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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: EAT E-Flat - Seite 2 / 5


Flachmänner

EAT? Ich erinnere mich an 80 Kilogramm schwere Holzkisten. An 40-Zentimeter-Plattenteller, auf denen eine Langspielplatte wie ein Spielzeug aussah und die so groß waren, dass man mindestens einen 12-Zoll-Arm montieren musste. An magnetunterstützte Lager und eine Motorsteuerung, die den gewaltigen Teller langsam hochbeschleunigen musste, um die beiden Antriebsriemen nicht in Nullkommanichts aufzuarbeiten. Und an ein Preisschild im unschönen, da deutlich fünfstelligen Bereich. Bei E-Flat sieht’s diesbezüglich deutlich freundlicher aus. Der kostet 4.000 Euro. Was zwar immer noch kein echtes Sonderangebot ist, aber noch irgendwie realisierbar und außerdem einen Tonarm beinhaltet, der sich mal üblichen Standards enthebt. Nun ist der E-Flat wahrlich immer noch kein Plattenspieler-Milchgesicht, aber einer, der sich optisch trotz Größe und Gewicht einer angenehmen Zurückhaltung befleißigt. Das ist in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass sich hier mal kein Tellergebirge aus der glänzend schwarzen Zarge erhebt: Jener nämlich ist fast bündig ins Laufwerk eingelassen. Vom Antrieb ist ebenfalls nichts zu sehen, was der Angelegenheit optisch ebenfalls gut bekommt. Die kernige 34-Zentimeter-Metallscheibe wird nämlich nicht einfach per Riemen über den Außenradius angetrieben, sondern über einen darunter angeordneten Subteller.

Stellt sich zuerst die Frage: Wie montiert oder demontiert man den passgenau eingelassenen Teller eigentlich? Die findige Antwort lautet: mit der mitgelieferten Plattenklemme. Die solide Metallklemme wird über einen Spannzangenmechanismus auf der Tellerachse arretiert und fungiert bei Bedarf als recht komfortabler Griff. Der rund drei Zentimeter starke Metallteller verfügt unten über eine Nut, die mit einem gummiähnlichen Werkstoff verfüllt ist und in Kombination mit der fest verklebten Kunststoff-Tellermatte einen sehr gut bedämpften Eindruck macht. Der Teller ruht auf einer rund 20 Zentimeter durchmessenden Metallscheibe – dem Subteller. Jener trägt an seiner Unterseite ein Lagerbüchse aus Bronze, die zugehörige Lagerachse steckt in der Zarge – wir haben es also mit einem invertierten Lager zu tun. Die vertikalen Kräfte nimmt eine Keramikkugel auf, die gegen einen Teflonspiegel läuft. Die Konstruktion läuft sehr leise und leicht, schon der Subteller alleine rotiert nach dem Anschubsen eine ganze Weile weiter. Direkt am Subteller sind zwei sich gegenüberstehende Motoren angeordnet. Ihre Kräfte werden über einen einzigen Rundriemen auf den Außenrand des Subtellers übertragen. Die Anordnung sorgt somit für einen symmetrischen Zug aufs Lager – kein Fehler. Die beiden Synchronmotoren laufen übrigens nicht einfach parallel, sondern werden phasenversetzt angesteuert.

Preis: um 4000 Euro

EAT E-Flat


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Autor Holger Barske
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Datum 20.03.2012, 19:42 Uhr