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Kategorie: AV-Receiver

Einzeltest: Yamaha RX-A1030


Aus Leidenschaft zur Musik

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Der Name Yamaha steht eigentlich immer mit  „Musik“ in Verbindung. Kein Wunder, denn der  Bau von Instrumenten bildet die Grundlage für  die heutigen Geräte. So auch für den RX-A1030,  als Mitglied der auf bestmöglichen Klang getrimmten Aventage-Serie.

Als Torakusu Yamaha im Jahre 1887 seine erste Orgel baute, hatte er sich vermutlich nicht vorgestellt, dass seine Leidenschaft  zur Musik und zum Instrumentenbau einmal die wichtigste Grundlage  für die Entwicklung hochmoderner, elektronischer Geräte sein würde.  Doch genau der Anspruch auf absolut natürliche Wiedergabequalität  ist immer noch oberste Priorität der Entwickler in Japan. Die bereits  seit einiger Zeit auf dem Markt befindliche Aventage-AV-Receiver-Serie  belegt dies mit ihren zahlreichen anerkennenden Klangbewertungen.  So soll auch der RX-A1030 beweisen, ein ehrwürdiges Mitglied dieser  Familie zu sein. 

Ausstattung


Äußerlich qualifiziert er sich bereits durch den für diese Baureihe  typischen fünften Gerätefuß, der für einen absolut ruhigen und festen  Stand des Receivers sorgt. Die Verarbeitung des Gehäuses ist ebenfalls  sehr solide und wird durch die aufgeräumte Aluminium-Front noch  wertiger in Szene gesetzt. Erst nach Öffnen der Frontklappe kommen  die weiteren Bedientasten und Frontanschlüsse zum Vorschein. Rückseitig offeriert er dann seine üppige Anschlusspracht  mit sieben HDMI-Eingängen, zwei entsprechenden  Ausgängen und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten für analoge und digitale Zuspieler. Selbst  ein Anschluss für ein Gerät, das Torakusu Yamaha  schon kannte, ist vorhanden: ein Phono-Anschluss  für die immer noch und zu Recht sehr beliebten  Plattenspieler. Auch bei Betrachtung der Bauteile im Inneren würde  sein Herz wahrscheinlich höherschlagen, denn alles  in dem Receiver wurde für die bestmögliche Klangperformance ausgesucht und zusammengestellt.  Hochwertige 192-kHz-/24-bit-D/A-Wandler von  ESS und ein symmetrischer Verstärkeraufbau lassen  den späteren Hörtest schon einmal vielversprechend  erscheinen. Auch die Videosektion kommt im RXA1030 nicht zu kurz und kann durch ein modernes  Board mit 4K-Upscaling-Funktion, 3D-Fähigkeit  und Audio-Return-Channel-Funktion überzeugen. Die Einstellmöglichkeiten des Receivers  sind nach wie vor sehr hübsch und übersichtlich im GUI aufbereitet. Nette Gimmicks wie zuordenbare Symbole für die  einzelnen Quellen und viele andere individuelle Einstelloptionen beweisen seine  Flexibilität. So auch seine Endstufensektion, die statt Surround-Back-Lautsprecher alternativ vordere Effektlautsprecher  befeuern kann. Die Einrichtungsarbeit  wird mit YPAO R.S.C. für mehrere Sitzplätze im Raum optimiert.

Preis: um 1100 Euro

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Yamaha RX-A1030

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Heinz Köhler
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Datum 27.01.2014, 15:02 Uhr