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Streaming-Sticks mit Absatzhoch - 1,1 Millionen Nachrüstlösungen in ersten drei Quartalen verkauft
Der pandemiebedingt gestiegene Informationsbedarf und der Medienkonsum haben einer speziellen Produktkategorie zu beachtlichem Erfolg verholfen: So genannte Mediaboxes und Streaming-Sticks übertrafen bereits nach drei Quartalen 2021 die Werte des gesamten Jahres 2020.
In absoluten Zahlen bedeutet dies laut HEMIX einen Umsatz von 66 Millionen Euro von Januar bis September 2021. Das entspricht einer Steigerung um 34 Prozent. In den ersten drei Quartalen sind knapp 1,1 Millionen Mediaboxes und Streaming-Sticks verkauft worden, ein Zuwachs um knapp 86 Prozent. Zum Vergleich: 2020 wurden im Gesamtjahr 812.000 Stück verkauft.
Metz neuester Fernseher hört auf den schlichten Namen Primus, lateinisch für der Erste. Diese selbstbewusste Namensgebung weist bereits darauf hin, dass es sich um das Topmodell im Metz-TV-Programm handelt
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenInternet einfach nachrüsten
Mediaboxes und Streaming-Sticks machen jeden Fernseher einfach und problemlos Internet-fähig. Damit haben auch die Gerätebesitzer ohne Smart-TV Zugang zu den vielfältigen Streaming-Diensten und den Mediatheken der Programmanbieter.
Die gestiegenen Verkaufszahlen gehen mit einer gestiegenen Nutzung von Bewegtbild-Angeboten aus dem Internet einher. Aktuelle Zahlen und Daten aus dem Digitalisierungsbericht Video 2021 der Landesmedienanstalten (Digitalisierungsbericht 2021 Video, herausgegeben von die Medienanstalten – ALM GbR) verdeutlichen dies: So nutzt etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Personen ab 14 Jahren in Deutschland Video-Streaming-Dienste. Das sind gut sechs Prozentpunkte mehr als 2020 und entspricht in absoluten Zahlen mehr als 37 Millionen Personen.
Damit verzeichnen die Videostreaming-Dienste im Vergleich zu anderen Internet-Videoangeboten den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Gut 52 Millionen greifen regelmäßig, d. h. mindestens einmal im Monat, auf Videoinhalte aus dem Internet zu (74 Prozent). Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) nutzen sie mindestens wöchentlich, etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) täglich oder fast täglich. Während sich bei den Jüngeren eine gewisse Sättigung auf sehr hohem Niveau einstellt, sind es vor allem Personen aus den mittleren und höheren Alterssegmenten, die diese Nutzung antreiben.




