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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W1720 - Seite 2 / 3


BenQ W1720 – günstiger Beamer, werksseitig kalibriert


Setup und Bildqualität


Wegen des geringen Zooms und des nicht vorhandenen Lensshift braucht der W1720 klare Verhältnisse seitens der Aufstellung; er sollte senkrecht vor der Leinwand stehen können, darf aber gern auch über Kopf an der Decke hängen. Leichten Versatz im Lot zur Leinwand kann die automatische Trapezkorrektur kompensieren, Wunder sollte man indes keine erwarten. Die Entfernung zur Leinwand darf zwischen 3,00 und 3,30 Metern betragen, damit erhält man die beachtliche Bildbreite von zwei Metern, die sich wegen des geringen Zooms aber nur wenig variieren lässt. Die eingeschränkte Optik hat auch einen Vorteil; das Bild ist erstaunlich scharf, eine perfekte Grundlage für eine ordentliche 4K-Performance, auch wenn diese natürlich nur aus einem Full HD-Chip hochgerechnet wird. Offenbar hat man sich beim Einsatz der Optik mehr auf die Abbildungs-Qualität als auf den Komfort eines großen Zoombereichs konzentriert, beides zusammen hätte das Budget gesprengt. Deshalb konnten wir trotz der eingesetzten Rechenkünste auch bei den fiesen, enger werdenden horizontalen und vertikalen Strichen, den sogenannten Sweeps, nur einen verschwindend geringen Anteil von Moiré und anderen Artefakten ausmachen, die Abbildung ist knackscharf. Nun also ans Bild; selbstbewusst wird der W1720 im Bildmodus Cinema BT.709 ausgeliefert, dem Preset, welches die komplette Abdeckung des BT.709-Normfarbraumes garantieren soll. Dieses Selbstbewusstsein ist tatsächlich nicht unbegründet, die erste Messung mit der Calman- Software bestätigt eine hervorragende Abdeckung des Normfarbraumes, die zudem mit einer Farbabweichung von einem Delta E 3,11 einhergeht. Das sieht man nicht mehr, das kann man nur noch messen. Allerdings bestätigt die gleiche Messung auch eine recht hohe Farbtemperatur von 7700 Kelvin, was sich in einer ziemlich kühlen Abstimmung bemerkbar macht, mit leichter Tendenz von Weiß in Richtung Blau. Man könnte auch sagen, dass es dem Bild an Rot-Anteilen mangelt, damit hätten wir nämlich schon die Abkürzung unserer normalen Messprozedur beschritten. Im übernächsten Schritt ging ich tatsächlich an die Feineinstellungen der Farbtemperatur, die im Farbmanagement des BenQ W1720 einfach zugänglich sind, und gab dem Rot-Anteil ein Plus von 10 Punkten. Das lässt sich sogar gut auf Sicht machen, zumindest kann man Schritt für Schritt nachvollziehen, wie sich das vormals grünbläuliche Grau in ein eher neutrales, warmes Grau verschieben lässt. Wie gesagt, bei plus 10 Punkten bestätigte die Messung eine Farbtemperatur, die mit 6450 Kelvin nur knapp unter dem Soll liegt. Beschränkt man die Korrektur auf etwa fünf bis sechs Punkte, erhält man eine etwas kühlere Abstimmung, die sich gut im Wohnzimmerkino macht, welches sich nicht so gut verdunkeln lässt. Der Clou an der ganzen Sache ist, dass die Abbildung des Normfarbraumes sich von sämtlichen Maßnahmen unbeeindruckt zeigt, und immer komplett abgedeckt wird; akkurat, auf allen Sättigungsstufen. Es gibt natürlich noch mindestens eine zusätzliche Möglichkeit, an eine filmtaugliche Farbtemperatur zu kommen; ausgehend vom gleichen Bildmodus kann man die Brilliant-Color-Einstellung aktivieren. Damit sinkt die Farbtemperatur auf wohnzimmertaugliche 6700 Kelvin. Die Farben wirken kräftiger, was gerade im Wohnzimmerkino von Vorteil ist, was allerdings auch zu größeren Farbabweichungen führt. Diese liegen aber mit einem Delta E von 5,6 immer noch akzeptabel niedrig. Wem die Farben dennoch zu knalli

Preis: um 1250 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
BenQ W1720

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 24.05.2019, 15:00 Uhr