
Die Geschichte ist nicht neu: Ein enthusiastischer Musikfreund pflegt den Lautsprecherbau als Hobby. Bis er nach beinahe 40 Jahren endlich seine Vorstellung vom idealen Lautsprecher umsetzt.
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Dieser Lautsprecher vereint die Erfahrung eines Hifi -Veteranen mit modernster Ingenieurskunst und unterstreicht, dass exzellente Audiowiedergabe nicht an die Größe des Lautsprechers gebunden ist.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenKompaktlautsprecher · Elac Debut 3.0 DB5.3-BK
Gehobener Einstieg

Klangstarke Einsteigerlautsprecher sind so typisch für Elac wie die Schifffahrt für Kiel. Im Norden erdacht, in China zusammengebaut, bietet Elacs Einsteiger-Serie Debut heute mehr Klang denn je. Schon die kleinste Box der Reihe begeistert.
Die Debut-Serie wurde verkleinert. Nicht was die Größe angeht, sondern was die Anzahl der Lautsprecher in der Serie angeht. In der Debut-2.0-Serie gab es noch 13 Modelle inklusive Subwoofer und diverser On- und In-Wall- Lösungen. Die 3er fokussieren sich auf sieben sinnvolle Modelle: Zwei Standboxen, zwei Kompakte, zwei Center und ein Atmos-Lautsprecher. Die Paarpreise für die Stereo-Lautsprecher liegen zwischen 360 und 1.000 Euro. Unser Testmodel hört auf den sperrigen Namen Elac Debut 3.0 DB5.3-BK und stellt den Einstieg in die Reihe dar. Der Händler nimmt als Gegenleistung 360 Euro entgegen. Das ist wenig Geld für einen Lautsprecher, vor allem, für einen so guten.
Historie
Die erste Debut-Serie kam im Oktober 2015 auf den Markt. Sie entstand noch unter der Regie des renommierten Lautsprecher- Entwicklers Andrew Jones.










Der neue Hochtöner
Typisch für die Preisklasse findet sich in der neuen Debut- 3-Serie ein Aluminium-Hochtöner, hier mit dem typischen Durchmesser von 25 mm.

Hörtest
Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, jedem Lautsprecher, egal wie eingespielt er schon ist, ein paar Stunden im Hörraum zu gönnen. Bei moderatem Pegel einfach ein bisschen akklimatisieren. Und jedes Mal, wenn ich in den Raum kam und die Debut 3.0 spielte, war ich überrascht, wie gut sie mit dem großen Raum klarkam und wie schön sie spielte. Das ist echt beeindruckend. Beim Hörtest fiel dann aber doch auf, dass die Kleine frei aufgestellt unten rum etwas dünn klingt in den knapp 64 Quadratmetern. Für wandnahes Aufstellen haben wir einen Zweithörplatz an einer der kurzen Wände eingerichtet. Hier spielen fast alle Kompakten. Die Basisbreite fällt etwas geringer aus, der Hörabstand in der Regel auch. Aber es soll dem Hören zuhause ja auch einigermaßen nah kommen.
Eines meiner liebsten Stücke der Band Metallica machte den Anfang: „Low Man’s Lyric“ vom Album Reload. Hier gibt es ein Hurdy Gurdy zu hören, auf deutsch: Drehleier. Ich habe das lange für ein Keyboard gehalten. Dieses Instrument sorgt für die unnachahmliche Atmosphäre dieses meist ruhigen Stücks. In der letzten Minute hört man nur noch Drehleier, Schlagzeug und James Hetfi elds Summen, einfach herrlich. Das Einzige was hier fehlt, ist etwas Raumtiefe und ein ganz klein wenig Farbigkeit. Letzteres zeigte Don McLeans „Empty Chairs“, das zwar stimmungsvoll und mit Emotion in der Stimme, aber auch etwas blasser als gewohnt aus den Boxen kam.
Mit Trentemøllers „Vamp“ loteten wird den Tiefbass aus, und auch hier schlug sich die Debut richtig gut für ihre Größe, mit überraschender Pegelfestigkeit. Vor allem aber gefiel der E-Bass-Sound, der so gar nicht nach Kompaktlautsprecher klang. Naughty By Natures „O.P.P.“ deckte jedoch auf, dass es eher Oberals echter Tiefbass ist. Aber wo soll der auch bei der Größe herkommen? Mit Bent Sørensens Konzert für Trompete und Orchester, einem Prüfstein nicht nur für Hochtöner, zeigte die Elac dann doch noch eine gewisse Raumtiefe, gepaart mit einem unaufgeregt-sauberen Hochton. Fragt sich, was teurere Lautsprecher besser können. Nun, sie bieten mehr Klangfarben, mehr Tiefbass, mehr Glanz und Plastizität, aber kosten in der Regel mindestens das Doppelte. Wer die Debut 3.0 DB5.3-BK nicht direkt mit besseren Lautsprechern vergleicht, wird wenig bis nichts vermissen. Insbesondere nicht bei der Stimmwiedergabe, die mit Ania Vegry und den Arien von Florian Leopold Gassmann für 360 Euro schlicht sensationell war. Nur bitte bei der Aufstellung drauf achten, dass sich der Hochtöner nicht unterhalb der Ohren befindet.
Fazit
Weder für große Räume, noch für große Hörabstände – aber bis 2,5 Meter ist die Box gut aufgehoben. Zwanzig Zentimeter von der Wand abrücken und dann einfach Musik hören, ohne nach Fehlern zu suchen. Denn Fehler macht die Kieler Box zu diesem Preis schlicht keine. Ein sehr guter, kleiner, liebenswerter Lautsprecher.Kategorie: Lautsprecher Stereo
Produkt: Elac Debut 3.0 DB5.3-BK
Preis: um 360 Euro

Einstiegsklasse
Elac Debut 3.0 DB5.3-BK
Elac Debut 3.0 DB5.3-BK
318-2422
Elektrowelt 24 |
312-2284
Home Tech Plus GmbH |
33-1005
Sound Reference |

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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenKlang | 70% | |
Labor | 15% | |
Praxis | 15% |
Kategorie | Kompaktlautsprecher |
Preis (in Euro) | um 360 Euro |
Vertrieb: | Elac Electroacustic, Kiel |
Telefon: | 0431 647740 |
Internet | www.elac.com |
Ausstattung | |
Ausstattung | magnetisch haltende Stoffabdeckung |
Ausführung | Schwarz- oder Walnuss-Dekor |
Abmessungen (B x H x T in mm) | 172/311/267 |
Gewicht (in Kg) | 6 kg |
Prinzip | 2-Wege-Bassreflex |
Garantie | 2 Jahre |
+ | ausgewogener, größenbezogen erwachsener Klang |
+ | elektrisch und in Sachen Aufstellung unkritisch |
+/- | Nein |
Klasse | Einstiegsklasse |
Preis/Leistung | hervorragend |