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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Inklang Advanced Line 10.2 - Seite 2 / 3


Nesthäkchen

Für alle Inklang-Produkte gibt es ein vierwöchiges Rückgaberecht bei Nichtgefallen sowie fünf Jahre Garantie – auch nicht gerade selbstverständlich. Ich habe angesichts einiger Inklang-Boxen mal darüber sinniert, was sie mir sagen wollen. Als HiFi-Verrückter, der nicht nur beruflich, sondern auch als Hobbyist dabei ist, fehlt mir im ersten Moment das Genialische, Abseitige, das so ein bisschen das Salz in der Suppe ausmacht. Das wiederum geht andererseits für meinen Geschmack zu oft einher mit eigentlich unerträglichen Bastellösungen, an denen absurde Preisschilder kleben. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu dem Schluss, dass es mehr solche Produkte wie die Inklang-Lautsprecher braucht: Solide, hochwertig, sauber durchentwickelt und dabei einfach „normal“. Doch ich greife vor: Zum Bestellvorgang gehört auch die individuelle Auswahl der Lackierung. Zu den recht dezent gehaltenen Standardfarben bei Inklang gesellen sich für einen moderaten Aufpreis von 19,95 Euro drei recht poppige Farbtöne. Für knapp 60 Euro Aufpreis hat man die freie Auswahl aus den kompletten Farbpaletten zweier renommierter Lackhersteller.

Das „Family-Care“-Paket ist im Falle der 10.2 nur in Sachen Gitter vor den Chassis interessant, offene Spike-Füße gibt es bei der kompakten Box nicht, nur flache, auf Wunsch höhenverstellbare Füße mit innen liegenden Spikes, die einen sicheren und kratzerfreien Stand auf Möbeloberflächen erlauben. Bei den inneren Werten kann man sich noch für das „Referenz-Upgrade“ entscheiden, das besonders hochwertige Weichenbauteile bietet. Die 10.2 Advanced Line beginnt in der Preisliste bei 1.798 Euro pro Paar; selbst bei der Auswahl aller Optionen kommt man nicht sehr weit über 2.000 Euro. Wer sich schon mal mit Inklang beschäftigt hat, der weiß bei der Typenbezeichnung sofort: 10.2 bedeutet zwei Chassis mit einer Zehn-Zentimeter-Membran als größtes Chassis. Es gibt einen Kalottenhochtöner aus einer Aluminium-Magnesiumlegierung und einen Tiefmitteltöner mit Aluminiummembran. Die beiden Chassis – übrigens nach wie vor von Seas aus Norwegen – sind invers angeordnet, das heißt, der Hochtöner hat die untere Position eingenommen. Sonst kann man auf der Front nur noch den Reflexkanal bewundern, der ganz bewusst an dieser Stelle eingesetzt wurde: Die 10.2 ist nämlich von vornherein als Lautsprecher konzipiert worden, der entweder im Regal oder wandnah auf einem Sideboard oder den speziellen Inklang-Designständern steht.

Preis: um 899 Euro

Inklang Advanced Line 10.2


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