Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
115_17450_2
Topthema: Pure Eleganz
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Pro-ject RPM 10 Carbon / Ortofon Cadenza Blue


Kombinationslehre

14150

Keine Frage: Auf dem Markt für bezahlbare Plattenspieler ist der österreichische Hersteller Pro-Ject das Maß der Dinge. Aber wussten Sie, dass es dort auch richtige Großkaliber im Programm gibt?

Der neue Plattenspieler darf 300 bis 400 Euro kosten? Da greift man heutzutage schon fast reflexartig zu einem Pro-Ject Essential oder Debut. Der Erfolg von Heinz Lichteneggers Unternehmen gründet sich zu großen Teilen auf seinem Engagement in den bezahlbaren Preisklassen. Klar, Erfahrungen im hochwertigen Segment gibt’s natürlich auch, sehen Sie sich mal das riesige Pro-Ject-Portfolio an. Und dann gibt’s ja auch noch Lichteneggers Gattin, ihres Zeichens Chefin von EAT, und ganz bestimmt findet – vermutlich in beide Richtungen – dort auch ein Technologietransfer statt. Wir beschäftigen uns heute mit einem Pro-Ject RPM 10 Carbon und ließen uns vom Vertrieb gleich einen passenden Tonabnehmer in Gestalt des Ortofon Cadenza Blue montieren. Macht in Summe ein über 35 Kilogramm schweres Plattenspielermonument, das auch höchsten Ansprüchen an die Wiedergabequalität gerecht werden sollte. Der Plattenspieler kostet ohne Tonabnehmer äußerst faire 3140 Euro; das Cadenza Blue alleine liegt bei 1.600 Euro. Die Preis-pro-Kilogramm-Wertung gewinnt der Pro-Ject definitiv. Dröseln wir zunächst die Typenbezeichnung auf: „RPM“ weist das Gerät als eines aus, das mit einer minimalistischen Zarge ausgestattet ist. Die 10 steht für den zehn Zoll langen Tonarm (dessen aktuelle Variante „Evolution“ heißt), „Carbon“ steht für den Werkstoff Kohlefaser, der die Optik dieses Modells dominiert.

Das mit der reduzierten Zarge stimmt zwar, Armaufnahme und Tellerlager stecken in einer minimalistisch tropfenförmigen Platte, aber das ist nicht die ganze Wahrheit: Integraler Bestandteil des Plattenspielers ist eine ziemlich ausladende Unterstellbasis, die mit 50 mal 40 Zentimetern erstens ausladend und mit 14,5 Kilogramm zudem mächtig schwer ist. Konsequent ist es allemal, so einen Unterbau ins Konzept zu integrieren, Plattenspieler reagieren auf Anregungen über die Stellfläche bekanntermaßen recht deutlich. Die Basis besteht aus einem mit Metallschrot gefüllten MDF-Kern, die Oberfläche ist mit leichten und harten Kohlefaserplatten beschichtet. Das sieht nicht nur gut aus, sondern beeinflusst die Struktur auch akustisch in eine wünschenswerte Richtung. Die Besonderheit jedoch steckt an der Unterseite: Vier Magnetfüße entkoppeln die Platte effektiv vom Unterbau. Die Dämpfung ist fest voreingestellt, die Höhe der Füße auch: Pro-Ject empfiehlt, den RPM 10 Carbon von vornherein auf einen waagerechten Unterbau zu stellen, auch wenn das Laufwerk selbst über höhenverstellbare Füße verfügt. Die tropfenförmige Laufwerkszarge ist ähnlich aufgebaut wie die Unterstellbasis: MDF, Metallschrot und eine Carbonplattierung sind auch hier die entscheidenden Komponenten.

Preis: um 4740 Euro

Pro-ject RPM 10 Carbon / Ortofon Cadenza Blue


-

Neu im Shop:

Akustikelemente verbessern die Raumakustik

>> Mehr erfahren
124_0_3
Topthema: Game of Thrones mit Sky Ticket
Game_of_Thrones_mit_Sky_Ticket_1557128871.jpg
Anzeige

Streame jetzt die finale Staffel mit dem Sky Entertainment Ticket. Einfach monatlich kündbar.

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

XODIAC Heimkinowelt GmbH
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 01.08.2017, 09:55 Uhr