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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Sony PS-HX 500


Das Imperium schlägt zurück

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Irgendwann musste es ja so kommen: Jahrzehntelang wurde der  gemütlich-kompakte Platenspielermarkt von einer Unzahl kleiner  und mittlerer Manufakturen bedient und kaum brummt die Sache,  schaltet sich die dunkle Seite ein

Das Imperium hat sich in der Platten abspielenden Galaxis in Gestalt von Sony manifestiert. Eben jener strauchelnder Riese, der in den letzten Jahren – zumindest auf Consumer-Ebene – gerade noch mit Kameras und Spielekonsolen auf sich aufmerksam gemacht hat, aber nun nicht unbedingt mit HiFi-Equipment. Und das, obwohl die Tradition dafür natürlich da wäre. Über das mehr oder weniger verzweifelte Greifen nach jedem noch so dünnen Strohhalm habe ich in der letzten  Ausgabe schon anlässlich der Technics-Neuauflage SL-!200 GAE referiert, das spare ich mir deshalb. Vielmehr wundere ich mich über das, was da gerade vor meiner Nase seine Runden dreht: Sony hat nämlich keinen riesigen Sternenzerstörer gebaut, sondern einen gelungen gestylten, bestens funktionierenden Tie-Fighter. Einen für 500 Euro, der in ordentlichen Stückzahlen produziert und unters Volk gebracht werden kann. Im Prinzip reden wir von einem strukturell schlichten Riementriebler mit eingebauten Analog-/Digitalwandler. Der muss sein, denn vorne drauf prangt ein „Hi-Res Audio“-Logo. Sprich: Sony will mit dem PS HX-500 nicht nur den beinharten Vinylhörer ins Boot holen, sondern auch gleich ein bisschen Werbung fürs Digitale machen. Das gibt von daher Sinn, als dass besagter Wandler abgespielte Platten sogar im hauseigenen DSD-Format mit doppelter Abtastrate (DSD 128) speichern kann.

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Und vielleicht findet ja der Eine oder Andere Gefallen daran – wer weiß. Konzentrieren wir uns zunächst aufs Grobe, sprich: den Plattenspieler an sich. Der auch mit Abdeckhaube ziemlich flache Japaner gibt sich optisch sehr wenig japanisch-opulent, sondern erinnert in seiner Schlichtheit eher an die klassisch-britische „Plattenspielerschule“. Die Basis bildet nach alter Väter Sitte ein Brett. Oder, um es etwas weniger despektierlich zu formulieren, eine 30 Millimeter starke MDF-Platte. Dunkelgrau, fast schwarz beschichtet, hält sich sich optisch vornehm im Hintergrund. Vorne links gibt´s einen ebenfalls möglichst flach gehaltenen Drehschalter mit vier Positionen: Neben einer Aus-Position und solchen für 33 und 45 Umdrehungen gibt´s eine On-Stellung, in der nur die Elektronik unter Strom steht. Der Sinn dessen erschließt sich mit zugegebenermaßen nur bedingt. Flach gibt´s auch beim Plattenteller: Das ziemlich leichtgewichtige Druckgussexemplar erinnert an die günstigeren Modelle der großen Hersteller von damals, als Vinyl noch die dominierende Programmquelle war. Wie damals gibt´s unter dem gewuchteten Teller auch einen nach innen versetzten Steg, auf dem der Antriebsriemen läuft. Vintage-Fans ist der Handgriff, mit dem man den Riemen durch eine der beiden Öffnungen auf der Telleroberseite greift und aufs Motorpulley bugsiert sicher sehr geläufig.

Preis: um 500 Euro

Sony PS-HX 500


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