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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: DAS HD-Player Model 2 - Seite 3 / 4


Damals

Eine kurze Bestätigung später beginnt der Server schon mit dem Transfer. Die zweite Möglichkeit ist die Übertragung per Ethernet. Ist der HD-Player per Kabel an einem Router verbunden, kann man Dateien einfach über das Netzwerk verschieben. Bei diesem Schritt, ebenso wie bei praktisch allen anderen Funktionen des Gerätes hilft die ausführliche Anleitung. Hier kann man tatsächlich ein wenig von der Vergangenheit schwärmen, denn heute ist man meist auf eine Quickstart- Anleitung beschränkt, die kaum über das Anschließen des Stromkabels hinausgeht. Schön dass DAS sich diesem Trend entgegenstellt und eine wirklich hilfreiche, bebilderte Betriebsanleitung beilegt. Auch das Abspielen von Musik wird hier erläutert, doch die Menüführung des Servers ist wie gesagt sehr eingängig und durchdacht, sodass man kaum auf Probleme stoßen wird. Dabei kann der Server vollständig am Gerät bedient werden. Heute eine Seltenheit, da die meisten Server auf ein Display oder sogar jede Form von Tasten verzichten. Stattdessen nutzt man heute lieber das Tablet als Fernsteuerung, was selbstverständlich auch beim Model 2 funktioniert. DAS nutzt dafür keine separate App, sondern lässt den Server von jedem Mobilgerät mit Webbrowser steuern. Dazu muss das System allerdings per WLAN Kontakt mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop aufnehmen. Die Verbindung per Kabel reicht hier nicht aus.

Allerdings bedeutet dies im Umkehrschluss auch, dass man den Server theoretisch ohne Netzwerk betreiben kann. Das Model 2 kreiert dann einen eigenen Hotspot, über den man Kontakt aufnimmt. Danach reicht die IP-Adresse des Gerätes, schon ist man im Webmenü. Gibt man stattdessen die Zugangsdaten seines WLANs ein, verbindet sich der Server mit dem Netzwerk und ist auf die übliche Art betriebsbereit. Das Webmenü bietet das gleiche Design und eine ähnliche Menüstruktur wie der Player selbst. Erneut ist alles gut durchdacht und die meisten Dinge sind selbsterklärend. Einzig die geringe Größe mancher Schaltflächen ist optisch ein wenig irritierend, führte aber im Test zu keiner Zeit zu Problemen. Der Player, dessen Hardware sich im Gerät auf der unteren Ebene befindet, reagiert schnell und zuverlässig auf Befehle. Sämtliche PCM- und DSD-Formate werden umgehend an die gewünschte Stelle in die Warteschlange gepackt und anschließend gapless abgespielt. Die linke Seite des Bildschirms zeigt dabei stets den laufenden Titel, die Warteschlange und die Playerfunktionen an, während die rechte Seite für die Menüs genutzt wird. Beim Anschluss ans Internet lassen sich mit dem Model 2 auch die beiden Streamingdienste Qobuz und Tidal nutzen. Allerdings muss man dazu im Menü zwischen Streamingservice und Festplattenwiedergabe umschalten.

Preis: um 13000 Euro

DAS HD-Player Model 2


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 04.11.2019, 09:57 Uhr