daten:
Abmessungen: 44 x 44 x 14 mm 
Gewicht: ca. 30 g 
Eingänge: Bluetooth V 4.2(SBC, AAC, aptX, aptX LL 
Passende Impedanzen: 8 – 300 Ohm 
Samplingrate: bis zu 32 bit / 384 kHz 
Ausgangsleistung: 30 mW pro Kanal an 32 Ohm (1 V RMS) 7,5 mW pro Kanal an 300 Ohm (1,5 V RMS) 
Frequenzbereich: 20 Hz – 40 kHz 
Versorgung: interner Li-Pol-Akku (bis zu 8 Stunden Laufzeit) 
Lieferumfang: Ladedock (Qi-fähig) mit USB-Kabel, Case mit Gürtelclip 
Kurz und knapp
+ hervorragender Klang / einfache Bedienung 
+/- + inklusive kabelloser Ladestation 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Autor Thomas Johannsen
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