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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Symphonic Line Phono Reference HD - Seite 2 / 3


Das doppelte Lottchen

Hinter der zentimeterdicken Front gibt’s verhältnismäßig wenig verstärkende Elektronik, dafür aber ein Netzteil, das andernorts ausgewachsene Endstufen speisen dürfte. Der sonderangefertigte, auf maximale Stromlieferfähigkeit getrimmte 300-VA-Ringkerntrafo steckt in einem bestens abschirmenden Becher aus MU-Metall, was insbesondere hier eine gute Idee ist, die Verstärkerplatinen sind nicht weit weg. Der Trafo speist eine Netzteilplatine, unter der vier satte 68.000-μF-Elkos residieren. Sie bilden zusammen mit zwei Leistungswiderständen ein „CRC“-Filter, das neben der reinen Siebwirkung schon mal dafür sorgt, dass kaum noch Störungen bei der nachfolgenden Reglerplatine ankommen. Dort wird abermals gefiltert und gesiebt und anschließend die beiden Betriebsspannungen elektronisch stabilisiert. Zwei von Rolf Gemein gerne verwendete Motoranlaufkondensatoren sieben abermals – erst dann dürfen sich die Spannungen an die beiden Verstärkerzüge wagen. Jeder davon besteht aus zwei Steckmodulen, die auf einer Trägerplatine residieren. Die Eingangsbuchsen – natürlich WBTs – sitzen direkt auf dem Modul, ausgangsseitig führt eine hauseigene Strippe zum Umschalter. Diesem Kabel misst Gemein große Bedeutung bei, zum Lieferumfang gehört eine Chinchleitung zur Verbindung mit der Vorstufe aus dem gleichen Material.

Die Verstärker selbst sind zweistufig aufgebaut: vorne eine diskrete Eingangsstufe, danach die passive Entzerrung, darauf die zweite Verstärkerstufe. Hier setzt der Hersteller eine Platine ein, auf der das Pendant zu einem ausgezeichneten Operationsverstärker mit SMD-Halbleitern diskret aufgebaut ist. Die Verfügbarkeit dieses für diese Zwecke idealen Verstärkers war ein Hauptgrund für die Entwicklung des ganzen Gerätes. Einstellmöglichkeiten? Gibt es, wenn auch nicht viele. Drei DIP-Schalter erlauben die Wahl von drei Eingangsimpedanzen und zwei Kapazitäten. Die Werte sind natürlich bei Bestellung des Gerätes frei wählbar. Ein weiterer Schalter schaltet zwischen MM- und MC-Betrieb um. Es gibt komfortablere Lösungen für solcherlei Dinge, aber das ficht Rolf Gemein nicht an: Dem Komfort auch nur einen Zentimeter zusätzlichen Signalweg zuzugestehen, käme für ihn nie infrage. Also: Wer spielen will, der soll verdammt noch mal den Deckel abschrauben und die Module ziehen. Und dann gibt’s da noch die eine oder andere Besonderheit, mit der der Entwickler dem Gerät zusätzliche Qualität anerziehen will: Dazu gehören die beiden großen gelben Aufkleber genauso wie der gezielte Einsatz von C37-Lack an neuralgischen Stellen.

Preis: um 6200 Euro

Symphonic Line Phono Reference HD


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 10.01.2015, 15:01 Uhr