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Frage und Antwort des Tages: Wie macht die Kälte meinem Smartphone-Akku nichts aus?

Ratgeber Frage und Antwort des Tages: Wie macht die Kälte meinem Smartphone-Akku nichts aus? - News, Bild 1
20.01.2023 06:31 Uhr von Jochen Wieloch

Die Tage sind kurz, Regen und Schnee dominieren momentan unseren Alltag.

Immer mit dabei – egal, ob am Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit oder auf der Skipiste – ist natürlich das Smartphone. Gerade Nässe und Kälte zählen jedoch nicht zu den besten Freunden der sensiblen Technik. Wenn Sie einige Kniffe beachten, übersteht Ihr Mobiltelefon aber auch ohne Probleme den Winter.

Sie selbst legen wahrscheinlich wenig Wert darauf, bei Minusgraden im dünnen Hemd ohne Pullover und Jacke draußen unterwegs zu sein. Nach kurzer Zeit hat Ihr Körper keine Energie mehr. Ihrem Smartphone geht es genauso. Der Akku verliert schnell seine Leistung, das Display wird träge, Befehle werden wenn überhaupt nur noch im Schneckentempo ausgeführt. Deshalb heißt im Winter die oberste Maxime: Spendieren Sie Ihrem iPhone oder Android-Gerät ein warmes Plätzchen. Am besten aufgehoben ist es in der Jackentasche, immer mehr Kleidungsstücke haben auf der Innenseite spezielle Taschen für Smartphones eingenäht. Hier fühlen sich die Geräte pudelwohl, weil sie von der Körperwärme profitieren und weder Wind noch Frost oder Feuchtigkeit ausgesetzt sind. In einer weichen und kuscheligen Neoprentasche ist das Mobiltelefon zusätzlich gut geschützt.

Im Winter sollten Sie Ihr Smartphone auf keinen Fall über längere Zeit oder gar eine ganze Nacht im Auto liegen lassen. Das Fahrzeuginnere und sogar das Handschuhfach mutieren häufig zu einem Kühlschrank. Der Akku ist am nächsten Morgen garantiert leer, und auch die Touch-Oberfläche muss erst einmal auftauen. Eine unnötige Belastung für Technik und Material.

Starke Temperaturwechsel vermeiden

Was Smartphone und Tablet ebenfalls nicht mögen sind plötzliche heftige Temperaturwechsel. Raus aus der Kälte von der Skipiste und rein in das mollig warme Restaurant – Kondenswasser droht hier als Konsequenz, die dem Innenleben schadet. In diesem Fall parken Sie Ihr Smartphone doch lieber ein oder zwei Stündchen im Auto, während Sie sich stärken. Zuhause in den eigenen vier Wänden kann sich das Gerät dann ganz entspannt akklimatisieren.

Wer im Schnee oder im Regen unterwegs ist und auch unter ungemütlichen Bedingungen telefonieren oder einen Blick ins Internet werfen will, tut seinem Gerät mit einem massiven Schutzgehäuse einen Gefallen, das Vorder- und Rückseite wie ein Panzer umgibt. Alternativ hält der Zubehörhandel diverse transparente Schutztaschen bereit, die sich entweder umhängen oder am Handgelenk befestigen lassen. Die Bedienbarkeit bleibt in der Regel erhalten, mitunter reagiert die Touch-Oberfläche aber nicht mehr so präzise und sensibel. Je nach Ausführung sind diese Beutel nur wassergeschützt oder komplett wasserdicht – dann darf das Smartphone in den Schnee oder sogar ins Wasser fallen.

Ohne Handschuhe ist das Bedienen eines Smartphones im Winter oft eine Qual, weil die Finger schnell steif werden und schmerzen. Mit Fäustlingen oder Skihandschuhen ist das Unterfangen jedoch unmöglich – nicht nur, weil man mit den meisten Modellen kein Gefühl in den Fingern hat. Auf Handschuhe reagieren die Displays von Smartphones und Tablets von Natur aus überhaupt nicht. Abhilfe schaffen hier so genannte Touchscreen-Handschuhe, bei denen an Daumen, Zeige- und Mittelfinger die Leitfähigkeit an beiden Händen erhalten bleibt. Geeignet sind die Handschuhe für alle Geräte mit kapazitivem Display.

Anrufe automatisch annehmen

Ideal ist es natürlich, wenn das Smartphone zum Telefonieren nicht aus der Jackentasche oder der Schutzhülle geholt werden muss. Deshalb sollte man in den Anrufeinstellungen festlegen, dass eingehende Gespräche automatisch angenommen werden, sobald ein Headset oder ein entsprechendes Bluetooth-Gerät angeschlossen sind. Beherrscht das Mobiltelefon die Sprachwahl, so können Sie Ihren Gesprächspartner durch eine klare Ansage des Namens oder der Telefonnummer erreichen.

Für längere Winter-Ausflüge bei knackigen Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich ist natürlich eine Powerbank optimal, die unterwegs Smartphone oder Tablet jederzeit mit Energie versorgt und ebenfalls möglichst warm, beispielsweise im Rucksack, transportiert werden sollte. Wählen Sie auf jeden Fall eine Powerbank, die deutlich mehr Kapazität besitzt als der Akku des Smartphones. Powerbanks mit 10.000 mAh sind inzwischen für weniger als 20 Euro erhältlich. So haben Sie genug Saft, um das Mobiltelefon mehrere Male komplett zu laden.

Eine Taschenlampe an der mobilen Ladestation kann gerade in der dunklen Jahreszeit nicht schaden. Ein nützliches Zubehör ist zudem ein USB-Ladekabel für das Smartphone, das auch in den Zigarettenanzünder des Autos passt. Alternativ gibt es USB-KFZ-Adapter. Auf diese Weise lässt sich das Smartphone spätestens auf dem Heimweg vom Skiausflug wieder betanken.

Foto: Kaspersky Lab

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