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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Innuos Zen Mini Mk III (inkl. Linearnetzteil)


Unter Strom

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Es stehen mal wieder einige Innovationen an bei Innuos, die gerade beim Zen Mini einiges bewegen.

Es funktioniert. Schon bei den ersten Takten scheint sich die Entwicklung bezahlt zu machen. Wunderbar weich und fließend setzt der Server die Musik um. Seidiger Hochton füllt die ansonsten leere Bühne, bei der man erst mit dem Einsatz zusätzlicher Komponenten merkt, welche Ausmaße hier genutzt werden, um die verschiedenen Musiker und ihre Instrumente zu platzieren. Schlagzeuge kündigen sich nicht lange im Voraus an. Stattdessen überrumpeln sie den Hörer fast ein wenig mit ihrer knackigen Direktheit und ziehen sich nach ihrem Eintreffen auch schnell wieder in die Stille zurück, bis der Stick wieder auf das Fell schlägt. Finger gleiten über Gitarren und Basssaiten, Stimmen schweben in der Luft. Ein wirklich rundes Musikerlebnis, bei dem man sich als Hörer wunderbar mitgenommen fühlt und freudig dem folgenden Takt lauschen möchte. Dieser Klang ist das Ergebnis fleißiger Arbeit am Zen Mini seitens seiner Entwickler bei Innuos. Mittlerweile in der Mk-III-Version erhältlich, ist der kompakte Musikspeicher und -spieler deutlich aufgewertet worden. Innuos ist mittlerweile auf fast jeder der größeren deutschen HiFi-Messen vertreten und auch international ist das eigentlich recht kleine Team praktisch jede Woche auf einer anderen Show. Dennoch hat man in den Gesprächen mit den Mitarbeitern jedes Mal das Gefühl, dass in absehbarer Zeit eine Neuerung kommen wird. Zunächst waren dies nach der Mk-II-Reihe eine Special Edition und letztlich das Flaggschiffmodell Statement. Dort wurden alle Register gezogen und die Erkenntnisse aus der Entwicklung führten auch zu Verbesserungen in den günstigeren Serien des Herstellers. Genau dies ist beim Zen Mini Mk III nun eingetreten, und anders als bei den beiden größeren Modellen Zen und Zenith ist der Unterschied zu den vorherigen Modellen hier am deutlichsten. Das liegt zunächst am neuen Netzteil, das optional für den Zen Mini erhältlich ist. Liegt normalerweise ein kleines Schaltnetzteil bei, um den Server zu versorgen, bietet Innuos nun ein ausgewachsenes lineares Netzteil an, das direkt im Bundle mit dem Mini bestellt werden kann. Hier kümmert sich ein enorm großer Ringkerntransformator um eine verbesserte Stromversorgung, was beim Zen Mini tatsächlich einen deutlichen Unterschied machte. Plastischer, größer und eine Spur sahniger wirkte der Server bei der Nutzung der linearen 16-Volt-Versorgung. Eine durchaus zu empfehlende Option, allerdings verbunden mit zwei weiteren Faktoren. Mit etwa 500 Euro Aufpreis wird das Set im Vergleich zu einem einzelnen Zen Mini um etwa 50 Prozent teurer. Wer wirklich ganz neu im Thema Streaming ist, sollte also vielleicht zunächst nur den Server verwenden und bei Bedarf das LPSU nachrüsten. Zweiter Faktor ist das Gerät selbst, denn der Platzbedarf des Mini steigt mit Nutzung des Netzteils auf das Doppelte. So kommt Innuos optionales Extra in einem dem Server praktisch identischen Gehäuse unter, was die Funktion als Kompaktsystem ein wenig konterkariert. Dafür sind beide Geräte wirklich schön verarbeitet. Selbst das Einstiegsmodell in die Zen-Reihe bietet bei seinen Gehäusen eine tolle Stabilität, angemessene Materialstärken und ein zeitgemäßes Design. Die Seiten und Oberfläche sind topfeben, während die Front mit ihren angewinkelten Flächen ein klein wenig verspielter wirkt, ohne es dabei zu übertreiben. Während vorne beim Netzteil keinerlei Öffnungen zu finden sind, gibt es beim Server zumindest die Power-Taste und den Schli

Preis: um 1500 Euro

Innuos Zen Mini Mk III (inkl. Linearnetzteil)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 23.10.2019, 09:59 Uhr