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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Cambridge Audio DacMagic - Seite 2 / 3


Graue Eminenz

Innereien


Im DacMagic werkelt der von Anagram Technologies lizenzierte „Adaptive-Time-Filtering“-Prozess. Kernstück ist der Texas-Instruments-Prozessor, der auch das Upsampling übernimmt. Jedes ankommende Signal wird auf 192 kHz/24 Bit hochgerechnet. Die Wandlung übernehmen insgesamt vier (zwei pro Kanal – Vollsymmetrie!) 24-Bit-DACs von Wolfson. Ich glaube, die stecken auch in den ganz großen Azur-CD-Playern wie dem 840C. Und die klingen – das sind also gute Voraussetzungen. Der bereits erwähnte Phasenumkehrschalter ist mutifunktionell. Wenn man ihn lange drückt, dreht man die Phase um, kurzes Anwählen schaltet einen von drei Filermodi ein: Lineare Phase, Minimalphase und Steilfilter. Jedes der drei hat individuelle Vor- und Nachteile, die den Klang auf subtile Weise beeinflussen. lineare Phase bedeutet, dass alle Frequenzen mit der gleichen Verzögerung herausgegeben werden, allerdings ist das Pre-Ringing hier stärker ausgeprägt. Das hat man im Modus „Minimalphase“ nicht, allerdings ist hier die Gruppenlaufzeit übers Frequenzband gesehen nicht konstant. Das Steilfilter trennt den Durchlassbereich härter, was jedoch eine leichte Abschwächung der Höhen mit sich bringt. Mit diesen Filtern kann man sich herrlich austoben und seinen Favoriten ermitteln. Dazu komme ich noch. Auf der Rückseite wird der DacMagic verkabelt. Ein Steckernetzteil liegt bei, die Stromversorgung hätte wohl nicht mehr reingepasst? Sehen wir noch. An Anschlüssen jedenfalls soll es nicht mangeln. Der symmetrischen Wandlung tragen die XLR-Ausgänge Rechnung; wer diese Anschlussart nicht nutzen kann, nimmt halt die normalen Cinchausgänge. Darüber (oder daneben – je nachdem, wie man ihn hinstellt) sitzen die beiden Signaleingänge in jeweils optischer und koaxialer Bauweise. Außerdem – ganz wichtig – gibt es noch einen USB-Eingang, ohne den es heute ja nicht mehr geht. Wer einen PC anschließt, findet in den Systemeinstellungen ein USB-Audiogerät, das ohne Treiberinstallation einfach da ist. Ein wenig mit Software spielen sollte man trotzdem, denn der DacMagic lässt sich mit ASIO-Treibern konfigurieren. Bei mir haben‘s die von www.usb-audio.com getan. Ich empfehle Ihnen das Einrichten dieser Treiber an dieser Stelle, der Klanggewinn ist durchaus nennenswert, wenn man die Musik per Kernel-Streaming, also am Windows-Betriebssystem vorbei, an den DAC schickt. Als Zusatz bekommt man noch je einen S/PDIF-Koaxial- und Lichtausgang. Die reichen das Signal einfach nur durch, greifen es nicht an. Kann man gut brauchen, wenn man noch ein digitales Aufnahmegerät anschließen will. Nochmal zur USB-Schnittstelle: Die nimmt anstandslos Signale in einer maximalen Auflösung von 24 Bit in bis zu 48 kHz entgegen. Das ganz hochbittge Zeug muss also per S/PDIF gesendet werden. Habe ich beides gemacht. In hoher Auflösung, also in beispielsweise mittlerweile doch häufiger herunterladbaren 96 kHz, kann man diese Schnittstelle leider nicht verwenden. Diese Alben musste ich per S/PDIF ansteuern, damit mir der Cambridge auch schön brav das blaue Lämpchen bei dieser Auflösung anmachte. Die Tatsache, dass 192 exakt das Doppelte von 96 ist, bevorteilt das natürlich noch, denn es ist immer besser, gemeinsame Vielfache zu verwenden. So funktionert das mit 88.2 kHz beispielsweise nicht ganz so gut. Meine per Adapter auch aus dem Rechner gesendeten Musikstücke jedenfalls spielten in Höchstform. Ein gut gemachter Plattenrip von Kraftwerks „Autobahn“ lief am DacMagic so ausdrucksstark, wie ich ihn mir nur erhoffen konnte. Die an

Preis: um 430 Euro

Cambridge Audio DacMagic


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Autor Christian Rechenbach
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Datum 10.06.2010, 10:04 Uhr