Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
115_17450_2
Topthema: Pure Eleganz
Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: Burson Audio Soloist SL MK2


Diskreter Charme

13974

Die leicht schrägen Jungs aus Down Under sind wieder da: Burson Audio zeigt uns diesmal, wie man einen äußerst potenten Kopfhörerverstärker ganz ohne Chips baut

Die Geschichte habe ich schon anlässlich des Tests der „großen“ Burson- Vorstufe Conductor V2 und der passenden Endstufe Timekeeper Virtuoso erzählt, deshalb in aller Kürze: Die Australier mögen keine Chips. Auf alle Fälle nicht in der analogen Signalverarbeitung. Auf ihrer Webseite legen sie minutiös dar, warum ihre eigens für Audiozwecke optimierten diskreten viel besser sind als übliche integrierte Lösungen mit viel mehr Bauteilen: Die müssen nämlich immer und unter allen Voraussetzungen am Rande des physikalisch Machbaren funktionieren; die mit viel weniger Bauteilen auskommenden diskreten Lösungen brauchen nur in aller Gemütsruhe ganz harmlose Audiosignale zu verarbeiten. Weniger Teile, mehr Klang – das kann man argumentieren. Abgesehen davon sind die Australier Freund von kompakten Lösungen: Sogar die große Stereoendstufe mit über 200 Watt Ausgangsleistung pro Kanal ist nur 26,5 Zentimeter breit. Der heutige Proband gehorcht sowohl der Maxime des Diskreten als auch der der geringen Abmessungen konsequent: Im „Soloist SL MK2“ gibt’s tatsächlich kein integriertes Bauteil. Dafür ist‘s, im Gegensatz zu seinem großen Bruder, auch ein reiner Kopfhörerverstärker mit zwei Eingängen und einer Kopfhörerbuchse.

Kein Digital-/ Analogwandler, kein Anschluss für eine Endstufe, nur und ausschließlich ein Kopfhörerverstärker. Mit 600 Euro allerdings auch einer, der sich preislich noch in einem attraktiven Rahmen bewegt. Gar keine Chips? Doch, einer, der versteckt sich verschämt direkt hinter der nur 14 Zentimeter breiten Front und macht nichts anderes als Relais schalten. Der sei den Australiern verziehen. Äußerlich herrscht dezente Schlichtheit: Mittig auf der silbern gebürsteten Alufront ist ein hübsch massiver Pegelsteller angeordnet, den kennen wir schon vom Conductor V2. Bei jenem saß dahinter allerdings ein Impulsgeber, der die elektronische Lautstärkeregelung bediente, hier ist‘s ein richtiges Poti: Das bekannte blaue Alps-Poti macht auch hier seinen unspektakulär guten Job. Links gibt‘s die Kopfhörerbuchse, rechts zwei Taster: Einer davon schaltet zwischen zwei Verstärkungsfaktoren für eher leise oder laute Kopfhörer um, einer wählt zwischen den beiden Eingängen. Eine entsprechende Quittung gib‘s jeweils über kleine gelb-orange Leuchtdioden. Beim Betätigen der Taster klickt‘s sanft im Inneren – Sie erinnern sich, Relaissteuerung und so. Rückseite: zwei Paar gute Cinchbuchsen für die Eingänge, schön fest mit der Rückwand verschraubt, eine Netzbuchse mit eingebautem Schalter.

Preis: um 600 Euro

Burson Audio Soloist SL MK2


-

Neu im Shop:

"Vinyl Sounds Better" Basecap. Zwei Farben zur Auswahl.

>> Mehr erfahren
127_18013_2
Topthema: Ruark Audio R5
Ruark_Audio_R5_1560859265.jpg
The Entertainer

Die All-in-one-Musiksysteme des Herstellers Ruark Audio vereinen klasse Klangeigenschaften, exzellente Verarbeitung und ein charmantes Retro-Design. Mit Anleihen an das Flaggschiff R7 bringen die Briten nun das neue Modell R5 auf den Markt.

>> Mehr erfahren
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
jetzt laden (PDF, 48.3 MB)
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 06.07.2017, 15:00 Uhr