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Kategorie: Stereoanlagen

Einzeltest: Ruark Audio R7 Mk 3


Retro trifft HiRes

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Früher gab es eine Gerätekategorie, die heute praktisch aus der Welt verschwunden ist: Die Musiktruhe. Und auch wenn wir klanglich heute natürlich mehr als nur ein paar Schritte weiter sind, muss man zugeben, dass so ein Gerät durchaus Stil besaß. Ruark Audio kombiniert darum das Design von damals mit der Technik von heute.

Im Prinzip besitzen alle Systeme von Ruark Audio einen leichten Retrocharakter. So warten die cleveren All-in-one-Geräte stets mit einem stark abgerundeten Gehäuse auf, setzen oft auf eine Kombination von Holz und Tweed und beschränken verschreiben sich einer eingängigen Bedienung. Dies trifft auch auf das Flaggschiff des britischen Herstellers, R7 zu. Mit einer Breite von etwa einem Meter und der Positionierung auf vier Beinen ist die Nähe zur Musiktruhe von einst klar am größten. Auf technischer Seite entfernt man sich jedoch recht weit vom optischen Vorbild, denn hier werden alle Arten der modernen Musikwiedergabe vereint, ohne dass das Gerät selbst besonders als Unterhaltungselektronik auffällt. Erhältlich in Walnuss-Furnier oder in einem matten Grau, kann ein R7 auf die eigene Einrichtung abgestimmt werden und mit dem optionalen TV-Halter sogar als Schaltzentrale der gesamten Wohnzimmerunterhaltung dienen.

Ausstattung

Das verbindendste Element mit der Musiktruhe ist beim R7-System wohl die Radiofunktion, obwohl der klassische UKW-Tuner hier zusätzlich mit der Möglichkeit erweitert wurde, auch DAB und DAB+ zu empfangen. Für die Wiedergabe von CDs bietet das schwarze Bedienfeld, das zentral in die stoffbezogene Front eingesetzt wurde, einen schmalen Schlitz, der den dünnen Scheiben Zugang zum Slot-in-Laufwerk gewährt. Für eine Datenübertragung mit dem Smartphone bietet das R7 die Möglichkeit, das entsprechende Mobilgerät mittels Bluetooth zu verbinden. Dabei ist die Übertragung hier verlustfrei in CD-Qualität möglich und dank aptX HD selbst in 24-Bit-HiRes, wodurch diese Art des Musikhörens mit dem echten Streamen locker mithalten kann. Natürlich ist auch Letzteres beim R7 möglich. Wahlweise per Ethernet kabel oder kabellos per WLAN kann das Gerät ins heimische Netzwerk eingebunden werden, um dann Musik von angeschlossenen Netzwerkspeichern abspielen zu können. Während sich für besonders hohe Auflösungen die kabelgebundene Variante anbietet, ist für das Hören von CD-Rips eine WLAN-Einbindung vollkommen ausreichend. Letztlich bietet das R7 noch weiteren Quellgeräten die Möglichkeit, Signale zu übertragen, wofür eine ganze Reihe weitere analoge und digitale Anschlüsse auf der Rückseite bereitstehen.

Selbst an einen Phono-Eingang für Plattenspieler mit Moving-Magnet-System wurde hier gedacht, und auch das Abspielen von Dateien auf USB-Massenspeichern stellt kein Problem dar. Für die Ausgabe des ausgewählten Liedes sorgt dann eine Kombination aus zwei Fünfeinhalb-Zoll-Breibandchassis, die durch einen Acht-Zoll-Tieftöner an der Geräteunterseite unterstützt werden. Angetrieben von einer 160-Watt-Class-AB-Endstufe, bietet das R7 dann durchaus die Möglichkeit, auch größere Räume gut zu beschallen.

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Preis: um 3000 Euro

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Ruark Audio R7 Mk 3

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Interessante Testportale:
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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 24.04.2018, 14:54 Uhr
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