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Double Feature: Die perfekte Integration

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25.10.2023 11:46 Uhr von Redaktion hifitest

Wer wünscht sich nicht ein durchgestyltes Wohnzimmer, das sich auf Knopfdruck in ein klangstarkes Kino mit riesiger Leinwand verwandelt? Andy R. hat sich und seiner Familie diesen Traum erfüllt und sich ein Wohnraumtheater der Extraklasse gegönnt.

Es ist 11.00 Uhr früh, und ich befinde mich in einem etwa 46 Quadratmeter großen Wohnzimmer im Norden Deutschlands, welches auch auf den zweiten und dritten Blick nicht im entferntesten an ein Filmtheater erinnert. Vergeblich suche ich nach den Zuspielern, Lautsprechern, dem Projektor und erst recht nach der Mega-Leinwand, von der uns der Hausherr im Vorfeld berichtete. Stattdessen sehe ich ein riesiges Ledersofa nebst drei passenden Sesseln, die sich auf einer Art Podest befinden, einen Kamin, einen 50-Zoll-Plasmafernseher und hochmoderne Designmöbel, die sich perfekt ins durchweg gelungene Gesamtbild einfügen. Aber wo ist das Heimkino? Meine fragenden Blicke scheinen Andy R. zu motivieren, mit der „Kinoführung“ zu beginnen, und so startet er mit der Präsentation der 4,50 Meter breiten Rolloleinwand, die direkt aus der Decke herunterfährt. Der Befehl dazu erfolgt über das große Crestron-Touchscreen-Panel, welches der Lübecker mittlerweile hervorgeholt hat.

Es geht los …

Einem weiteren Knopfdruck folgt das automatische Öffnen zweier Schiebetüren oberhalb des Kamins, hinter welchen der große Projektor zum Vorschein kommt. Zur gleichen Zeit begibt sich der zweifache Familienvater in den Frontbereich und zieht an zwei Kordeln. Das bringt sogleich eine schwarze und etwa 50 Zentimeter breite Maskierung zum Vorschein, die den Deckenbereich direkt vor der Projektionsfläche bedeckt. Damit nicht genug, denn in den Seitenwänden befinden sich weitere schwarze Stoffflächen, die sich durch einfaches Herausziehen in Seitenmaskierungen verwandeln. Ich bin begeistert, Andy R. aber noch nicht ganz zufrieden, denn künftig sollen auch diese Schritte automatisch vollzogen werden – ein guter Grund, nochmals zu Besuch zu kommen, denke ich mir nur und freue mich schon jetzt darauf.

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Nachdem sich das schicke Wohnzimmer nun innerhalb weniger Sekunden langsam in ein Kino verwandelt, erfolgen sogleich die weiteren Schritte, die zur absoluten Perfektion noch fehlen: Erneut nimmt der Filmfan sein großes Bedienpanel zur Hand, kontrolliert die Raumtemperatur, wählt eine der unzähligen Lichtstimmungen und entscheidet sich dann, alle vier Fenster automatisch zu verdunkeln, was unverzüglich durch elektrisch betriebene Außenrollos realisiert wird.

Das Beste soll uns immer noch bevorstehen, denn das absolute Highlight verbirgt sich unter dem eingangs erwähnten Podest, auf dem das große Sofa sowie die drei schicken Ledersessel Platz finden, die allesamt Richtung Plasma-TV aufgestellt sind. Das alles ändert sich schnell, denn nach einem weiteren Knopfdruck auf Andys „Wunderbrett“ beginnt sich das gesamte Podest nahezu geräuschlos um 90 Grad im Uhrzeigersinn zu drehen und kommt nach einer knappen Minute zum Stillstand. Selbst der 50 Zoll messende Plasma-TV ist jetzt Schnee von gestern, denn nun ist die gesamte Sitzgruppe auf die Leinwand ausgerichtet, und der Kinospaß kann beginnen. Nach der ausführlichen Erklärung des nahezu unsichtbaren In-Wall-Lautsprechersets soll es dann losgehen. Gleich sieben JBL-Synthesis-Boxen und nicht weniger als vier Klipsch-Subwoofer, die mich schon im Test des THX-Ultra2-Systems beeindruckten, lassen große Erwartungen in mir aufsteigen. Diese werden bei der anschließenden Filmdemonstration des US-Blockbusters „Stirb langsam 4.0“ nicht enttäuscht, denn das, was mir hier geboten wird, übertrifft alles, was ich bisher in einem Leserkino erleben durfte. Knallharte, knackige Bässe, die sich nicht nur im Ohr, sondern im gesamten Körper bemerkbar machen, ein absolut präzises und gleichzeitig detailreiches Klangbild sowie die perfekte Bilddarstellung fesseln mich von der ersten Minute an und lassen mich erst los, als der Vorführer den nächsten Streifen auswählt. Und auch hier werde ich wieder bestens unterhalten und kann gar nicht genug bekommen, was sich durch meinen Wunsch nach weiteren HD-DVD-, Blu-ray- und DVD-Demonstrationen bemerkbar macht, dem der stolze Kinobesitzer gern Folge leistet. Letztlich wird aus der normalerweise 30-minütigen Vorführung eine mehr als zweistündige Session, die meinetwegen jetzt noch nicht hätte beendet werden müssen. Gegen 16.00 Uhr verlasse ich dann wehmütig den Ort des Geschehens und freue mich schon jetzt darauf, noch einmal vorbeikommen zu dürfen, wenn das Kino komplett automatisiert ist.

The Entertainer

Auf den ersten Blick völlig unsichtbar verbergen sich alle Verstärker- und Zuspielbausteine im Medienschrank hinter dem großen Ledersofa. Dieser ist so gestaltet, dass auch über den nebenan befindlichen Medienraum (siehe Bild) auf sämtliche Geräte zugegriffen werden kann. Hier ist zudem die gesamte Software-Sammlung des Lübeckers untergebracht, die neben unzähligen DVDs auch viele Blu-ray- und HD-DVD-Scheiben beinhaltet.

Der Clou

... ist sicher die 1,5 Tonnen schwere Drehbühne, die die Podestfläche von rund 16 Quadratmetern um 90 Grad in Richtung Stirnwand dreht. Der gesamte Vorgang dauert etwa 45 Sekunden und geht nahezu geräuschlos vonstatten. Dieses System ist so ausgeklügelt, dass die gesamte Konstruktion selbst bei voller Besetzung um maximal drei Millimeter absinkt und so immer funktionsbereit bleibt. Die drei auf der Bühne befindlichen Ledersessel sind im Boden verankert und lassen sich ebenfalls um 90 Grad drehen, um jedem Besucher perfekte Sicht auf die Leinwand zu gewähren.

Fazit

Besser geht es einfach nicht: Andy R. hat hier die perfekte Symbiose aus Wohnraumambiente und Filmpalast geschaffen, in dem sich nicht nur seine Familie und Gäste rundum wohl fühlen, sondern um den ihn jeder Heimkinofan beneiden dürfte. Neben der ausgesprochen gelungenen Integration überzeugt dieses Kino zudem durch perfekte Bild- und Tonqualität, an der sich so manches Multiplexkino eine Scheibe abschneiden kann. Müsste ich eine Schulnote vergeben, hätte dieses Filmtheater ohne Weiteres eine glatte 1+ verdient!

Ausstattung

  • Projektor: Digital Projection Titan 1080p (Full HD)
  • Leinwand: Davision 21:9-Rolloleinwand 4,50 x 2,53 m
  • AV-Prozessor: Lexicon MC-12
  • Endstufen: Lexicon + 2 x JBL Synthesis
  • Blu-ray-Player: Pioneer BD LX91, Panasonic BDT310 (3D)
  • DVD-Player: Denon DVD-A1
  • HD-DVD-Player: Toshiba HD XE1
  • Media-Player: Apple Mac Mini / Popcornhour A300
  • Lautsprecher: JBL Synthesis 2/3 + SA4i (InWall)
  • Subwoofer: 4 x Klipsch KW-120 THX

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Autor Redaktion hifitest
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Datum 25.10.2023, 11:46 Uhr