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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Symphonic Line RG10 mk5 Reference HD Master S - Seite 3 / 4


Eine Klasse für sich

Labor und Praxis 


Nach einer angemessen Warmspielzeit von einigen Stunden haben wir den RG 10 mk5 Reference HD Master S einem ausführlichen Labortest unterzogen. Dabei glänzt der neue Symphonic Line durch absolute Referenzklasse-Werte, sprich kaum noch messbarem Rauschen (-94 dBr), sehr guter Kanaltrennung (73 dBr), geringen Verzerrungen (0,04 %) und ausreichender Leistung von satten 183 Watt pro Stereokanal. Auch die Messung der beiden eingebauten Phono-Preamps (umschaltbar für MM und MC) zeugt vom extrem hohen Niveau dieses Vollverstärkers. Die reinen technischen Daten sind definitiv klassengerecht und lassen große Erwartungen zu, sagen jedoch erst mal wenig über die wirkliche Klangperformance des RG 10 mk5 aus, freuen wir uns also auf den Hörtest. Die Platzierung des knapp 18 Kilogramm schweren Vollverstärkers bedarf eines recht stabilen Racks, wobei wir nach Hersteller- Empfehlung das externe Zusatznetzteil samt Gummifüßen auf den Fußboden ausgelagert haben. Tatsächlich soll sogar eine hochkante Aufstellung des Netzteils Vorteile bringen – wir werden es ausprobieren. An den massiven WBT-Klemmen werden unsere Referenz- Abhörmonitore namens Nada angeschlossen.

Auch folgten wir nochmals der Hersteller- Empfehlung, den RG10 einige Stunden warmlaufen zu lassen, denn der massive Einsatz großer Kühlkörper und aufwendiger Elektronik erfordert etwas Zeit, damit alle Baugruppen ihren optimalen Arbeitspunkt bzw. ihre -temperatur erreichen. Absolute Musikliebhaber werden daher den Symphonic Line sicher rund um die Uhr eingeschaltet lassen. Und wie klingt es? Ganz ehrlich: Der RG 10 mk5 Reference HD Master S macht mit keiner direkt hörbaren Eigenschaft auf sich selbst aufmerksam. Im Gegensatz zu vielen anderen Verstärkern ist dem Symphonic Line jegliche Effekthascherei fremd, keine extra aufgefrischten Brillanzen, kein besonders druckvoller Tiefbass, keine unnatürlich weite Bühne, es spielt einfach nur die Musik. Und zwar so, wie Kenner es von echten Livekonzerten kennen. Musiker und Instrumente stehen frei im Raum und dennoch stellt sich eine klangliche und emotionelle Bindung zwischen Musik und Zuhörer ein. Beim Hörtest mit der neuen RG 10 mk5 in unserer Sonderedition passierte es nach nur wenigen Sekunden, dass wir einfach vergessen haben, nach klanglichen Eigenschaften des Verstärkers zu suchen, wir haben schlicht und ergreifend nur die Musik genossen und uns in feinen Details wie zum Beispiel der feindynamischen Beckenarbeit des Schlagzeugers verloren.

Preis: um 14000 Euro

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Symphonic Line RG10 mk5 Reference HD Master S

High-Endklasse

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Liebe Leser von hifitest.de, in der Redaktion geht es gerade ganz gewaltig musikalisch zu. Der Drucktermin für drei unserer Printausgaben von HIFI TEST, EINSNULL und dem Lautsprecherjahrbuch drängelt und die letzten Testkandidaten stehen praktisch vor unseren Hörräumen und dem Messlabor Schlange.
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Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 31.10.2019, 09:57 Uhr