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Kategorie: D/A-Wandler, Kopfhörer Hifi

Systemtest: Resonessence Labs Concero HP, Audeze LCD-3 - Seite 3 / 4


Heldenhaft

Ein einmaliges Drücken des Knopfs aktiviert den IIR-Filter, der mit einem 4-fach-Oversampling einhergeht und das Signal am oberen Ende des Spektrums steil beschneidet, dafür ein wenig Pre-Ringing und längeres Nachschwingen erzeugt. Wenn man dann noch mal auf den Knopf drückt, wird der Apodizing-Filter aktiviert, der das Filten etwas sanfter angeht und kaum nennenswerte Nachschwinger verzeichnet. Welchen man klanglich bevorzugt, muss man für sich selber rauskriegen; sogar Resonessence Labs selbst empfiehlt, die Filtertypen vom Musikgenre abhängig zu wechseln und dann den Modus zu aktivieren, der am besten zur Musik passt – zu einer pauschalen Aussage wollen sie sich auch nicht hinreißen lassen. Anders als im Resonessence-Labs- Superwandler Invicta erfolgt das Filtern des Signals nicht im Wandlerchip, sondern in einem Xilinx-Spartan- 6-FPGA, wo jede Menge firmeneigener Code auch für Jitterreduzierung sorgt. So ein Aufwand in so einer kleinen Kiste dürfte so ziemlich einzigartig sein! So auch vieles andere: Der Lautstärkeknopf beispielsweise regelt die Lautstärke innerhalb der Musikapplikation, im DAC selbst bleibt alles unangetastet. Im Auslieferungszustand steht der Ausgangspegel auf 0 dB, weshalb man bei der Inbetriebnahme erst mal die Lautstärke verringern sollte, bevor man loslegt. Später merkt er sich die letzte Position, sogar getrennt für unterschiedliche USB-Ports. Dementsprechend sollte der Concero immer mit einem Abspielprogramm genutzt werden, das eine vernünftige Lautstärkeregelung mitbringt. iTunes ohne Unterstützung von Software wie Audirvana oder Amarra ist somit weniger zu empfehlen. Aber wer so einen DAC besitzt, hat auch ordentliche Software, denke ich doch mal.

Rein und raus


Die S/PDIF-Buchse an der Rückseite übernimmt übrigens zwei Funktionen. Im Normalbetrieb, wenn ein Computer per USB angeschlossen ist, liefert sie das vom Jitter befreite digitale Audiosignal und macht aus dem Concero einen DSD-fähigen USB-Konverter, wobei aus der koaxialen Buchse „nur“ maximal DSD64 herauskommt. So kann man also wunderbar den Computer und einen Kopfhörerverstärker in die Anlage integrieren. Sie kann allerdings auch die andere Richtung. Eine externe Quelle wie ein CD-Transport oder Streamer kann dort auch angeschlossen werden, womit der Concero urplötzlich als digital-nach-analog wandelnder Kopfhörerverstärker für beliebige Quellen eingesetzt werden kann. Voraussetzung für diese Betriebsart ist eigentlich nur eine USB-Stromversorgung, die sich nicht sofort als „Host“ meldet (also kein Computer). Ich habe das Ladeteil meines iPhones genutzt, das funktioniert gut. Ach ja: Den Concero gibt es in drei Versionen. Einmal den hier getesteten „Concero HP“, der (fast) als reiner Kopfhörer- DAC konzipiert wurde und noch die als reine DACs bzw. USB-Transport fungierenden „Concero“- und „Concero HD“-Modelle. Die sind natürlich auch spannend, vielleicht besorge ich die ja auch mal.

Preis: um 800 Euro

Resonessence Labs Concero HP


-

Preis: um 2000 Euro

Audeze LCD-3


11/2013 - Christian Rechenbach

Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.11.2013, 09:19 Uhr
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