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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: iFi xDSD


Einsichten

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iFi ist Meister darin, Anleitungen und Produktinformationen zu verfassen, die größer sind als die winzigen Geräte, die sie beschreiben. Doch der Blick auf das Papier lohnt sich, denn im neuen xDSD gibt es einiges zu entdecken.

Ich gebe offen zu, dass ich ein Anleitungsmuffel bin. Schon als ich als Kind meine ersten elektronischen Geräte in die Finger bekam, war meine Devise: erst ausprobieren, nur im Notfall nachlesen. Selbst heute, wo ich in meinem täglichen Berufsleben ständig vor völlig neue Geräte gestellt werde, probiere ich erst einmal aus, bevor ein Blick in die Anleitung erfolgt. Zwei Entwicklungen der letzten Jahre bestätigen meinen Ansatz zusätzlich. Erstens machen es einem moderne Apps je nach Gerät sehr leicht, auch vollkommen ohne Kenntnis eines Systems einen betriebsfähigen Zustand zu erreichen, und zweitens verzichten Hersteller heute gerne mal auf gedruckte Anleitungen, während auf ein herunterladbares PDF hingewiesen wird. Hin und wieder kommt dann aber so ein Gerät, das aufgrund seiner Konstruktion keine andere Möglichkeit lässt, als vor dem Musikhören ein Studium der Anleitung zu vollziehen. Ein solches Gerät ist der brandneue iFi xDSD, dessen großer Funktionsumfang, gepaart mit seinen winzigen Abmessungen eine rein intuitive Bedienung leider nicht mehr gestattet. Dafür liegt aber eine gedruckte Bedienungsanleitung bei. Vorbildlicherweise sogar im englischen Original und einer deutschen Übersetzung. Ziel der Neuentwicklung war unter anderem, die Bedienstruktur der kompakten Geräte zu minimieren.

Während der micro iDSD noch über acht verschiedene Schalter und Knöpfe verfügte, beschränkt sich der neue xDSD nun auf zwei Möglichkeiten, Einstellungen vorzunehmen. Dazu kommt noch ein weiterer kleiner Schalter, der das Gerät zwischen dem Mess- oder dem Hörfilter wechseln lässt. Da dieser von den meisten Nutzern nach dem Ausprobieren beider Modi wohl kaum mehr Verwendung finden wird, beschränken wir uns auf zwei echte Eingabemöglichkeiten. Das wäre erstens die Taste für Einstellungen auf der rechten Seite der schmalen Frontkante. Versehen mit einem Zahnrad- und einem Bluetooth-Symbol kann man zumindest erahnen, was für Folgen ein Drücken der Taste haben kann. Dann kommt es darauf an, wie oft man die Taste drückt. Beim ersten Tastendruck wird die sogenannte 3D+- Matrix aktiviert, die man von anderen iFi-Geräten bereits kennt. Diese rein analoge Schaltung erweitert die Bühnendarstellung der genutzten Kopfhörer, so dass sich die typische Kopfmitten-Lokalisierung deutlich weniger bemerkbar macht. Bei einem zweiten Tastendruck schaltet der xDSD den XBass+-Modus zu. Auch hier handelt es sich um eine rein analoge Schaltung, welche die Basswiedergabe speziell für offene Kopfhörer, bei denen es oft an wirklichem Tiefton mangelt, optimiert. Dabei schafft es das System, mehr Punch in den unteren Frequenzbereich zu bringen, ohne dabei die Mitten zu breiig wirken zu lassen.

Preis: um 450 Euro

iFi xDSD


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Datum 26.09.2018, 09:57 Uhr