Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Trinaudio Gyros 33-9


Work in Progress

13347

„Einmal Gyros mit allem“ sollte eigentlich über dem Artikel stehen – aber das ist dann doch ein zu müder Scherz angesichts der Arbeit, die in diesem italienischen Plattenspieler steckt und den Resultaten

Der Trinaudio Gyros 33-9, so sein vollständiger Name ist der erste eigenentwickelte Dreher aus dem Hause Trinaudio. Und auch, wenn er auf den ersten Blick erst einmal unscheinbar schwarz aussieht, so steckt doch eine Menge Entwicklungsarbeit im dunklen Gewand.  Die Grundidee des Konstrukteurs ist es, eine offene Plattform zu generieren, einen so genannten „Labor-Plattenspieler“, oder ein Plattenspielerlabor, bei denen der Hersteller in jeder Baugruppe mit den verschiedensten Materialien und Einstellungen experimentieren kann und nach erfolgreichem Abschluss der Testreihen auch dem Kunden zu Verfügung stellt. So verwundert es nicht, dass die Zarge des Gyros 33-9 modulare aufgebaut ist, und zwar aus 5 Ebenen, zu denen der als sechste Ebene der Träger der Tonarmbasis kommt.  Diese Grundkonfiguration besteht beim Testmodell aus Corian – einer Art Kunststein, die sich als Zargenmaterial bereits seit Jahrzehnten bewährt. Experimente mit Materialien wie Graphit, Messing oder Methacrylat laufen im Moment noch. Außerdem kann der Rahmen der Armbasis problemlos gegen ein passendes Modell für Tonarme mit 10 oder 12 Zoll Länge ausgetauscht werden.  In Sachen Motor und Stromversorgung hat man sich für das Testmodell für ein OEM-Produkt entschieden. In der Tat sehen Motordose, Pulley, Dreifachriemen und Motorsteuerung genau so aus wie die des Hanss Acoustics T-30, den wir unlängst im Test hatten.

Warum auch nicht – wir gehen davon aus, dass noch mehr und durchaus arrivierte Unternehmen dort das eine oder andere Teil fertigen lassen. Das Auflagen der drei Riemen ist ein kleines Geduldsspiel – in Sachen Aufbau aber auch das einzige des wirklich simpel aufzustellenden Trinaudio Gyros 33.  Die Füße sind aus Delrin gefertigt, einem eingetragenen Markennamen für POM – ebenfalls ein Kunststoff, der wegen seiner günstigen Eigenschaften, sprich: Resonanzarmut, gerne im Plattenspielerbau eingesetzt wird. Auch hier gibt es momentan eine Alternative aus Messing – man arbeitet aber auch schon an magnetisch gelagerten Füßen und solchen mit Federvorspannung. .  Um die Masseverteilung innerhalb des Laufwerks optimal zu gestalten, arbeitet Trinaudio mit Messingzylindern, die in entsprechende Aussparungen unter dem Teller gestellt werden, um die Masse und den Hebel des Armauslegers zu kompensieren.

Preis: um 3570 Euro

Trinaudio Gyros 33-9


-

Neu im Shop

Hifi Tassen, 4 neue Designs

>> Mehr erfahren
Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
Kontakt E-Mail
Datum 09.02.2017, 15:03 Uhr
196_18337_2
Topthema: Micro-Power
Micro-Power_1601623985.jpg
Audio System M-100.2 MD,M-50.4 MD, M-300.1 MD

Mit M-100.2 MD, M-50.4 MD und M-300.1 MD kommen ganz frisch drei neue Endstüfchen von Audio System in die Redaktion. Mit aktuellen Features und neuester Technologie scheinen sie perfekt in die Zeit zu passen. Wir machen den Test.

>> Mehr erfahren
Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Ausbau geht weiter

Das Digitalradio DAB+ ist weiter auf der Erfolgsspur und nimmt kurz vor dem Jahreswechsel nochmal richtig an Fahrt auf.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Radio Radtke GmbH