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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W1200


Klassenprimus

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Vor vier Ausgaben nahmen wir den W1100 von BenQ unter die Lupe. Nun steht dessen großer Bruder in unserem Testlabor – lohnt der Aufpreis von 200 Euro?

Aufgrund der hohen Qualität der preisgünstigen Beamer von BenQ könnte man fast annehmen, dass der Hersteller den Bereich bis 1.500 Euro nahezu alleine beherrscht. Jetzt legt BenQ mit dem W1200 nach und HEIMKINO klärt, was der große Bruder besser macht.

Projektor und Technik


Der W1200 basiert nahezu vollständig auf dem W1100, was man nicht nur am identischen Gehäuse merkt, sondern auch erkennt, wenn man einen Blick auf seine technischen Daten wirft. Abgesehen von einem dezent nach oben korrigierten Maximalkontrast (4.500:1 auf 5.000:1) und leicht nach unten geänderter Angabe der Maximalhelligkeit (1.800 statt 2.000 Lumen), findet man eigentlich keine Unterschiede. Aber beginnen wir von vorne: Äußerlich klar auf Wohnraumkino-Installationen getrimmt, macht das weiß-graue Gehäuse des W1200 einen haptisch und optisch sehr hochwertigen Eindruck. Der Beamer hat die Optik des kleineren Bruders und mit einem 1,5-fach-Zoom eine für DLP-Beamer erstaunlich flexible noch dazu. Zwar muss man auch hier beachten, dass der Projektionsoffset relativ hoch ist und man das Gerät eher niedrig positionieren muss, doch das sollte in der Regel kein Problem darstellen. Von einer Anwinkelung über die integrierten Füße und eine Korrektur über die Keystone-Funktion raten wir aufgrund der Bildverzerrung und des Auflösungsverlustes ab. Licht wird durch eine 230-Watt-UHP-Lampe erzeugt, die BenQ im Ecomodus mit 4.000 Betriebsstunden angibt. Die hohe Betriebsdauer dürfte auch deshalb erreicht werden, da eine intelligente Aus- und Einschaltfunktion integriert wurde, die genau ermittelt, wie lange nachgekühlt werden muss. Eine Schutzschaltung verhindert, dass der Lüfter sofort aufhört zu drehen, wenn der Strom abrupt ausfallen sollte. Der im W1200 verbaute DLP-Chip ist 0,65’’ groß und die Steigerung des Maximalkontrasts dürfte der ISF-Kalibrierung geschuldet sein – auch die Verringerung der Helligkeit lässt zugunsten eines besseren Schwarzwertes darauf schließen. Auch im größeren Bruder des W1100 arbeitet ein Farbrad mit doppelter RGB-Ausstattung, was weggeht vom typischen Präsentationsbeamer und eine klare Ansage für die Heimkino-Anwendung bedeutet. Echte Neuerungen im W1200 sind auf der Softwareseite zu suchen.

Preis: um 1500 Euro

BenQ W1200

Oberklasse


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 21.09.2011, 15:17 Uhr